15 Outdoor-Blogger zeigen ihren Wanderrucksack

Wanderrucksack Sven Becker theBackpacker.de Blog

[Werbung] Welchen Wanderrucksack soll ich mir kaufen? Eine Kaufentscheidung ist oft schwierig und die Auswahl riesig. Diese 15 Outdoor-Blogger stellen dir ihren Lieblingsrucksack vor.

 

Dieser Artikel ist mit „Werbung“ gekennzeichnet, weil Produktnamen erwähnt werden. Es gab aber keine finanzielle Unterstützung und die Outdoor-Blogger sind in ihrem Urteil unabhängig. 

Welcher Wanderrucksack ist perfekt für mich?

Wenn man sich einen Wanderrucksack kaufen möchte, hat man inzwischen die Qual der Wahl. Der Markt ist riesig, die Auswahl enorm. Selbst der erfahrene Wanderer steht, wenn der geliebte Rucksack irgendwann mal nicht mehr zu retten ist, vor der Frage: Welcher Rucksack macht diesmal das Rennen?

Meine Motivation für diesen Artikel war schlichte Neugierde. Ich wollte wissen mit welchem Rucksack meine Blogger-Kollegen so unterwegs sind, wenn sie von ihren spannenden Touren berichten, über die ich gerne lese. Vielleicht hilft dieser Artikel einigen, wenn der nächsten Kauf ansteht, wohin die Reise gehen könnte.

Hier sind die Lieblingswanderrucksäcke von 15 Outdoor-Bloggern:

 

Jörg vom Blog „Outdoorsüchtig“:

Deuter ACT Lite 50+10 Jörg Thamer Outdoorsüchtig Blog

Wenn es um längere Trekkingtouren geht, ist der Deuter ACT Lite 50+10 mein liebster Begleiter. Zwar ist es nicht mehr das allerneuste Modell, macht aber immer noch überall eine gute Figur. Ob auf Hüttentour in Norwegen, auf dem Meraner Höhenweg oder wie zuletzt auf meiner Pilgerreise am Camino del Norte. Was mir besonders gefällt, ist das Vari-Quick System, mit dem ich die Trägerhöhe leicht einstellen kann. Zudem ist der Hüftgurt schön breit und gut gepolstert. Mit gemessenen ca. 1.700 Gramm ist der Deuter ACT Lite für einen Rucksack dieser Größenordnung relativ leicht. So trägt er sich richtig angenehm.

Mit bis zu 60 Litern passt alles hinein, was man für eine mehrtägige Tour benötigt. Jede Menge praktische Fächer im Inneren und am Hüftgurt helfen mir, Ordnung zu halten. Die vielen Schlaufen für Helm, Wanderstöcke oder ähnliches benutze ich in der Regel nicht. Praktisch finde ich die Durchführmöglichkeit für einen Trinkschlauch. Das einzige, was dem Rucksack fehlt, was ich aber gerade auf längeren Touren unbedingt für nötig halte, ist ein Raincover. Aber kein Problem, ich habe mir nachträglich eins dazu gekauft.

Schonen tue ich meinen Rucksack auf meinen Touren nicht gerade. Er sieht trotzdem auch nach den vielen Jahren noch fast wie neu aus. Alle Reißverschlüsse funktionieren nach wie vor, keine Schlaufe ist abgerissen und alle Schnallen sind noch ganz. Robust, praktisch, zuverlässig… im August kommt er wieder mit auf den Grenzgänger in die Allgäuer Alpen! Und ich bin sicher: auch dort wird er mich nicht enttäuschen.

Zum Blogger: Jörg liebt die Natur, ausgiebige Geocaching- und Wandertouren sowie das Reisen. Mit seinem Blog Outdoorsuechtig.de möchte er seine Leser mit nach draußen nehmen, ihnen interessante Wanderungen und Regionen vorstellen sowie Tipps, Tricks und Anregungen rund um das Thema Wandern geben.

 

Daniel vom Blog „Rucksackträger“:

Deuter Futura 28 Daniel Schöberl Rucksackträger.com Blog

Als „Rucksackträger“ habe ich natürlich nicht nur einen Rucksack zum Wandern, sondern gleich mehrere. Zuletzt kam bei meiner 4-tägigen Hüttentour durchs Pitztal und einer Tagestour am Reschensee der Deuter Futura 28 zum Einsatz, den ich sehr schätze. Trotz seiner 28 Liter Volumen ist er sehr vielseitig einsetzbar und auch für längere Touren geeignet.

