Teneriffa Tipps: Teide, Los Gigantes & Loro Park

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Teneriffa ist eine spannende Insel, da sie verschiedene Klimazonen innerhalb kürzester Fahrzeit miteinander vereint. Im Süden in Costa Adeje ist es meist eher warm bis heiss und auch im Winter regenfrei. Im Norden kann es schon mal kühler werden, der Osten ist ein Surfer-Paradies und im Westen gibt es eine rauhe Küste. Hier findest du Teneriffa Tipps für eine Rundreise mit dem Mietwagen.

Highlights ist ein tolles Reiseziel für einen Urlaub. Wir haben die Insel auf einem Roadtrip mit einem Mietwagen erkundet. Und da wir beide Geocacher sind, haben wir auf der Insel auch einige Caches gesucht und auch gefunden. Hier findest du unseren Reisebericht mit Teneriffa Tipps.

Teneriffa Tipps: – Earth Caches im Teide National Park

Allein der Weg zum Teide ist sehr beeindruckend. Nicht nur unser Cacher-Herz wurde mit vielen Earth-Caches erfreut, die Aussicht änderte sich ständig. Es ging im grünen Tal los, bis wir dann den sehr kargen Teide erreichten. Um ihn herum eine mond-ähnliche Landschaft.

Der Teide ist mit 3.718 Metern Spaniens höchster Berg und als Vulkan noch aktiv. Mit einer Seilbahn kann man für 27,- Euro fast die kompletten letzten Meter auf den Gipfel überwinden. Hartgesottene kraxeln selbst die letzten Meter bis auf den Gipfel hinauf. Das sah allerdings ziemlich anstrengend aus.

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Was man nicht vergessen darf: es ist sehr weit oben, also u.U. extrem kalt und windig. Mir machte auch noch die schnelle Fahrt nach oben zu schaffen. Wir standen dann bibbernd und eingemummelt an der Bergstation, wollten noch Caches suchen, hatten aber keine Chance, da mir ständig schwindelig wurde. Zurück an der Station waren wir beide sehr fasziniert, dass sich tatsächlich Leute in T-shirts und Flip-Flops auf den höchsten Berg Spaniens trauten. Die blieben allerdings wirklich nicht lange oben. Zahlreiche blaue Zehen lugten aus den Sandalen hervor.

Aber nicht nur der Berg ist sehenswert, auch die Umgebung. Die Vulkanwüste beeindruckt mit bizarren Felsformationen, z.B. Los Roques, La Catedral, La Tarta sowie La Zapatilla de la Reina. Überall entlang der Fahrt zum Teide gibt es Aussichtspunkte und man kann die Umgebung bestaunen. Tafeln, auch in Englisch, geben zahlreiche Informationen über die Gegend und laden ein, neue Earth-Caches zu lösen. Am Ende des Tages hatten wir neun Earth Caches „gefunden“.

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Erfahrungen mit Airbnb in San Andrès

Im Vorfeld hatten wir überlegt, wie wir am besten alles planen. Ich wollte gerne die lange Strecke über La Laguna auf den Teide hoch, da diese allein schon sehr sehenswert wäre. Kurz überlegt und dann beschlossen: wir übernachten das erste Mal mit AirBnB im Ausland. Bei Juani in San Andres.

Gesagt, getan, gebucht, gefreut. San Andres ist eines dieser kleinen Städtchen, die am Berg „kleben“. Als wir ankamen, nahmen wir erstmal die Reiseführer-Empfehlung Las Teresitas unter die Lupe. Ein karibik-ähnlicher Strand mit herrlich weissem Sand. Nicht so „amused“ waren wir über die beiden Ölplattformen, die keine 100m weit entfernt vom Strand im Wasser lagen. Klar, die Ölvorräte liegen nun mal, wo sie liegen, aber ein bisschen befremdlich ist es schon.

Es war besprochen, dass wir uns bei Juani – unserer Airbnb-Gastgeberin – per SMS melden, wenn wir einchecken wollen. Das taten wir dann auch gegen frühen Abend, um dann festzustellen: Juani spricht leider kein Wort Englisch. Aber sie sprach einfach ein bisschen lauter Spanisch, damit wir sie besser verstehen konnten.

In letzter Instanz hat dann doch der Google-Translator geholfen und so konnten wir rausfinden, dass unser Auto auf dem öffentlichen Parkplatz NICHT sicher ist und dass wir gegen neun Uhr morgens wieder auschecken sollten. Auch wenn das Haus von aussen einen sehr heruntergekommenen Eindruck machte – drinnen bei Juani war es labyrinth-ähnlich, aber sehr gemütlich und nett gemacht.

