Der Lowe Alpine Aeon & Airzone Trail

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Aeon

[Werbung] Ein Rucksack muss vor allem praktisch, robust und flexibel sein. Hier stelle ich dir den Rucksack Aeon sowie den Airzone Trail von Lowe Alpine vor, welche ich getestet habe.

 

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Lowe Alpine entstanden, deshalb habe ich ihn mit „Werbung“ gekennzeichnet.

Praktisch, robust und flexibel – das sind die Eigenschaften eines Rucksacks, die für mich entscheidend sind. Für die Firma Lowe Alpine durfte ich den Aoen und den Airzone Trail testen und möchte sie dir hier vorstellen. Beide benutze ich seit rund vier Monaten in wechselndem Einsatz.

Der Lowe Alpine Aeon Rucksack

Den Aeon gibt es in einer 18L, 22L, 27L und 35L Variante. Ich habe ihn in der 35L Version getestet, welche gut geeignet ist als Tagesrucksack, längere Wanderungen, leichte Übernachtungstouren oder auch zum Klettern. Verwendet habe ich ihn bei Tageswanderungen und als klassischen Daypack. Bei 940 Gramm Eigengewicht hat er die Maße 60 x 27 x 24 cm. Damit ist er trotz seines großen Volumens ziemlich leicht in seinem Eigengewicht. Ermöglicht wird das durch das leichte TriShield-Gewebe.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Aeon

Relativ schnell hat mich der Tragekomfort des Rucksacks überzeugt, was nach meiner Meinung maßgeblich an dem Air Contour Rückensystem liegt. Belüftungskanäle, Öffnungen sowie ein gespanntes Netzteil machen das Tragen – auch über mehreren Stunden hinweg – angenehm, obwohl der Rucksack direkt am Rücken sitzt. Auch der flexible Hüftgurt ist netzartig mit Öffnungen gestaltet und er unterstützt damit die Luftdurchlässigkeit und Atmungsaktivität des Materials im Hüftbereich.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Aeon

Der Rucksack lässt sich individuell an die Körpergröße anpassen – dank „Adjust M – L“. Zwischen dem Tragesystem und dem Innenraum des Rucksack lässt sich eine dort befindliche Klettverbindung ösen und damit die Höhe der Trageriemen beliebig verlängern. Der Hüftgurt sitzt dann auch bei größeren Personen trotzdem auf der Hüfte und nicht zu weit oben. Ich mit meinen 176 cm Körpergröße habe diese Verlängerung allerdings nicht gebraucht.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Aeon

Hier siehst du die Möglichkeit zur individuellen Einstellung noch mal in einer anderen Ansicht. Direkt hinter dem „Adjust M – L“ ist übrigens auch der Clip zum Befestigen einer Trinkblase. Die Schulterriemen sind ergonomisch geformt, atmungsaktiv, ebenfalls individuell verstellbar, weich und nur minimal gepolstert. Im unteren Bereich gibt’s einen höhenverstellbaren und abnehmbaren Brustgurt mit integrierter Notfallpfeife.

Rucksack Tragesysteme Daypacks Aeon

Der Innenraum besteht aus einem großen Hauptfach ohne einzelne Trennfächer, mit Ausnahme des Notfall-Fachs mit RV, SOS-Infofeld und Schlüsselclip im Deckelbereich. Dafür hat der Rucksack außen verschiedene Fächer zum Unterbringen diverser Dinge. Praktisch finde ich das große, dehnbare RV-Meshfach, in dem man z.B. seine nasse Regenjacke unterbringen kann, ohne dass die anderen Sachen im Innenraum feucht werden.

Außerdem gibt’s TipGripper-Halterungen für Wanderstöcke und eine Halterung für Helm oder Eispickel. Weitere Details: Kompressionsriemen, mit denen man den Rucksack nah und kompakt am Körper tragen kann, auch wenn wenig Inhalt drin ist. Das finde ich praktisch, denn ohne Riemen zur möglichen Kompression wackelt ein Rucksack, je nach Outdoor-Aktivität, teilweise ziemlich hin und her, was in der Bewegung eher unangenehm sein kann.