Besonders gut gefällt mir die zweifach-beschichtete Polsterung, die einen nahezu perfekten Tragekomfort bietet. Gleiches trifft auf den Lendengurt zu, der ebenso gut wie der höhenverstellbare Brustgurt dafür sorgt, dass der Rucksack fest sitzt. Scheuern oder Schulterschmerzen waren bei mir bisher Fehlanzeige.

Auch um die Wanderstöcke, einen Klettergurt und einen Helm für anspruchsvollere Touren zu befestigen, gibt es genügend Möglichkeiten. Zudem lässt sich die Trinkblase recht gut verstauen und der Trinkschlauch baumelt nicht wie wild in der Gegend herum.

Das Rückennetz, auf das ich bei Wandertouren großen Wert lege, bietet außerdem eine sehr gute Belüftung, damit der Rücken bei anstrengenden Touren möglichst lange trocken bleibt.  Sollte es einmal regnen, dann kommt die integrierte Regenhülle zum Einsatz.

Auch, wenn mein Wanderrucksack so langsam zu den Auslaufmodellen zählt, so bin ich mir sicher, dass mich der Deuter Futura 28 noch bei vielen Touren begleiten wird. Meine aktuelle Nummer 1 bei Wanderungen!

Zum Blogger: Daniel bloggt seit mehr als zehn Jahren auf Rucksacktraeger.com über seine Reisen, auf denen individuelle Abenteuer und der Outdoorsport stets eine große Rolle spielen.

 

Bianca vom Blog „Lebedraussen“:

Deuter Aircontact Pro 55+15 Bianca Gade Lebedraussen Blog

Ich sage ja immer: man kann nie genügend Rucksäcke haben. Und so sieht es auch in meinem Schrank aus! Grundsätzlich benötige ich für meine Touren unterschiedliche Rucksäcke, doch mein allerliebster ist ganz klar der Deuter Aircontact Pro 55+15 L in traumhaftem Türkis.

Da ich am liebsten mit dem Zelt unterwegs bin, bietet mir dieser Wanderrucksack nicht nur genügend, sondern auch flexibel Platz für alle Sachen, die ich für unterwegs und für mehrere Tage brauche. Meine Must-Haves sind dabei:

  • der Rucksack muss sich auch seitlich beladen lassen
  • hat unten ein separiertes Fach
  • eine passende Regenhülle ist integriert
  • er hat genügend Ösen und Fächer, um schnell und unkompliziert an diverse Sachen zu kommen
  • ein Ausgang für den Trinkschlauch ist vorhanden
  • und er sollte auf die körpereigene Ergonomie anpassbar sein

Der Deuter-Wanderrucksack ist mit 2,3 kg Leergewicht sicher nicht der leichteste, doch wenn ich die Wahl zwischen meinem 35 L Rucksack und diesem habe, würde ich immer auf den Deuter zurückgreifen. Einfach, weil er mir perfekt passt und ich ihn kaum auf meinem Rücken spüre.

Zur Bloggerin: Bianca ist Deutsch-Brasilianerin und schreibt seit 2015 auf lebedraussen.de über Outdoorreisen in Europa. Vor einigen Jahren hat sie bei einer Norwegenreise das Wandern für sich entdeckt und hat diese Leidenschaft mittlerweile als Produktmanagerin für individuelle Wanderreisen zu ihrem Beruf gemacht.

 

Mario vom „Alpin-Blog“:

Osprey Variant 37 L Mario Kempf Alpin-blog.com Blog

Mehr als sieben Jahre begleitet er mich nun schon treu auf anspruchsvollen Wegen im Gebirge: Der Osprey Variant 37 L. Meine Kaufkriterien waren primär die lange Rückenlänge (ich selbst messe 195 cm Körpergröße) sowie der hohe Tragekomfort, auch bei schweren Lasten von 15 bis 22 kg. Mittlerweile konnte er sich auf zahlreichen Mehrtagestouren, inklusive hochalpiner Skidurchquerungen wie der Haute Route, beweisen und hat seine Aufgabe perfekt erfüllt.

