Top Bücher über Brasilien

Top Bücher über Brasilien zeigen und erklären die wichtigsten Unterschiede in der Gesellschaft, Kultur und das typische Verhalten in Brasilien.

Inhalt: Bücher über Brasilien

gute Bücher über Brasilien: Welche Bücher erklären Brasilien hintergründig

Die einzelen Buchbesprechung von den 12 gelesene Bücher finden Sie unten.

Inhalt:
* Land und Leute von 0:00 bis 2:43
* Geschichte Brasilliens von 2:44 bis 3:26
* Erfahrungsberichte von 3:27 bis 4:20
* Verhalten in Brasilien von 4:21 bis 4:54
* Outtakes (Schnitthäppchen) von 4:55 bis 6:25

Bücher über Gesellschaft, Land, Geschichte


Geliebtes Brasilien

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Geliebtes Brasilien

Buchbesprechung:
In der Inhaltsangabe werden die Gebiete Brasiliens als Kapitel genannt. Ich dachte:“ Hoffentlich keine Reisebeschreibungen und Nennungen der Sehenswürdigkeiten. Was mich interessiert ist das Leben in Brasilien, die Natur, die Gesellschaft, Regionen. Kurzum: Wie tickt Brasilien ?“.

Die den einzelnen Kapiteln werden die Regionen Südosten, Süden, Westen, Nordosten, Amazonien vorgestellt. Dabei wird jeweils über den eigenen Charakter des jeweiligen Bundesstaates und der Städte berichtet. Zum Beispiel bei Südosten geht es um das Leben und die Gesellschaft in der Region, Rio mit Arm und Reich, die Stadtviertel und Favelas, Karneval und Essen. Dazwischen kommen immer wieder Berichte mit den eigenen Erfahrungen des Autors in der Region.

Autor:
Fünfzig Jahre lang lebte der Autor Klaus D. Günther in Brasilien, wo er als Fotograf, Reporter, Touristenführer, Tourguide im Naturpark Pantanal, selbst Bootsreisen organisierte, als Angestellter und vieles mehr arbeitete.

Herr Günther ist der ideale Autor. Lebte Jahrzehnte überall in Brasilien von Sao Paulo bis zu den Ureinwohnern des Amazonas. Ein Autor, der auf der Suche war, mit Interesse, offenherzig das Land und die Leute erlebte. Er berichtet im Buch, wie jemand der sich nichts mehr beweisen muss oder zeigen will, wie toll er über Brasilien Bescheid weiß, sondern dem Leser seine persönliche Zusammenfassung und auch seine persönliche Bilanz über Brasilien übergibt.

Seine Meinung, wie sich Brasilien in den Jahren veränderte (ab Seite 332), seine Berichte über die Natur und Ureinwohner, über Candomblé …. beeindruckend !

Fazit:
Ein tolles Buch. Ich habe nun schon mehrere Bücher über Brasilien gelesen, aber kein Buch gibt einen so deutlichen Überblick. Es zeigt Brasilien aus vielen Blickwinkeln: die Städte, die Natur, die Gesellschaft, die eigenen Erlebnisse, die Veränderungen in den Jahren. Brasilien ungeschminkt.

Berichte mit seinen Erfahrungen: als Tourist Guide in Pantanal, als Reporter in Rio, Freunde in der Favela, mit dem Dampfer durch das karge Sertao, afrikanische Religion Candomblé in einer Favela, Karneval in Recife und Olando, Markt in Caruaru, ein Hund bringt Essen auf die karge Farm im Norden, Flosregatta bei Fontaleza, Pilotdorf des sozialen Programms Null-Hunger, die Wüste in den Tropen, Fauna & Flora des Amazonas, Ist der Regenwald noch zu retten, erste Begegnung mit den Ureinwohnern, der Hund in Rio, die Überfälle.