Rucksack Tragesysteme Daypacks Aeon

Zwei seitliche Taschen im Hüftgurt sorgen für einen schnellen Zugriff, beispielsweise zu einem Schlüssel oder Kleingeld. Theoretisch passt von der Größe der Tasche auch mein iPhone da hinein, allerdings packe ich das lieber in ein gesondertes Etui, welches ich meist am Schultergurt befestigt habe. Am Rucksack sind übrigens noch zwei seitliche Meshfächer, z.B. für eine Trinkflasche, Müsliriegel oder für andere Dinge.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Aeon

Hier siehst du den Aeon 35 noch mal in der Seitenansicht. Er ist leicht, sitzt gut am Rücken und ist kompakt in seiner Form. Theoretisch hätte ich ihn oben auch noch etwas näher an den Rücken ranholen können. Mein Fazit zum Rucksack und den Vergleich zum hier nachfolgenden Modell, den Airzone Trail, findest du am Ende des Artikels.

Der Lowe Alpine Airzone Trail Rucksack

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Airzone Trail

Der Airzone Trail ist ein Wanderrucksack für Tages-/Übernachtungstouren und es gibt ihn als 25L, 30L und 35L sowie als ND28 Variante. Ich entscheide mich für die 30L-Variante und habe ihn schon bei einigen Tagestouren und bei einer 2-Tages-Tour mit Hüttenübernachtung in Kärnten getragen.

Außerdem habe ich ihn auch als Daypack und auf einigen MTB-Trail-Touren getestet. Für’s Bike finde ich ihn eher nicht geeignet, da er hierzu eigentlich zu groß ist. Da sind kleinere MTB-Rucksäcke definitiv besser geeignet. Aber wie bereits erwähnt, ist der Airzone Trail auch nicht als Radrucksack, sondern als Wanderrucksack konzipiert.

Übrigens: Bei der Farbwahl mag ich es persönlich gerne lieber dezent, deshalb sehen sich beide Rucksäcke – aufgrund der ähnlichen Farbe – von weitem auch ziemlich ähnlich. Beide Modelle gibt aber auch in den Farben rot und blau.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Airzone Trail

Die 30L-Variante des Airzone Trail hat die Maße 66 x 29 x 26 cm bei 1.120 Gramm Eigengewicht. Er hat ein großes Meshfach, z.B. für eine Regenjacke, zwei seitliche Meshfächer, zwei seitliche RV-Außenfächer und ein RV-Deckelfach. Zudem gibt es noch zwei Taschen am Hüftgurt für den schnellen Zugriff, was ich auf Wanderungen immer ziemlich praktisch finde.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Airzone Trail

Auf dem Bild in der Seitenansicht hast du es schon gesehen: Das verstellbare AirZone Rückensystem mit dem atmungsaktiven, belüfteten Netzrücken ermöglicht es, dass der Rücksack nicht direkt am Rücken sitzt, sondern dass es einen klimaregulierenden Zwischenraum gibt. Man sieht hier auch, dass Schultergurte, Rückenbereich und Hüftgurt recht gut gepolstert sind. Sowohl Schulterriemen als auch Hüft- und Brustgurt lassen sich individuell verstellen – der abnehmbare Brustgurt mit integrierter Pfeife auch in der Höhe.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Airzone Trail

Ausreichend Platz im Innenraum: Bei der 30L-Variante passt locker noch ein Schlafsack für eine Hüttenübernachtung oben drauf. Das SOS-Infofeld mit RV-Tasche im Deckelbereich hat innen noch einen Schlüsselclip. Seitlich siehst du den den mit H2O gekennzeichneten, verdeckten Zugang, damit man den Schlauch eines Trinksystems durchlegen kann.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Airzone Trail

Die Taschen und Meshfächer hier noch mal in der seitlichen Ansicht. Zusätzlich hat der Rucksack Kompressionsriemen, TipGripper-Halterungen für Wanderstöcke und Halterungen für Helm oder Eispickel sowie eine Lampenbefestigung oder ein Katzenauge. Das Gewebe des Airzone Trail fühlt sich robust an und es ist leicht abwaschbar. Während meiner Karawanken-Tour im Sommer in Kärnten wurde der Rucksack ziemlich dreckig, genauso auf einer sportlichen MTB-Tour in Unterfranken. Aber mit einem Schwamm und etwas Wasser ließ sich das Gewebe problemlos wieder reinigen.