Die 37 Liter-Version bietet in Rückenlänge Large etwas mehr Stauraum und damit mehr als genügend Platz für die komplette Hochtouren-, Hütten-, Winterraum-, und Skiausrüstung inkl. Ski, zwei Eisgeräte, Seil, Schlafsack, etc. Trotzdem hat er eine schlanke Silhouette und liegt nahe am Rücken an. Die Deuter-Helmhalterung habe ich mittels kleiner Seilschlaufen nachträglich angebracht und das ist eine sinnvolle Ergänzung.

Der Rucksack wird pro Jahr rund 30 mal verwendet und weist dementsprechende Abnutzungserscheinungen auf. Toll finde ich die lebenslange Garantie, die Osprey auf seine Produkte gibt. In diesem Rahmen wurden bisher der Hüftgurt sowie das Deckelfach getauscht. Beide sind übrigens abnehmbar, was ggf. Gewicht und Größe reduziert.

Zum Blogger: Mario ist Vollblut-Alpinist aus Leidenschaft und Wahlvorarlberger. Auf Alpin-blog.com berichtet der staatlich geprüfte Instruktor für Skitouren und Hochtouren von seinen Abenteuern in der alpinen Bergwelt.

 

Björn vom Blog „Bergtouren im Allgäu“:

Wanderrucksack Ortovox Peak Light 32 Björn Ahrndt Bergtouren im Allgäu Blog

Ich bin seit mehr als einem Jahr mit meinem Ortovox Peak Light 32 unterwegs. Ich habe den Rucksack erstmals für einen Erfahrungsbericht ausprobiert und war sofort hin und weg. Eigentlich ist es ein Hochtourenrucksack. Ich verwende ihn aber für so ziemlich alle Touren. Von normalen Wanderungen bis hin zu Klettersteigen.

Was mir besonders gut gefällt ist der rundum laufende Reißverschluss. Damit komm ich immer schnell an die Gegenstände, die ich brauche. Egal, wie ich den Rucksack gepackt habe. Außerdem ist die Rückenpartie des Peak Light extrem angenehm zu tragen. Gerade auf Klettersteigen liegt der Rucksack super an. Keine störender Schnickschnack an den Seiten oder auf der Vorderseite, so dass ich auch nirgends hängen bleibe.

Für mich ist der Peak Light seit nunmehr über einem Jahr mein treuer und liebgewonnener Begleiter, den ich wirklich nur empfehlen kann. Den Testbericht zu meinem Rucksack findest du übrigens hier.

Zum Blogger: Björn schreibt auf Bergtouren-im-Allgäu.de über Tourenberichte zu Wanderungen, Bergtouren, Klettersteigen oder Mountainbiketouren. Im Winter kommen Skitouren und Schneeschuhwanderungen dazu. Dabei beschränkt er sich nicht mehr nur auf das Allgäu, sondern schreibt inzwischen auch über Touren in Deutschland und dem gesamten Alpenraum.

 

Romy vom Blog „Etappen-Wandern“:

Wanderrucksack Osprey Exos 48 Lightweight Romy Robst Etappen-Wandern Blog

Nachdem ich viele Jahre lang mit einem 32-Liter Rucksack von Deuter gewandert bin, habe ich mir für meine 8-wöchige Alpen-Tour einen 48-Liter Rucksack von Osprey angeschafft. Der Wanderrucksack Osprey Exos 48 Lightweight hat mich hinsichtlich Gewicht (1.190 Gramm) und Komfort absolut überzeugt, denn er fühlt sich mit einigen Kilos mehr sogar noch bequemer an als mein alter Rucksack.

Er besitzt ein hervorragendes Tragesystem und lässt sich auch gut packen und händeln. Schlafsack, Zelt, Hundefutter, ein kleiner PC, Verpflegung für vier Tage und alles, was ich sonst noch brauche, passt hinein, ohne dass ich groß etwas außerhalb des Rucksacks verschnallen muss. Zudem lässt er sich hervorragend komprimieren, wenn ich doch weniger Gepäck dabei habe. Ich bin sehr zufrieden!