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Nach dem Einchecken schlenderten wir noch durch San Andres – ca. 30 min, also 3x durch den ganzen Ort – und nahmen an einem Fest teil. San Andres feierte an diesem Wochenende und das ganze Dorf war auf den Beinen. Auf dem Hauptplatz gab es Musik und es wurde getanzt, Kinder flitzten durch die Gegend, es herrschte eine sehr muntere Atmosphäre.

Eine Besonderheit von San Andres sind die bemalten Steine entlang der Mauer zum Meer. Dort wurden Berühmtheiten auf Steine gemalt, sowohl Künstler, als auch andere bekannte Personen wie z.B. Mutter Teresa.

Wanderung in der Barranco del Infierno

Ein weiterer Highlight kam eher zufällig auf uns zu. Mein Reiseführer empfahl eine Wanderung durch die „Höllenschlucht“ (Barranco del Infierno), die praktischerweise direkt bei uns um die Ecke in Adeje lag. Es wurde uns nahe gelegt, im Vorfeld einen Platz zu reservieren, da die Zahl der Wanderer pro Tag beschränkt ist.

Gegen 11 Uhr ging es dann für uns los. Jeder bekam eine Einführung zu den Verhaltensregeln und einen Helm, dann ging es bei brütender Hitze los. Da es ja durch eine Schlucht ging, war die Sonne nicht besonders lange da und es wurde recht schnell angenehm zum Laufen. Hoch, runter und wieder hoch. Auch schon mal entmutigend, weil man den Weg sehen konnte, wie er zunächst tief nach unten ging, nur um dann wieder steil anzusteigen.

Allerdings war die Tour wirklich auch für mässig Trainierte und Wandermuffel gut zu machen. Je nach Fitness-Level braucht man 2,5 – 4 Stunden durch die Schlucht. Die Vegetation ändert sich im Laufe des Weges, Eidechsen flitzen über den Weg, die Aussicht ist toll. Am Ende des Weges erwartete uns ein Wasserfall. Die Barranco del Infierno würde ich jedem empfehlen, insbesondere, wenn man ohne große Planung und ohne viel Aufwand eine schöne Wanderung durch eine imposante Landschaft machen möchte.

Teneriffa Tipps: Los Gigantes & Whale watching

Ein weiterer Tagesausflug ging in nord-westliche Richtung: Los Gigantes und Wale beobachten standen auf unserem Plan.

Aber wie Pläne nun mal so sind, manche gehen schief. Aufgrund der recht stürmischen See war kein Anbieter dazu zu bewegen, raus zu fahren. Zu gefährlich und zu stürmisch lauteten die Antworten. Etwas enttäuscht schmiedeten wir einen neuen Plan: es lagen einige Caches in der Nähe, die wir suchen wollten. Während der Suche nach einem Cache fiel unser Blick auf etwas Interessantes in der Nähe: ein Naturpool, bei dem es heftige Brandung gab. Das sah sehr interessant aus, also beschlossen wir, hinzufahren.

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Mein Freund wollte unbedingt ins Wasser, mir war das alles nicht so ganz geheuer, also blieb ich an Land. Die Wellen, die ankamen, spritzten teilweise meterhoch, es war ein gewaltiger Anblick. Dem Wasser kann wirklich kaum etwas standhalten, aber dieser Pool war gut geschützt und es gab die Möglichkeit, sich festzuhalten, wenn eine riesige Welle man und am Rand brach.

Besuch im Loro Tierpark

In meiner Brust schlagen zwei Herzen: zum einen bin ich bei Zoos immer wieder entsetzt, wie wenig Platz die Tiere haben, andererseits schaue ich mir sehr gerne Tiere an. Beim Loro Park war es überhaupt keine Frage, ob wir hingehen oder nicht und auch, wenn mir ab und an die Tiere schon etwas leid taten: man sah wirklich, dass die Betreiber sich Mühe geben, um den Tieren so angenehme Bedingungen zu schaffen wie nur möglich.

Der Zoo hat drei Schwerpunkte: Papageien, Wassershows und Pinguine. Dazu kommen noch ein paar weitere Tierarten, aber die ersten drei Punkte sind entsprechend ausgebaut. Das hat natürlich seinen Preis, 35,- Euro kostet der Eintritt, aber dafür kann man gut den ganzen Tag im Park verweilen. Besonders ansprechend fand ich die Freiflugareale für die Vögel. In einer großen Voliere konnten die Besucher zwischen den bunten Vögeln umhergehen. Diese waren teilweise kaum noch scheu und flogen im Sturzflug nur wenige Zentimeter an unserem Gesicht vorbei.

Bei den Wassershows wurden nicht nur akrobatische Kunststücke der Tiere gezeigt, es wurde auch Aufklärung betrieben: wie pflanzen sich die Delfine fort, wie rettet man einen gestrandeten Orca, wie steuern die Seelöwen unter Wasser.

Alles in allem war das ein schöner Tag, wir sahen Papageien ohne Ende, und das war für mich genau das Richtige.

