Typisch amerikanische Redewendungen beim Reisen

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[Werbung] Bei Reisen in die USA begegnet man immer wieder typisch amerikanische Redewendungen, bei denen es zu Mißverständnissen kommen kann. Infos & Tipps dazu findest du hier.

 

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Wenn es um typische amerikanische Redewendungen und Begriffe beim Reisen geht, so sind die meisten davon landesweit in den USA zu hören. Auch wenn man Amerikaner auf Reisen trifft, begegnet man ihnen. Es sind Redewendungen, die nicht unbedingt zur Umgangssprache gehören und in der Regel sind sie nicht spezifisch für eine bestimmte Region in den USA.

Diese Redewendungen verkörpern vielmehr das amerikanische Lebensgefühl und sie zeigen darüber hinaus, wie Amerikaner miteinander kommunizieren. Häufig salopp, originell, humorvoll und teils mit einem Augenzwinkern. Bei der ersten USA-Reise wird man mitunter stutzig reagieren, wenn man sie hört. Denn sie sind womöglich nicht auf Anhieb korrekt zu übersetzen – unabhängig vom eigenen Englisch-Sprachniveau.

Typisch amerikanische Redewendungen & Begriffe

Im Folgenden findest du einige typische amerikanische Redewendungen, die es lohnt zu kennen. Here we go:

Scoot over
Wenn man öffentliche Verkehrsmittel in den USA benutzt, hört man immer wieder die Redewendung „Scoot over!“. Sie bedeutet „Mach Platz!“ oder in etwa auch „Rücke mal, du nimmst den halben Sitz ein!“ In einigen Regionen im Land wird das „Scoot“ durch „Schooch“ ersetzen, was dieselbe Bedeutung hat. Es möchte sich jemand neben dich setzen und er bittet dich dich relativ salopp etwas Platz für ihn zu machen.

Not a big fan
Das Wort „Fan“ ist in verschiedenen Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten teils weit verbreitet. Wer das Wort allerdings nicht kennt, für den kann der Ausspruch „Not a big fan“ etwas verwirrend sein, denn er hat definitiv nichts mit kühlenden Lüftern zu tun. Es bedeutet buchstäblich, dass man etwas nicht wirklich mag. Zum Beispiel: „Magst du Burger?“ – „Nein, ich bin kein großer Fan davon“.

Cut to the chase
Amerikanern wird mitunter nachgesagt, sie hätten einen Hang zur Ungeduld. Verallgemeinern lässt sich dies natürlich nicht. „Cut to the chase“ ist trotzdem ein beliebter Ausspruch im Land. Wenn man beispielsweise über etwas ausführlich erzählt, dann könnte man ihn hören. Er bedeutet, dass man endlich auf den Punkt kommen soll, ohne ausführliche Umschweife. Gemäß dem Motto: „Nenne die wichtigsten Fakten!“

Piece of cake
Essen und Mahlzeiten spielen eine große Rolle in der amerikanischen Kultur und den amerikanischen Sprüchen. Hat diese Redewendung also mit etwas Süßem zu tun oder geht es darum, etwas zu schneiden? Definitiv nicht. Sie bedeutet, dass etwas schlichtweg einfach ist. Mitunter hört man auch den Begriff „Cakewalk“, der die gleiche Bedeutung hat. Sowohl „Piece of cake“ als auch „Cakewalk“ entsprechen dem Wort „kinderleicht“ auf Deutsch.

Umgangssprache in den USA

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Die Umgangssprache in den USA unterscheidet sich von dieser in allen anderen englischsprachigen Ländern, vor allem vom britischen Englisch. Wenn man britisches Englisch gelernt hat, dann können viele Wörter und Begriffe in den USA eine andere Bedeutung haben, sodass man sich ein neues Vokabular aneignen sollte.