Notizen zum Inhalt:
  • Südosten: Sao Paulo, Mina Gerais, Bela Horizonte, Ouro Preto, Sao Joa del Rei
  • Süden: Curitiba, Wasserfall Iguaçu, Florianopolis, Blumenau, Pomerode, Porto Alegre
  • Zentraler Westen: Brasilia, Mato Grosso und die Hauptstadt Cuiaba, Pantanal, Transpantaneira-Piste
  • Nordosten: Bahia, Rio Grande do Norte, Ceara, Piani, Salvador, Fortaleza, Maranhao
  • Norden: Para, Belin, die Insel Marajo
  • Amazonien: der Amzonasstrom, die Ferenstraße durch den Regenwald, Menschen in Amazonien


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Kulturschock Brasilien

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Kulturschock Brasilien
Buchrezension:
Der Autor Carl D. Goerdeler lebt schon lange in Brasilien und hat in seinem Buch „Kulturschock Brasilien, erschienen im Reise Know How Verlag, seine langjährigen Erfahrungen gesammelt. Das Buch ist so aufgebaut, dass man in kleinen Abschnitten zu den großen Themen ausführlich informiert wird. Zum Beispiel beim Kapitel ‚Gewalt und Gesetz‘ wird jeweils auf ein bis zwei Seiten über Kriminalität, Strafvollzug, Polizei und private Sicherheitskräfte, Straßenkinder, Anwälte und Richter aufgeklärt. Damit erhält man auf den 276 Seiten sehr viel Information über Brasilien.

Da werden gnadenlos die Bereiche gezeigt, die für uns merkwürdig und schockierend sind.

Brasilien, ein organisiertes Chaos. Kriminalität, Korruption in der Politik und korrupte Polizei, Vetternwirtschaft, marodes Schulsystem, ein Rechtssystem, an das keiner glaubt. Ein riesiges Land mit verschiedenen Kulturen und unterschiedliche Landesteile.

Die Brasilianer, ein aufgeklärtes, multikulturelles Volk, eine gravierende Klassengesellschaft. Die Brasilianer lieben Feste und den Alkohol, die Nähe und Gemeinsamkeit und den Körperkult. Der Hang zu improvisieren und wenig auf das Gesetz zu achten.

Kulturschock Brasilien ist kein Reiseführer, auch gibt das Buch direkt (fast) keine Tipps wie man sich verhalten soll in Brasilien. Aber es ist ein Buch von einem langjährigen Brasilien Korrespondent und er stellt seine Erfahrungen strukturiert dar und gibt einen ausführlichen Einblick wie Brasilien und das Leben in Brasilien funktioniert.

Ein paar Mal kamen Verwandte aus Brasilien uns besuchen. Nach diesem Buch versteht man Ihre Geschichten, Einstellungen viel besser.


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Brasilien brennt: Reportagen aus einem Land im Aufbruch

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Brasilien Brennt
Buchbesprechung:
Der Buchtitel „Brasilien brennt“ hört sich dramatisch an. Um was geht es in dem Buch ? Eine Reportage über den wirtschaftlichen Aufbruch ? Die Veränderung der Gesellschaft ?

Der Autor Adrian Geiges zieht von China nach Brasilien, besser gesagt nach Rio. Im Buch erzählt er von seiner Ankunft, wie er sich einlebt, was er erlebt und was passiert in Rio. Auch lernt man als Leser viele Brasilianer und ihr Leben in verschiedenen sozialen Schichten kennen.
Sein mutiger Schritt, er zieht in die Favela. Dadurch lernt der Leser Rio aus einer anderen Perspektive kennen und einen unbekannten Teil der Gesellschaft. Der Autor berichtet viel über die Armen, die Mafia und bekämpft Vorurteile.

Es sind viele kleine Geschichten, Berichte über Rio und man erfährt viel über das Leben in den Favelas, wie bisher in keinem mir bekannten Buch.

Anderseits beginnt er ein Kapitel mit einem Thema und als Leser bin ich gespannt, wie er immer mehr auf das Thema eingeht. Aber plötzlich springt er in ein anderes Thema. Zum Beispiel erzählt er, wie zugänglich und interessiert Frauen sich ihm gegenüber präsentieren. Als Leser bin ich gespannt, wie das kommt: Aus Geldnot oder weil sie aus ihrem Umkreis raus möchten ? Ich lese weiter. Er berichtet von einem Treffen und wie die Frau es schaffte aus der Armut heraus zu kommen … und das war’s. Das nächste Thema kommt bzw. am Ende des Kapitels wird Spannung erzeugt über die ersten Proteste der Bevölkerung bei der WM und das nächste Kapitel mit einem neuen Thema beginnt.