Aber es gibt natürlich auch Nachteile des Rucksacks: Aufgrund der ultraleichten Materialien ist der Rucksack nicht ganz so robust wie mein alter Deuter. Wen ich unter Bäumen durchkrieche oder mich an schroffen Felswänden langschiebe, bekommt das Material leicht Abnutzungsspuren. Außerdem ist der Schwerpunkt des Rucksacks etwas weit hinten, so dass man bei Kletterpassgen etwas aufpassen muss, nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen.

Es ist halt ein Trekking- und kein Kletterrucksack. Für mich wiegen die Nachteile nicht so schwer, daher würde ich mich immer wieder für diesen Rucksack entscheiden.

Zur Bloggerin: Romy schreibt auf Etappen-wandern.de über Fernwanderungen in Europa, in den Alpen und in Deutschland. Sie ist meist mit Hund unterwegs und hat in diesem Jahr schon den Harzer Hexenstieg und einen Teil des Alpe-Adria-Trails erwandert. Im Juni und Juli war sie für acht Wochen auf dem Sentiero della Pace, dem italienischen Friedensweg, vom Vinschgau in die Dolomiten unterwegs und schreibt darüber einen Wanderführer für den Rother Bergverlag.

 

Sven vom Blog „theBackpacker“:

Mammut Creon Guide 35 Sven Becker theBackpacker.de Blog

Meinen Rucksack habe ich mir nicht selbst ausgesucht. Er hat mich gefunden. Es ist Jahre her, da stand ich bei einem Outdoor-Ausrüster vor einer riesigen Wand. Daran hingen Rucksäcke unterschiedlicher Größen und Farben. Ich war ratlos. Unverrichteter Dinge wollte ich schon weitergehen, als sich einer der Backpacks plötzlich löste und zu Boden fiel. Ich hob ihn auf, probierte ihn an – er passte wie angegossen.

Mit seinen 35 Litern eignet sich der Mammut Creon Guide 35 perfekt für kurze Tagestouren als auch für Weitwanderungen. Ins Bodenfach passt ein leichter Schlafsack plus Regenkleidung, im Deckelfach findet sich griffbereiter Kleinkram. Auf der Vorderseite hat es eine kleine Tasche und im Inneren zusätzlich eine Halterung für Trinksysteme. Auch die zwei Seitentaschen sind groß genug und die Regenhülle gibt es gratis obendrauf. Egal, ob prall gefüllt oder nur leicht bepackt: der Rucksack passt sich jederzeit meinen persönlichen Ansprüchen an. Und das mag ich an ihm.

Rückblickend und vom Zufall förmlich vor die Füße geworfen bekommen, muss ich dieser Fügung wohl dankbar sein. Egal ob im Mittelgebirge oder den Alpen; seitdem begleitet er mich überall hin. Manchmal hat man gegen das Schicksal aber auch so gar keine Chance…

Zum Blogger: Sven ist seit 2007 immer wieder mit dem Rucksack unterwegs. Auf seiner Webseite thebackpacker.de bloggt er über Geschichte und Geschichten, seine Touren und Erlebnisse und gibt Tipps fürs Draußensein. Denn: „Abenteuer gibt es an jeder Ecke. Aber nur mit offenen Augen.“ Von Sven ist übrigens auch das schöne Titelbild des Artikels.

 

Jan vom Blog „Deutschlandjäger“:

Wanderrucksack Deuter AC Lite 22 Jan Jordan Deutschlandjäger Blog

„Ist der für Mädchen?“, „Hast du ihn für deine Tochter gekauft?“ oder „Der ist ja süüüß…“: Die ersten Reaktionen auf einen kleinen, roten Rucksack an einem 1,86 m großen Mann sind eindeutig. Inzwischen hat sich mein Umfeld an meinen Deuter AC Lite 22 in der Nicht-SL-Variante gewöhnt. Auf meiner Jagd nach den schönsten Ecken in Deutschland habe ich den Outdoor-Rucksack so gut wie immer dabei.