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Das waren die Highlights unserer Reise. Wir haben uns noch mehr angeschaut, u.a. die Pyramiden von Güimar, allerdings fanden wir diese eher weniger sehenswert. Vielleicht wäre der Besuch des dazugehörigen Museums hilfreich gewesen, aber dafür war leider keine Zeit. Garachico und die Fahrt dorthin war aber toll. Alles in allem finde ich, dass sich Teneriffa für einen Urlaub wirklich sehr lohnt. Es war warm, es war sonnig und ich habe die Zeit auf der Insel genossen.

Weitere Teneriffa Tipps kurz zusammengefasst:

Highlight No. 1 – Teide National Park

Über San Christobal de La Laguna – auch ein sehenswertes Studentenstädtchen – die TF 24, später dann auf die TF 21 Richtung Teide abbiegen. Allein diese Fahrt ist faszinierend. Tickets kann man mit bestimmter Uhrzeit vorab bereits online kaufen/ buchen. Teide National Park

Highlight No. 2 – San Andrès

Kostenlose Parkplätze gibt es am Strand Las Teresitas. Das Fest findet am 29. und 30.11. statt, wir wissen immer noch nicht so genau, was eigentlich gefeiert wurde. San Andrès

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Highlight No. 3 – Barranco del Infierno

Reservieren ist in den Wintermonaten scheinbar nicht unbedingt nötig, aber von Vorteil, wenn man zu einer bestimmten Uhrzeit starten will. Barranco del Infierno

Highlight No. 4 – Los Gigantes

Über die Küstenstraße TF 47 kommt man gut nach Los Gigantes. Ausflüge mit dem Schiff starten im Hafen von Los Gigantes, man kann aber genauso gut auch von den Tourismus-Hochburgen Costa Adeje, Las Americas oder Los Cristianos starten. Los Gigantes

Highlight No. 5 – Loro Park

Parkplätze sind direkt vor der Tür, kosten aber extra. Es ist vermutlich auch möglich, wenn man früh genug da ist, in der näheren Umgebung zu parken und dann einige Meter hinzulaufen. Essen am besten teilweise mitnehmen, da die Preise im Park nicht sehr moderat sind. Die Shows sollte man frühzeitig einplanen. Wenn auf Sitzplätzen steht: Achtung, Splash-Gefahr, liegt die Chance, nass zu werden, bei 100 Prozent. Loro Park

Reiseführer: „Teneriffa – Zeit für das Beste“

  • 50 Highlights wie z.B. National Park Teide, Garachico, Barranco del Infierno etc.

  • Infos zu Klima und Reisezeiten
  • Fremdenverkehrsämter
  • Tipps für den Teneriffa-Urlaub im Internet
  • Tipps von A bis Z
  • eine Übersichtskarte mit den 50 Highlights eingezeichnet
  • die Highlights der Highlights

Warum hat mir das Reisebuch gut gefallen?

  • Er hat viele schöne Bilder. Ja, ich weiss, eigentlich nicht nötig, wenn man selbst hinfährt, aber ich bin jemand, der gerne erstmal sieht, wohin er reist und dann vor Ort meist begeistert ist, dass es nicht nur so aussieht, wie auf den Bildern, sondern noch besser…
  • Es waren zwei Tipps in diesem Reiseführer, die beim Reise Know-how zwar auch erwähnt werden, aber im Wust der Informationen einfach untergehen; „Zeit für das Beste“ macht tatsächlich weniger Vorschläge, dafür allerdings (meiner Meinung nach) echte Kracher
  • er war handlich und mit 14,95 Euro nicht teuer

Für wen ist dieser Reiseführer weniger geeignet?

  • für komplette Individualreisende, die alles selbst im Vorfeld organisieren oder ihren Teneriffa-Urlaub per Rucksack machen
  • für Reisende, die neben schönen Bildern auch viele Informationen zum geschichtlichen Hintergrund und zur politischer Entwicklung etc. haben möchten

Teneriffa – Zeit für das Beste, Bruckmann Verlag, 288 Seiten, 16,00 Euro, ISBN: 3765455296

Warst du auch schon mal in auf der Insel und hast weitere Teneriffa Tipps? Dann hinterlasse uns deine Ergänzung hier unten als Kommentar. Bei Petra vom Reiseblog „Passenger on Earth“ findest du übrigens Tipps zu Gran Canaria Highlights – faszinierende Natur statt Massentourismus.

Weitere Artikel über Reiseregionen in Europa mit Infos & Tipps für die Reiseplanung findest du hier: Urlaubsziele Europa: Regionen & Reisetipps

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1 Antwort zu “Teneriffa Tipps: Teide, Los Gigantes & Loro Park

  1. […] bereist gerne Inseln? Dann könnte dich dieser Artikel über einen Roadtrip auf Teneriffa&nb... https://www.people-abroad.de/blog/zypern-tipps-nikosia

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