In Großbritannien, Irland, Australien und vielen weiteren Ländern wird beispielsweise ebenfalls englisch gesprochen. Doch die Umgangssprache in diesen Ländern unterschiedet sich teilweise stark von der Umgangsprache in den USA und typisch amerikanischen Redewendungen. Um dies zu verdeutlichen, hier ein paar Beispiele:

Englische Umgangssprache in Europa

Pants: In England bezieht sich das Wort auf die Unterwäsche, nicht auf die Hosen. Wenn etwas schrecklich ist, sagen Engländer auch „That’s pants.“.

Jock: Nein, hier geht es nicht um den gutaussehenden Quarterback und diese Bedeutung hat das Wort nur in den USA. Ein „Jock“ ist ein Begriff für eine schottische Person, die, obwohl sie in einigen Fällen liebevoll sein kann, auch als beleidigend wahrgenommen wird.

Ride: Vermeide besser eine Person, die du in einem irischen Pub kennengelernt hast, um eine „Ride“ nach Hause zu fragen. Frage stattdessen nach einem „Lift“, denn „Ride“ bedeutet, du willst mit ihm schlafen.

Chips: Wer schon einmal „Fish and Chips“ bestellt hat, der weiß, dass es sich um Pommes Frites handelt. Dieser Snack, den viele so lieben, wird „Chips“ genannt.

Banger: Hat in England die Bedeutung für „Wurst“… oder eben ein schäbiges Auto.

Jelly: Aus diesem Grund spotten viele immer wieder über die Liebe der Amerikaner zu PB&J- Sandwiches. „Jelly“ ist ein Spitzname für Wackelpudding – würden mab ihn jemals auf Toast setzen?

Fanny: Während sich „Fanny“ im amerikanischen Englisch auf das Gesäß bezieht, ist das Wort für Briten ziemlich unhöflich. Sie verwenden das Wort für weibliche Geschlechtsteile (Fanny Packs sind „Gürteltaschen“).

Fag: Wenn ein Brite höflich um ein „Fag“ bittet, hätte er gerne eine Zigarette von dir. Thong: Flip-Flops!

Weitere beliebte amerikanische Redewendungen

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Shoot the breeze
„Shoot the breeze“ ist quasi das Gegenteil von „cut to the chase“. Wenn Amerikaner „shoot the breeze“, reden sie lange über eher unwichtige Dinge. „Breeze“ war im späten 19. Jahrhundert der umgangssprachlich Begriff für „Gerücht“ und später hatte das Wort dann schon die Bedeutung für „Quatsch“.

Broken Record
Wenn jemand „wie eine Broken Record“ (wie eine kaputte Schallplatte“) klingt, wiederholt er sich sehr häufig. Wenn die Vinyl-Scheibe bzw. Schallplatte einen Kratzer hat, dann hängt sie beim Abspielen und es wird immer der gleiche Loop gespielt. Der Ausdruck stammt aus dem Jahr 1936 und damals wurde er zum ersten Mal in Verbindung mit einem Grammophon verwendet.

Bat out of Hell
Wenn sich jemand extrem schnell bewegt, wird er eine „Fledermaus aus der Hölle“ („Bat out of Hell“) genannt. Da Fledermäuse normalerweise die Dunkelheit mögen und das Licht meiden, würden sie schnell aus der Hölle fliegen, die vermutlich von Flammen beleuchtet wird. Das Sprichwort wurde so populär, dass der amerikanische Sänger Meat Loaf eines seiner bekanntesten Lieder „Bat Out of Hell“ nannte.

Not Rocket Science
Wenn etwas leicht zu verstehen ist, sagt man im Amerikanischen auch „das ist keine Raketentechnik“ bzw. „das ist keine Raketenwissenschaft“ („Not Rocket Science“). Dieser Ausdruck gewann in den 1980er Jahren gegen Ende des Kalten Krieges an Popularität. Es bezieht sich darauf, dass etwas nicht so schwer zu verstehen ist und hat damit zu tun, dass die USA das erste englischsprachige Land mit einem umfassenden Programm zum Studium der Raketenwissenschaft waren.

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Hast du weitere Tipps für typisch amerikanische Redewendungen und Begriffe? Dann ergänze sie gerne in den Kommentaren.

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