Gut finde ich die integrierte Regenhülle im Extrafach, die du dank „Bändelchen“ nicht verlierst. Außerdem ist der Tagesrucksack nach mehr als drei Jahren im Dauer(alltags)einsatz immer noch sehr robust, und alle Reißverschlüsse funktionieren tipptopp. Weniger gut finde ich die Rückenlänge: Mit einer Körpergröße ab etwa 1,75 m sitzt der Rucksack zu weit oberhalb der Hüfte. Somit lassen sich die Hüftschnallen nicht sinnvoll schließen, was ich bislang allerdings nicht vermisse.

In der Regel bekommst du den Deuter AC Lite 22 ab rund 75 Euro. Ich hatte damals einen Online-Schnapper für unter 50 Euro gemacht – einer der Gründe pro Deuter. Dass bei einer Wanderung ab 42 km weniger der Rucksack und mehr die (gute) Laune entscheidend ist, liest du in meinem Blogartikel zum 50 km langen Megamarsch Stuttgart.

Zum Blogger: Jan berichtet auf dem Deutschland-Reiseblog Deutschlandjäger über die schönsten Reiseziele, Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps im eigenen Land sowie über besondere Ecken vor der „eigenen Haustür“. Dabei ist er gerne auch „outdoor“, also draußen, unterwegs und erkundet Regionen beim Wandern.

 

Corinna vom Blog „Outdoormädchen“:

Wanderrucksack Gregory Cairn 48 Corinna Potysch Outdoormädchen Blog

Mein „best Buddy“ auf Tour ist der Gregory Cairn 48. Ich liebe seine Farbe, seine Geräumigkeit und seine kleinen, übersichtlichen Fächer. Ich muss mir nur merken, wo ich welches Equipment praktisch verstaut habe. Aber das ist ja (des Öfteren) mein Problem, nicht das des Rucksacks.

Mit seinen 48 Litern eignet er sich wunderbar für Hüttentouren oder Zelttouren. Also auf jeden Fall für Mehrtagestouren und damit gewinnt er schon gegenüber den anderen Rucksäcken in meiner Sammlung. Er hat mit mir schon die Schluchten in Österreich, die Klippen in Wales und die Berge in Frankreich durchwandert. Durch seine langen Riemen, die manchmal etwas nervig rumbämseln, kann ich ihn bei Bedarf auch ganz klein zusammenstauchen, sodass die 48 Liter gar nicht genutzt werden müssen und er trotzdem gut sitzt.

Außerdem gefällt mir, dass das „Regenkondom“ farblich zum Rucksack passt, also auch in Fuchsia ist. Damit ist bei jedem Wetter der perfekte Fotospot. Mit ca. 1,7 kg ist der Cairn relativ leicht, ich kann also einfach mehr reinstopfen oder außen dranhängen. Aber man muss sich ja immer zusammenreißen, denn schleppen muss am Ende ich allein das Gewicht.

Zur Bloggerin: Corinna bloggt seit 2011 auf Outdoormädchen über die Outdoor-Themen, die sie selbst begeistern. Von Mehrtagestouren über Klettersteige bis hin zu DIY-Mädchenkram.

 

Elke vom Blog „Fotografische Reisen und Wanderungen“:

Deuter Futura Pro 34 SL Elke Bitzer Fotografische Reisen und Wanderungen Blog

Den „perfekten“ Trekking- oder Wanderrucksack gibt es für mich nicht. Mein Schrank ist voll mit unterschiedlichen Modellen von den Firmen Deuter und Jack Wolfskin, aber auch ein Vaude-Rucksack ist mit dabei. Ich beschränke mich hier auf meinen Mehrtagesrucksack Deuter Futura Pro 34 SL als „Lieblingsmodell“.

Wie man auf dem Foto sehr gut sehen kann, schmiegt er sich wunderbar der weiblichen Figur an und hat breite Hüftflossen mit einer kleinen integrierten Tasche. Wenn ich ihn klug bepacke, spüre ich ihn kaum mehr als meinen Tagesrucksack. Damit habe ich bereits die wichtigsten Aspekte genannt, denn für mich ist nichts wichtiger als möglichst „unbelastet“ unterwegs zu sein.

Die Rucksäcke von Deuter bieten – neben der Tatsache, dass es Modelle speziell für Frauen gibt – noch diverse andere Vorteile. Im Rucksackdeckel habe ich sowohl außen als auch innen Taschen. Perfekt für Dinge, die schnell griffbereit sein müssen. Nach innen packe ich die empfindlicheren Teile wie z.B. das Handy. In den Taschen gibt es kleine Haken, an denen man z.B. Schlüssel befestigen kann und die Seitentaschen für Getränkeflaschen sind tief genug.

