Salzburger Saalachtal: E-Biken ohne Gepäck

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[Werbung] Das Salzburger Saalachtal im Herzen des Pinzgaus lässt sich am besten beim Radfahren erkunden. Tipps zum Mountainbiken mit und ohne elektrischen Antrieb findest du hier.

 

Kooperation | Salzburger Saalachtal

Photocredit: Raphael Grau

Das Salzburger Saalachtal liegt in Österreich im schönen Dreiländereck Salzburg, Tirol und Bayern, unweit der Grenze zur Region Berchtesgaden in Deutschland. Dieses idyllische Tal, benannt nach dem Fluss Saalach, welcher aus dem Torsee in den Kitzbüheler Alpen entspringt, war mir vor dieser Reise noch unbekannt. Nicht zuletzt auch deshalb folgte ich gerne der Einladung des Tourismusverbands Salzburger Saalachtal, um diese Region auf dem Mountainbike zu erkunden.

Weitere Artikel über Tirol findest du übrigens in diesem Blog über ImstNaudersHall-Wattens, das Tannheimer Tal und die Kitzbüheler Alpen.

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E-Biken ohne Gepäck – grenzloser Genuss, so heißt das buchbare Gesamtpaket, das aus vier Übernachtungen und drei Etappen mit ca. 130 Kilometern und 2.400 Höhenmetern besteht und mit dem man die Region erkunden kann. Wer es gerne noch sportlicher mag, kann sich auch für ein normales Mountainbike entscheiden, so wie ich es getan habe. Raphael, meine Rad-Begleitung, wählte die elektrische Variante. Dadurch hatten wir einen schönen Vergleich und konnten die Strecke und das Streckenprofil jeweils individuell erleben.

Anreise ins Salzburger Saalachtal

Für die Anreise mit dem Auto aus Deutschland bietet sich die A8 / A93 München – Innsbruck (Abfahrt Oberaudorf) oder die A8 München – Salzburg (Abfahrt Siegdorf/Traunstein) an. Für die Anreise mit Bus & Bahn eignet sich der Salzburg Hauptbahnhof und der Bahnhof Bad Reichenhall (Bus 260) oder der Bahnhof St. Johann in Tirol (Bus 4012).

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1. Etappe – Rund um die Reither Steinberge

Die erste Etappe starteten wir bei angenehmen Temperaturen am frühen Abend in Unken, einem idyllischen Urlaubsort inmitten der Bergwelt des Saalachtals. Die Tour führte uns zunächst nach Norden in Richtung Bayern. An der Saalach entlang ging es auf gut befahrbarem Schotter Richtung Unterjettenberg. Nach einem kurzen Abschnitt auf der B305 erreichten wir nach einer zügigen Abfahrt den Hintersee, einen romantischen Bergsee, der von einer tollen Bergkulisse umrahmt ist und zum Innehalten und Fotografieren einlädt.

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Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Klausbachtaler Hängebrücke ging es wieder bergauf Richtung Südwesten. Bevor aber die Abfahrt nach Lofer in Angriff genommen werden konnte, führte uns die asphaltierte Hirschbichlstraße mit einer Rampe mit bis zu 25% Steigung zurück nach Österreich. Hier machte sich der Unterschied zwischen einem E-Mountainbike und einem normalen Mountainbike deutlich bemerkbar.

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Mit einer schönen Abfahrt auf Schotter und einigen Serpentinen erreichten wir nach 43 Kilometern und ca. 850 Höhenmetern noch kurz vor dem Sonnenuntergang unsere erste Unterkunft, das Hotel-Wirts’haus „Zum Schweizer“. Dieser einladende Familienbetrieb liegt zentral in Lofer und ist ein idealer Ausgangspunkt für viele Outdoor-Aktivitäten im Sommer wie im Winter. Mit Terrasse und Schwimmbad sowie einer Saunalandschaft lädt das Hotel zum Ausruhen und Genießen ein. Wir nahmen im Restaurant ein leckeres Abendessen nach österreichischer Art zu uns und ließen den ersten Abend gemütlich ausklingen.

