Auf dem Schluchseer Jägersteig lässt sich das beliebte Ausflugsziel Schluchsee im Schwarzwald erkunden. Tipps für den Genießerpfad Schluchseer Jägersteig im Hochschwarzwald.
Traumhafte Pfade, herrliche Ausblicke und tolle Naturerlebnisse bietet der Schluchseer Jägersteig. Der Rundweg und Genießerpfad ist 12 km lang mit jeweils einem Aufstieg und Abstieg von 240 hm. Für die mittelschwere Wanderung sollte man rund 4 Stunden einplanen. Der Weg besteht aus naturnahen und hügeligen Waldpfaden sowie flachen und leicht zu laufenden Schotterwegen. Der Schluchseer Jägersteig ist familienfreundlich, aber nicht barrierefrei. Auf der Strecke gibt es Möglichkeiten zum Einkehren.
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Ausflugsziele im Schwarzwald
Schluchseer Jägersteig
Schwierigkeitsgrad: mittel
Länge: 12 km
Dauer: 04:00 h
Höhenmeter: 240 m Aufstieg
Höhenmeter: 240 m Abstieg
Schluchseer Jägersteig | Genießerpfad im Schwarzwald
Meine Wanderung beginne ich am Wanderparkplatz „Im Wolfsgrund“ an der B500 in der Gemeinde Schluchsee. Dort habe ich auch mein Auto geparkt. Es gibt auch einen Bahnhof in direkter Nähe am Ufer des Schluchsees, falls man mit der Bahn anreisen möchte. Vom Wanderparkplatz lauf ich in nördlicher Richtung zum Einsteigsportal vom Jägersteig. Der Wanderweg startet auf dem alten Jägerpfad, der hinauf zum Ahaberg führt. Der gesamte Rundweg ist beschildert und auf der Strecke gibt es auch Bänke.
Auf überwiegend schmalen schattigen Pfaden wandere ich in Richtung Westen. Zwischendurch geht es auch mal über einen breiteren Forstweg voran, danach zweigt wieder ein Waldpfad ab und ich marschiere stetig bergauf bis zur Stutzhütte, dann bis zum Oberen Stutzweg. Man befindet sich hier im Naturpark Südschwarzwald und in der Tourismusregion Hochschwarzwald. Beide sind für ihre vielseitige Landschaft und artenreiche Natur bekannt. Wunderschön finde ich den 1. Abschnitt vom Jägersteig durch den Wald.
Über den Grenzweg führt der Jägersteig weiter nach Westen. Hier gibt es auch eine Stempelstelle für den Hochschwarzwälder Wanderpass. Weitere Premiumwege mit Stempelstellen im Hochschwarzwald sind u.a. der Feldbergsteig und die 3-Schluchten-Tour. Beide bin ich schon gewandert und kann die Wege empfehlen. Auf dem Jägersteig marschiere ich weiter in Richtung Bildstein. Man kann auch den „Pirschpfad“ nehmen, der sich für Familien mit Kindern lohnen soll. Ich bleibe weiterhin auf dem Grenzweg.
Wenig später gibt es einen schönen Ausblick auf einen Teil des Schluchsees, der sich malerisch in die Landschaft des Schwarzwaldes schmiegt. Der Pfad führt nun hinab nach Süden, wobei der Aussichtspunkt Bildstein einen noch besseren Blick auf den See bieten soll. Doch an dem Tag meiner Wanderung gibt es Waldarbeiten auf dem Abschnitt und eine Umleitung ist ausgeschildert. Dadurch verpasse ich den Aussichtspunkt, komme dafür aber einem verwunschenen kleinen Weiher vorbei, der mich definitiv entschädigt.
Über den Bildsteinweg laufe ich weiter hinab bis zum NaturCamp Schluchsee und schon bald stehe ich am Ufer des Schluchsees. Mein Blick schweift über die ruhige Wasseroberfläche und die Boote am Steg. Dunkle Wolken hängen über dem See, aber es bleibt den ganzen Tag über trocken und regnet nicht. Während der 1. Abschnitt vom Rundweg durch den Wald führt, verläuft der 2. Abschnitt der 12 km am See entlang und hier hat man Möglichkeiten zum Einkehren, z.B. im Gasthaus Seglerhof oder im Kiosk am See.
Der Wanderweg führt nun in Richtung Osten immer am See entlang bis zur Gemeinde Schluchsee, dem Ausgangspunkt der Tour. Man hat auf der Strecke schöne Ausblicke auf den See und das gegenüberliegende Südufer. Der Radweg verläuft oberhalb vom Wanderweg. Am Seeufer gibt es einige schöne Plätze für eine Rast. Man kann übrigens auch eine Bootsrundfahrt unternehmen, z.B. nach der Wanderung. Der Schluchsee ist ein Stausee und mit einer Fläche von 69,43 km² der größte See im Schwarzwald.
Schließlich erreiche ich die Amalienruhe, ein beliebter Aussichtspunkt in der Gemeinde Schluchsee. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf die Umgebung. Von der Amalienruhe laufe ich über die Fußgängerbrücke und am See entlang bis zum Wanderparkplatz, dem Ausgangspunkt vom Schluchseer Jägersteig. Die Wanderung war herrlich kurzweilig und perfekt, um den Schluchsee und die Natur im Hochschwarzwald zu erkunden. In der Gemeinde gibt es Möglichkeiten zum Einkehren nach der Wanderung.
Im heilklimatischen Ort Schluchsee kann man nicht nur Wandern, sondern auch Radfahren, Baden, Kanufahren oder SUP. Beliebt sind auch eine Bootsrundfahrt, der Spaßpark Hochschwarzwald und das aqua fun Erlebnisbad. Besucht habe ich auch die Talsperre mit der Staumauer am südlichen Ende des Schluchsees. In direkter Nähe gibt es einen Parkplatz. Die Staumauer ist 250 Meter lang und 3,70 Meter breit. Erbaut wurde sie in den Jahren 1929 bis 1932. Von der Staumauer hat man einen schönen Panoramablick.
Wenn man den Schluchsee besucht, empfehle ich auch einen Ausflug zum Riesenbühlturm. Er befindet sich auf dem Riesenbühl nördlich von der Gemeinde. Vom Parkplatz Riesenbühlerturm an der Dresselbacher Straße führt ein Waldweg hinauf zum Turm auf 1.095 Metern Höhe. Für die Strecke braucht man rund 20 Minuten. Der Ausblick vom 36 Meter hohen Turm ist richtig toll, der Ausflug lohnt sich und man sollte ihn definitiv mit einplanen. Für mich ein schöner Abschluss bei meinem Besuch am Schluchsee.
Nützliche Infos über den Schluchsee gibt es auf der offiziellen Website.
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