Das Fach für die Trinkblase nimmt meine 3-Liter Trinkblase auf und die Schlauchführung ist perfekt. Das Mundstück ist so immer griffbereit. Das große Rucksackfach ist unterteilt in Haupt- und Bodenfach – ebenfalls sehr praktisch. Natürlich lassen sich auch Wanderstöcke sinnvoll befestigen.

Zur Bloggerin: Elke wandert am liebsten in Deutschland. Die Eifel liegt ihr besonders am Herzen, aber auch alle anderen Regionen bieten ihr so viel Abwechslung, dass sie nicht in den Flieger steigen muss, um Abenteuer zu erleben. Wandern und Naturerleben, ihr Blog Fotografische Reisen und Wanderungen und die Fotografien vereinen sich zu einer großen Leidenschaft.

 

Ralf vom Blog „via-ferrata.de“:

Deuter Trans Alpine 30 Ralf Stute via-verrata.de Blog

Ich bin seit vielen Jahren sehr zufrieden mit meinem Deuter Trans Alpine 30 unterwegs. Für mich ist er der perfekte Allrounder zum Wandern und er bietet zusätzlich für den Fahrrad- als auch Kletterhelm außen die perfekten Befestigungsmöglichkeiten.

Zudem liebe ich die beiden kleineren Fächer im unteren Teil, in denen mein Erste-Hilfe-Set und frische Klamotten immer gut untergebracht sind. Für mich ist er der perfekte Rucksack für Wanderungen, Klettersteige und zum Mountainbiken.

Zum Blogger: Ralf ist der Gründer des größten Klettersteigportals via-verrata.de und er schreibt regelmäßig Berichte für diverse Zeitschriften. Zudem ist er Autor des Klettersteig-Atlas Deutschland. Sein Blog mit Forum zählt mittlerweile zu den reichweitenstärksten Outdoor-Portalen im deutschsprachigen Raum.

 

Thomas und Jannik vom Blog „Trekkinglife“:

Wanderrucksack Gregory Baltoro 75 Thomas und Jannik Trekkinglife Blog

Für Fernwanderungen und ausgiebige Trekkingtouren führt bei uns kein Weg am Gregory Baltoro 75 vorbei. Er fällt bei Gregory in die Kategorie „Premium Backpacking“ und genauso fühlt er sich auch an.

Das Herzstück des Baltoros ist das Tragesystem, bei dem sich Hüftflossen und Schultergurte unabhängig beweglich voneinander sind und sich somit der natürlichen Körperbewegung beim Wandern anpassen, was für ein sehr gutes Tragegefühl sorgt.

Hinzu kommt ein Kontaktrücken, der aus atmungsaktiven Mesh besteht, um den Schweiß beim Wandern aufzunehmen. Viel wichtiger für uns bei einem Kontaktrückensystem ist allerdings, dass die Lasten nahe am Rücken und somit auch nahe am Körperschwerpunkt getragen werden können, was die Lastübertragung auf die Hüfte extrem fördert und das Tragegefühl im Allgemeinen nochmal verbessert. Gerade, wenn wir mit viel Gepäck für mehrere Tage unterwegs sind, kann das ein entscheidender Faktor sein.

Doch nicht nur das Tragesystem überzeugt uns beim Baltoro (für die Damen gibt es übrigens den Deva – extra an die weibliche Anatomie angepasst), sondern auch die vielen Features, die der Wanderrucksack mit sich bringt:

  • zwei unabhängige Deckelfächer
  • U-förmiger Reißverschluss auf der Frontseite für mehr Organisation
  • integrierte Regenhülle
  • zwei RV-Taschen auf der Frontseite für extra Stauraum
  • zwei großzügige Hüftgurttaschen (eine davon wasserdicht)
  • separates Schlafsackfach
  • Befestigungsschlaufen für Trekkingstöcke
  • seitliche Mesh-Taschen für Wasserflaschen

Der sehr gute Tragekomfort gepaart mit den vielen Features macht den Baltoro zu unserem Lieblingsrucksack auf Fernwanderungen. Auch die langlebigen Materialien (spezielles, sehr stabiles Nylon) überzeugen uns. Bisher kam der Baltoro schon auf vielen Touren wie z.B. in auf Gran Canaria, Schweden oder Norwegen zum Einsatz und hat uns niemals enttäuscht. Auch in Portugal auf dem Fischerweg hat uns der Rucksack begleitet.