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Lofer ist ein schöner Ski- und Wanderort und die größte Gemeinde im Salzburger Saalachtal. Die Loferer Alm gehört hier zu den Highlights, im Sommer wie im Winter. Wer eine Region für einen Aktivurlaub oder zum Erholen sucht, ist hier an der richtigen Adresse.

2. Etappe – Rund um die Loferer Steinberge

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstückbuffet auf die längste der drei Etappen. Rund 70 Kilometer und ca. 400 Höhenmeter mussten heute absolviert werden. Die Tour führte uns zunächst südwärts Richtung Saalfelden am Steinernen Meer auf gut ausgebauten und asphaltierten Radwegen.

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Auf der Route passierten wir die sehenswerten Naturgewalten Lamprechtshöhle sowie die Vorderkaserklamm und Seisenbergklamm. Die Lamprechtshöhle gehört mit einer Gesamtlänge von mehr als 50 Kilometern zu den größten Höhlensystemen Europas. Die Besucher können ca. 700 Meter in den Berg hinein und einen Teil der Höhle auf gut begehbaren Steiganlagen entdecken.

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Auch die 600 Meter lange Seisenbergklamm lässt sich über gut ausgebaute Stege erkunden und die beeindruckende Wasserkraft wird einem bei einem Besuch deutlich. Kinder sind ebenfalls willkommen und werden durch den “Klammgeist” durch das Naturschauspiel begleitet. Mit der Salzburger Saalachtal Card, die man durch eine Hotelbuchung automatisch erhält, kann man die drei Naturgewalten kostenlos besichtigen.

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Auf unserer weiteren Radtour erreichen wir nach ca. 28 Kilometern den Urlaubsort Leogang, welcher bekannt ist für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Skifahren. Dank des Bikeparks Leogang kann man hier auch mit dem Rad voll auf seine Kosten kommen und sich auf verschiedenen Trails versuchen.

Für uns ging es jedoch weiter Richtung Hochfilzen, einer Wintersport-Hochburg in der Region. Nicht nur für Biathlon-Fans lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Stadion, um sich zum Beispiel vor Ort einen Eindruck vom Schießstand zu machen.

Unseren nächsten Stopp legten wir bei St. Ulrich am wunderschönen Pillersee ein. Wer sich traut, kann sich hier eine Erfrischung gönnen. Die Temperatur des Wassers beträgt im Sommer ca. 12 – 15 °C.

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Die letzten Kilometer der Radtour führten uns – überwiegend bergab – nach Waidring und an der Festung Pass Strub vorbei wieder zurück bis zum Hotel-Wirts’haus „Zum Schweizer“ in Lofer. Dort angekommen hatten wir noch ein bisschen Zeit bis zum Abendessen, um das schöne Schwimmbad und die tolle Saunalandschaft zu entdecken. Die finnische Sauna, das Dampfbad sowie eine Infrarotkabine und ein Kneipp-Fußbecken, liefern Saunafans alles, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

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3. Etappe – Die Winklmoosalmrunde

Die letzte Etappe sollte uns kurzeitig wieder nach Deutschland führen. Sie ist mit knapp 35 Kilometern zwar die kürzeste Strecke dieses Gesamtpakets, dafür hat sie es aber mit mehr als 1.250 Höhenmetern in sich. Als begeisterter Gondelfahrer entschied sich Raphael für eine Fahrt mit der Seilbahn hoch zur Loferer Alm, wodurch ich sein E-Bike nun in vollen Zügen an den steilen Anstiegen testen konnte. So kamen wir fast gleichzeitig oben an der Loferer Alm an.

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Um einen tollen Ausblick auf das Salzburger Saalachtal zu bekommen, lohnt es sich hier einen kurzen Abstecher zum Grubhörndl einzuplanen. Dafür sind jedoch nochmal ca. 3 Kilometer und 250 Höhenmeter auf steinigem Untergrund zu bewältigen, die es sowohl bergauf als auch bergab in sich haben. Doch die Anstrengung lohnt sich.