Rucksack Tragesysteme Daypacks Airzone Trail

Im Innenraum gibt’s ein Innenfach und eine Halterung für eine Trinkblase. Außerdem kann man über einen Reißverschluss auf die Rückenplatte zugreifen. Im Bild unten siehst du den ausgepackten Regenschutz, der im unteren Bodenfach verstaut ist und auf den man einen schnellen Zugriff hat. Die Regenhülle verwende ich inzwischen auch bei zwei anderen Rucksäcken, welche keine Regenhülle haben. Wenn ich zu einer Tour aufbreche, schnell noch das Raincover vom Airzone Trail eingepackt und los kann’s gehen.

Rucksack Tragesysteme Daypacks Airzone Trail

Mein Fazit: Ich habe beide hier vorgestellten Rücksäcke über einen Zeitraum von mehreren Monaten bei verschiedenen Touren getestet und kann grundsätzlich beide empfehlen. Der Aeon 35 ist leichter und flexibel, d.h. man kann ihn in alle Richtungen beliebig verdrehen. Das Rückensystem ist individuell höhenverstellbar und der Rucksack liegt direkt am Körper an.

Der Airzone Trail 30 ist im Vergleich etwas schwerer vom Gewicht (knapp 200 Gramm) und ist aufgrund des Rückensystems weniger flexibel. Das Rückensystem ist nicht höhenverstellbar, dafür bietet es einen Abstand zum Körper und damit eine Luftzirkulation. Im Gegensatz zum Aeon 35 hat der Airzone Trail 30 einen integrierten Regenschutz und Schulter-, Rücken- und Hüftgurt sind stärker gepolstert.

Wem es auf’s Gewicht ankommt, der wird womöglich eher zum Aeon greifen, auch z.B. für sportlichere Touren mit leichter Ausrüstung, evtl. auch bei Kletter- oder Speed Hiking Touren. Zum Trailrunning würde ich vermutlich eher einen kleineren Rucksack wählen, es sein denn ich komprimiere ihn mit wenig und leichter Ausrüstung ganz nah am Rücken.

Tatsächlich habe ich am Ende doch häufiger den Airzone Trail für meine Wandertouren gewählt und ich hatte diesen dann häufiger im Einsatz. Dies liegt daran, dass mich das wirklich angenehm gepolsterte Tragesystem und der Luftkanal im Rückenbereich einfach sehr überzeugt haben. Als Daypack eignen sich übrigens beide. In meinem Fall heißt dies, ich habe beide Rucksäcke beim Zufahren und auch beim Einkaufen mit dem Rad verwendet. Auch wenn es sich eigentlich um Outdoor-/Wanderrucksäcke handelt.

Lowe Alpine Rucksack Tragesysteme Daypacks Airzone Trail

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Lowe Alpine entstanden. Die hier vorgestellten Produkte sind mir zur Verfügung gestellt worden, meine persönliche Meinung bleibt davon aber unberührt. Kooperationen kennzeichne ich immer mit „Werbung“. Mehr Infos zu den Produkten von Lowe Alpine findest du hier.

Photocredit: Christian Gaier

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Heiko Müller

Ich bin Redakteur, Reiseblogger und Gründer von People Abroad. Verreist du auch so gerne wie ich? Dann haben wir mindestens eine Gemeinsamkeit. Was ich am liebsten unterwegs mache? Mich auf neue Orte, Menschen und Kulturen einlassen. Wandern, biken und laufen. Hinterlasse hier einen Kommentar oder schreibe mir an h.mueller@people-abroad.de. Ich freue mich auf deine Nachricht.
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