Zu den Bloggern: Thomas und Jannik schreiben auf ihrem Outdoorblog Trekkinglife über ihre Wanderungen, von Tagestouren in der Eifel, in den Alpen oder Fernwanderungen in ganz Europa. Sie wollen mit ihren Erlebnissen in der Natur inspirieren und motivieren, raus in die Natur zu gehen.

 

Detlef vom Blog „Outdoortest.info“:

Wanderrucksack Ortovox Traverse 30 Detlef Kast Outdoortest.info Blog

Der Wanderrucksack Ortovox Traverse 30 begleitet mich nun schon seit einigen Jahren bei Wanderungen und auch Radtouren. Als Panel Loader verfügt er über einen umgehenden Reißverschluss, so dass man überall gut drankommt, ohne groß suchen zu müssen. Zuletzt hat er mich auf den Wanderungen auf den Grünten und den Mittag im Allgäu begleitet.

Der Ortovox ist zuverlässig und bietet reichlich Platz für eine ausgiebige Tagestour, verfügt über viele Verstaumöglichkeiten und lässt sich angenehm tragen. Das Rückensystem ist bequem und drückt nicht, kann aber unter Umständen dazu führen, dass man darunter schwitzt.

Zum Blog: Outdoortest.info gibt es seit 2015 und getreu dem Motto „Draußen. Unterwegs. Naturnah. Testen“ sind wir gerne und viel unterwegs, um verschiedene Outdoor-Produkte dort zu testen, wo man sie benötigt, nämlich Draußen.

 

Anita und Claudia vom Blog „Aktiv durch das Leben“:

Salewa Baegdoo 20 Anita Becker und Claudia Herr Aktiv durch das Leben Blog

Wir haben tatsächlich verschiedene Rucksäcke: Auf leichten und kurzen Wanderungen nehmen wir gerne den Fifty Five 24l Hiking Star. Er ist nicht allzu voluminös, hat einen Ausgang für den Wasserschlauch und sitzt angenehm auf dem Rücken. Auf längeren Wanderungen ist er aber nicht für uns geeignet, es fehlt ihm der Bauchgurt, den wir öfter einsetzen. Ein Brustgurt hingegen ist vorhanden.

Wesentlich häufiger nutzen wir allerdings den Salewa Baegdoo 20. Er erscheint uns irgendwie größer, obgleich er vier Liter weniger Fassungsvermögen hat. Vermutlich liegt das am Stabilisierungssystem im Rücken. Der Salewa besitzt auch alles, was wir brauchen: Halterungen für die Trekkingstöcke, Netz-Seitentaschen für Müll, den wir unterwegs aufsammeln (quasi Plogging beim Wandern) und eine Deckeltasche, die auch im Gehen zu öffnen ist. Im ersten Moment erscheint sie falsch herum, aber beim Gehen ist das praktisch, weil so nichts herausfällt.

Außerdem hat er einen Ausgang für den Wasserschlauch, eine Regenschutzhülle, Bauch- und Brustgurt und ein gemütliches Tragesystem. Im Hinblick auf die Höhe passt eine 1,5-Liter-Flasche hinein, was wichtig für uns ist, da unser Trinksystem auf handelsübliche Flaschen aufgedreht wird.

Zu den Bloggerinnen: Anita und Claudia schreiben auf ihrem Reise-, Wander- und Outdoor-Blog Aktiv-durch-das-Leben.de. Sie wandern gerne lange Strecken wie z.B. Marathon- oder 24h-Wanderungen, haben aber auch Spaß an Genuss-Wanderungen. Unterwegs sind sie meist in Deutschland und im angrenzenden Ausland. Ihre Wahlheimat ist der Hunsrück, den sie gerne erkunden, wenn sie nicht im höheren Gebirge unterwegs sind.