Das Buch ist interessant geschrieben, nie langweilig, aber es fehlt die hintergründige Information, wie die Gesellschaft in Brasilien tickt.

Positiv: man lernt die Favela kennen, viele Brasilianer
Negativ: viele Themen, nur über weniges tiefgründig berichtet, nur über Rio

Notizen zum Inhalt:

Hilfsprojekte für kranke Kinder im Amazonas, wie versucht wird die Favelas Rios zu befrieden, auf der Sprachschule, kurze Geschichte der Sklaverei, Wohnungssuche in den Favelas, die Polizei, Lula und seine Reformen, die Präsidentin Dilma, die Stadt Brasilia, Neumayer und die Hauptstadt, Stadionbau in Manaus, eine Reportage über das Verhalten in Warteschlangen, Kindersoldaten, Exekution vor tausend Leuten, die Hilfsorganisation IBISS, die deutsche Hilfsorganisation Ourchild eV., Ereignisse in Rio, Fernsehserien, die einbeinige Sambatänzerin, Samba & Karneval & Sex, was ist aus früheren Bandenmitgliedern nach der Befriedung geworden, die Demos gehen lost, VW Werke, ein Tag Generalstreik, Papstbesuch, Greenwald und der Geheimdienstskandal, Ex-Hamburger Politiker Schill lebt in einer Favela, Oktoberfest in Blumenau, Vergleich Brasilien und China


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Brasilien – der Traum vom Aufstieg

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brasilien der Traum vom Aufstieg
Buchbesprechung:

Als ich den Buchtitel und das Buchcoverfoto sah und las, dass das Buch von einem Autor stammt, der schon seit dreißig Jahren über Brasilien berichtet, erwartete ich einen Versuch Brasilien hinter dem Klischeebild von Salsa, Fußball, Karneval, Armut, Korruption und Schönheitsoperationen zu beleuchten.

Und schon nach wenigen Seiten, waren meine Erwartungen getroffen. Ich war beeindruckt von seiner kritischen Betrachtung, wie spannend und tiefgründig er über Brasilien erzählt.

Beispielsweise im ersten Kapitel fährt er mit einem Fischer den Amazonas entlang, spricht mit ihm, berichtet über sein Leben und erzählt gleichzeitig noch von der Gesellschaft, vom Leben und von den Problemen in Brasilien. Als Leser war ich mit dabei auf dem Boot und hörte aufmerksam zu.

Der Autor sieht Brasilien betont kritisch und baut die Fakten über Brasilien geschickt in die Kapitel ein. Nur in manchen fehlen diese tiefgründigen Erklärungen über Brasilien als würde dem Autor langsam der Stoff ausgehen. Und bei ein paar Kapiteln weiß man auch nicht, was man daraus lernen soll zum Beispiel: das Schweizer Haus, vertauschte Kinder.

Fazit: hintergründige Information, interessant erzählt. Lohnt sich !

Notizen zum Inhalt:

Kinder ohne Haare, Gericht auf dem Schiff, Belém und die Rodung des Urwalds, Sojabauern im Bundesstaat Mato Grosso, Jaguare in Pantanal, Petropolis und Stefan Zweig, die Rolle von Mann und Frau in der Gesellschaft, die Drogenbosse und das Leben in der Favela Rios, Banküberfall und vertauschte Kinder, das Schweizer Haus in Salvador da Bahia, vom jungen armen Tagelöhner zum gut bezahlten Mienenarbeiter, Sao Paulo und die internationale Küche, Sao Paulo und das Leben im Niemeyer Bauwerk Copan, Fragen über Brasilien an einen Brasilianer.

Interessante Textstellen:
S. 23: „Der Mangel hält das Land zusammen, der Mangel an allem, was eine Gesellschaft stark macht: Vertrauen, Bürgersinn, ziviles Engagement. Schuldgefühle und Schuldzuweisungen einigen das Land, Musik und Fußball versüßen die Leere“

S. 112: „Das Business, das der globalisierten Wirtschaft angeschlossen ist, macht so effiziente Geschäfte wie ehe und je, das politische System ist so rückständig und korrupt wie immer.“


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Gebrauchsanweisung für Brasilien

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Gebrauchsanweisung für Brasilien
Buchbesprechung:
Mit dem Autor Peter Burghardt reist man durch Städte (Rio, Sao Paolo) und bekannte Gebiete. Auch berichtet er über bekannte Persönlichkeiten Brasiliens wie Ivo Pitanguy- der Mann für Schönheitsoperationen, Eike Batista- ein Millionär, Oskar Niemeyer – Stararchitekt.