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Nach diesem Abstecher ging es für uns mit schnellen Abfahrten und kurzen Anstiegen auf gut befahrbarem Schotter Richtung Bayern. Dort erreichten wir die Winklmoosalm im Natur- und Europaschutzgebiet Winklmoos. Dort gibt es viele Möglichkeiten zum Einkehren, um sich für die letzten Kilometer zu stärken. Das ca. 80 Hektar große Naturschutzgebiet erreicht man gut zu Fuß sowie mit dem Rad oder der Bergbahn. An drei naturbelassenen Seen kann man schwimmen und die Stille genießen. Außerdem gibt es verschiedene Rad-, Wander- und Nordic Walking-Touren.

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Über die Schwarzbergklamm und Eiblklamm ging es meist bergab und wieder zurück ins Salzburger Saalachtal nach Unken. Unser Ziel zum Abschluss war das Landhotel Schütterbad. Dort endete unsere Aktivreise mit einem gemütlichen Abend und leckerem Essen. Hier kann man sich u.a. auch eine Massage gönnen oder in der Sauna entspannen. Ein besonderes Highlight des Hotels ist der Natur-Bade-Teich zum Schwimmen mit kristallklarem und erfrischendem Bergwasser.

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Dank der schönen Urlaubsregion Salzburger Saalachtal und dem perfekten Wetter mit Temperaturen zwischen 20 und 25°C und viel Sonne, hatten wir drei sehr schöne Bike-Tage. Die ausgewählten Strecken sind abwechslungsreich, bieten Talstrecken zwischen Bergmassiven, offene Landschaften wie auf der Loferer Alm oder kurz vor Leogang, aber auch schöne Waldabschnitte nach dem Hintersee oder auf dem Weg zur Winklmoosalm.

Auf meinem GPS-Gerät hatte ich die Etappen im Voraus hochgeladen, sodass wir uns unterwegs bequem navigieren lassen konnten. Zudem kommt man mit den in den Unterkünften zur Verfügung gestellten Bikekarten bestens zurecht.

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Der Straßenbelag wechselt immer wieder zwischen Asphalt und Schotter, wobei die Etappe 2 größtenteils auf Asphalt gefahren wird. Deshalb und weil es sich überwiegend um Radwege handelt und nur wenige Abschnitte auf Land- bzw. Bundesstraßen zu fahren sind, kann man die Etappen auch gut mit einem Gravel- oder Trekkingbike fahren.

Ob mit dem E-Bike oder mit dem Mountainbike ohne elektrische Unterstützung, beides macht auf den ausgewählten Strecken Spaß. Wer regelmäßig Rad fährt und keine Anstrengungen bzw. Steigungen scheut, wird mit dem normalen Mountainbike sehr gut zurecht kommen. Ist man weniger trainiert oder möchte die Aussicht und die schöne Natur ganz entspannt genießen, für den empfiehlt sich das E-Mountainbike.

Wir bedanken uns herzlich beim Tourismusverband Salzburger Saalachtal und kommen ganz bestimmt wieder.

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Mountainbiken im Salzburger Saalachtal

E-Biken ohne Gepäck – grenzloser Genuss
– 4 Übernachtungen im Salzburger Saalachtal
– Bikekarte mit Routenbeschreibung, Trinkflasche und Stirnband
– Salzburger Saalachtal Card
– Gepäcktransport

Das Gesamtpaket ist von Mitte Mai bis Ende Oktober buchbar. Wahlweise kann man auch ein Leih-E-Bike oder Leih-Mountainbike sowie einen Verlängerungstag dazubuchen. Weitere Infos dazu gibt’s hier.

Wer die Region lieber beim Wandern oder bei einem Familienurlaub erkunden möchte, findet weitere Tipps auf der offiziellen Website der Region unter Unterkünfte im Salzburger Saalachtal und Urlaubsangebote.

Werbehinweis: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Salzburger Saalachtal. Ich gehe gerne Kooperationen ein, meine persönliche Meinung wird davon aber nicht beeinflusst.

Hast du weitere Tipps für das Salzburger Saalachtal? Dann ergänze sie gerne in den Kommentaren.

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