 

Udo vom Blog „Waldhelden“:

Evoc Photo Scout Udo Telaar Waldhelden Blog

Als meinen Lieblingsrucksack möchte ich einen etwas ausgefalleneren „Wanderrucksack“ ins Rennen schicken. Wenn du gerne Draußen aktiv bist und am liebsten auch noch schöne Fotos dabei schießt, dann bist du mit Sicherheit auch schon mal über diese Frage gestolpert: Wohin mit Kamera und Objektiven? Ich habe lange recherchiert und dann den Evoc Photo Scout gefunden. Das aktuelle Modell heißt Evoc Photo Scout CP 18l, ist aber ziemlich identisch mit meinem Rucksack.

Er besitzt nicht nur ein Kamerafach, das du mit Teilern frei gestalten kannst, sondern auch ein zusätzliches Ausrüstungsfach für Jacke, Erste-Hilfe-Kit, Essen und was man sonst noch so mit auf Tour nimmt. An der Seite läßt sich eine Trinkblase unterbringen und auch an eine Halterung fürs Stativ wurde gedacht. Der Rucksack hat einen Bauch- und Brustgurt und sitzt damit selbst beim Mountainbiken fest am Körper.

Für mich ist der Photo Scout die beste Lösung für einen Rucksack mit integriertem Kamerafach. Bei kleineren Touren manchmal ein wenig zu groß, aber dafür sitzt das Kameraequipment fest an seinem Platz und das Ausrüstungsfach bietet mir die Möglichkeit zusätzliche Dinge mitzunehmen.

Zum Blogger: Udo ist Blogger und Großbildjäger. Er schreibt auf seinem Blog Waldhelden über Outdoorsport und Aktivurlaub. Kamera, GoPro oder Drohne sind bei seinen Touren immer mit dabei, um reichlich Bilder für Blog und Instagram zu erlegen.

 

Auch wenn diese Auswahl mit insgesamt 15 Teilnehmern nicht repräsentativ ist, erlaube ich mir, hier nochmal kurz zusammenzufassen:

  1. Die Marke Deuter hat bei diesem Round-up ganz klar die Nase vorn (6 Nennungen), gefolgt von Osprey, Ortovox und Gregory (2 Nennungen) sowie Salewa, Mammut und Evoc mit jeweils einer Nennung. Interessant ist, dass mit dem Evoc auch ein klassischer Foto-Rucksack mit dabei ist.
  2. Die Auswahl der hier vorgestellten Lieblingsrucksäcke ist auch ein Hinweis darauf, welche Wandertouren die aufgelisteten Blogger gerne und vorwiegend unternehmen. Bei der Kaufentscheidung scheint für die meisten das Abwägen zwischen den Faktoren Gewicht und Volumen eine zentrale Rolle zu spielen. Für einige ist zudem wichtig, dass sie ihren Rucksack flexibel auch für andere Outdoor-Aktivitäten nutzen können. Wobei die überwiegende Mehrheit der Blogger verschiedene Rucksäcke in unterschiedlichen Größen zuhause hat.
  3. Einige der befragten Outdoor-Blogger weisen darauf hin: Die Sache mit dem perfekten Wanderrucksack ist immer individuell und abhängig vom Einsatz, der Passform sowie von Länge und Art der persönlichen Touren. Schließlich muss man mit der Wahl seines Wanderrucksacks zufrieden sein, er muss praktisch sein und sich einfach gut tragen.

Photocredit Titelbild: Sven Becker | thebackpacker.de

 

Hast du Erfahrungen mit einem der hier genannten Wanderrucksäcke gemacht oder weitere Ergänzungen zu den Tipps und Erfahrungen? Welches ist dein persönlicher Favorit? Ich freue mich auf deinen Kommentar und dein Feedback!

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Heiko Müller

Ich bin Redakteur, Reiseblogger und Gründer von People Abroad. Verreist du auch so gerne wie ich? Dann haben wir mindestens eine Gemeinsamkeit. Was ich am liebsten unterwegs mache? Mich auf neue Orte, Menschen und Kulturen einlassen. Wandern, biken und laufen. Hinterlasse hier einen Kommentar oder schreibe mir an h.mueller@people-abroad.de. Ich freue mich auf deine Nachricht.
Heiko Müller

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