Allerdings erzählt er wenig Hintergründiges. Fast nichts über die Politik und die Gesellschaft. Daher bringt das Buch nichts Neues oder Erstaunliches. Eher oberflächlich und etwas langweilig.

Fazit: Das Buch gibt kein Einblick hinter das Klischeebild von Brasilien, ist mehr eine Lesereise für einen ersten Eindruck.

Notizen zum Inhalt:

die Sprache, Geschichte, Wirtschaft, Lulu & Dilma, Schönheitsoperationen, Kaufverhalten der Reichen, Karneval, Fußball und Fußballstars, die katholische Kirche und Freikirchen, der beliebte Song: Garota de Ipanema, Polizeiaktionen in den Favelas, Umweltaktionen im Urwald, Atomkraftwerke und Staudämme, Ethanol aus Zuckerrohr, brasilianische Küche, Fernsehsucht

Orte: Copacabana, Bahia, Sao Paulo, Amazonien


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in Brasilien geht’s ohne Textilien

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Random_inbrasilien

Buchbesprechung:
Der ZDF Redakteur Andreas Wunn zieht beruflich nach Brasilien, nach Rio. Und in seinem Buch erzählt er von seinen Erlebnissen in seinem Brasilien. Besser gesagt über Rio, besser gesagt über die bessere Hälfte Rios. Aber eigentlich ist es ein seichtes Buch !

Er erzählt nichts vom Land, weil der Autor kein Interesse hat. Obwohl einmal über einen Stamm im Amazonas, aber mit Arroganz. Wie ein Tourist, der nicht aus seiner Hotelanlage raus geht. Er erzählt vom guten Viertel Rios, hat Grillfeste, vom Strand, seinen Entertainment- Events. Dazu erzählt er noch, wie er seine Liebe vor Schnulze triefend trifft und macht sich über Brasilianer lustig. Einzig positives: manchmal witzig.

Der Autor ist nur auf Events aus und schafft es nicht Brasilien kennen zu lernen, aber dann ein Buch über das Land schreiben !

Fazit: Bericht eines Pauschaltouristen. Nix hintergründiges, nix interessantes.

Notizen zum Inhalt:

Sprachkurs in Sao Paul, Interview beim Autorennen, Surfunterricht, Sport am Strand, Häuptling im Amazonas, verliebt sich in die Brasilianerin Sophia, Drachenfliegen, Fußballspiel im Stadion, die Erfahrungen mit der Polizei in Deutschland und Brasilien, Fleischspieß Restaurant, die bekannten Drinks, Drehtage bei einer Sambagruppe, am Strand Ipanema, im Supermarkt mit Badehose, Essen mit Schwiegerfamilie, Probleme beim Karneval filmen, klettert auf die berühmte Christusstatue, ich liebe dich-ich liebe dich auch Gesülze

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Bücher über die Geschichte

 

Das ewige Versprechen – Eine Kulturgeschichte Brasiliens

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Das Ewige Versprechen

Buchbesprechung:

Ein Buch über die Geschichte, Literatur und den Wandel in Brasilien. Angefangen mit der ersten Besiedlung bis 2003 unter der Regierung von Lula. Dabei wird auch in jeder Zeitspanne von Schriftstellern, Dichtern berichtet, zitiert. Der Autor Kersten Knipp kennt sich sehr gut aus und schafft es über die Geschichte, Gesellschaft, Kultur viel zu erzählen, auch kritisches. In den letzten Kapiteln berichtet sie über die Probleme in der heutigen Zeit: die steigende Kriminalität, Rassismus, die Oberschicht.

Am Anfang etwas zäh zu lesen. In manchen Kapiteln etwas zu viel Text und zu wenig Beschreibungen, wie die Leute damals lebten. Aber das Buch bleibt immer interessant und je näher der Gegenwart desto interessanter, weil man als Leser immer mehr Brasilien versteht. Also eine doch spannende Reise durch die Geschichte und Literatur Brasiliens

Positiv: die Geschichte Brasiliens interessant erzählt, als Leser lernt man die Veränderungen und Probleme kennen
Positiv: Dazwischen immer wieder Kapitel über Bücher und Gedichte aus der jeweiligen Zeit. Dadurch lernt man brasilianische Bücher, Gedichte, Filme kennen
Positiv: kritische Blicke
Negativ: manchmal zu viel über Literatur
Negativ: zu wenig über das Leben in der jeweiligen Zeit

interessante Textpassagen:
S. 346 – die Gegenwart: „Der Kapitalismus hat seine Segnungen gebracht, fordert für sie aber einen hohen Preis. Er hat, glauben manche Soziologen, einen Konkurrenzkampf entfesselt, der in Brasilien noch schärfer als in anderen westlichen Ländern ist…“

S. 332 – der Ethnologe: Darcy Ribeiro: „Die Privilegierten ziehen sich im Hinblick auf das Schicksal der Armen hinter die Schranke der Gleichültigkeit zurück. Deren abstoßendes Elend versuchen sie zu vergessen oder mit Hilfe einer Art sozialer Kurzsichitigkeit zu verbergen …“

S. 331 – der Ethnologe: Darcy Ribeiro:“ Die herrschenden Eliten …leben noch heute mit der panischen Angst vor einer Revolte der unterdrückten Klassen…“

S. 12 -„Kriminalität und Brutalität – auch die Lust an Brutalität – bilden das letzte und jüngste Kapitel der brasilianischen Gewaltgeschichte.“

Notizen zum Inhalt:

Indios, Besiedlung durch Portugiesen, Sklaverei, Goldrausch in Ouro Preto, die Revolution bereitet sich vor, Tiradentes versucht die Revolution, Flucht des portugiesischen Königs nach Brasilien vor Napoleon, Unabhängigkeit 1888, Kaffee & wachsende Wirtschaft, Rio bekommt eine Prachtstraße & Favelas, Fußballvereine entstehen, Revoluzzer gegen die Republik, Bürgerkrieg 1897, die brasilianischen Künstler suchen nach der eigenen Kultur 1920, Geschichte des Sambas, die neue Hauptstadt Brasilia entsteht, die Musik Bossa Nova und er Hit: Garota de Ipanema, Militärputsch 1964, Terror und Widerstand, Tod des Journalisten Vlad Herzog 1975, Rebell Lamarca, Ende der Militärherrschaft 1973, die Schriftsteller ab 1900, Literatur nach der Diktatur, Drogenmafia & korrupte Politiker, die NGO Afro Reggae, der wirtschaftliche Aufschwung und Konsum, Rassismus, die Schwarzen suchen ihre Identität

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Erfahrungsberichte

Ein Jahr in Brasilien

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Buchbesprechung: 
Auf dem Buchcover sind die berühmten Wasserfälle und ich dachte, es wird um die ersten Eindrücke gehen. Über die bekannten touristischen Orten und Metropolen, über die Kriminalität und die sozialen Unterschiede. Also die Perspektive eines Deutschen, der wenig über Brasilien weiß.

Aber die Autorin Christine Wollowski steigt von ihrem Leben in München aus und geht auf eine Insel in der nähe Recife im Nordosten Brasiliens, die eher eine Insel für Wochenendhäuser ist, dazu etwas verfallen. Sie hat sich schnell in das Leben auf der Insel integritert. Lebt unbefangen, aufgeschlossen unter den nicht gerade reichen Einheimischen, jammert nicht oder klagt Mißstände an. Sondern sie zeigt ein Brasilien, wie wir es nicht kennen, abseits vom Tourismus, voller sympathischer, freundliche Leute, Tanzfieber, mystische Spektakel, deutsche Siedlung Walachei, Prositution von Minderjährigen, die Trauminsel Fernando de Noronha

So reist der Leser mit zum Karneval in Recife, Ausflug in den Amazonas zu einem Bio-Kakao Projekt, nach Rio um ein Reiseführer zu schreiben, Cowboy Fest in der Steppe, zur mystischen afro-brasilianischen Religionszeremonien, Wanderung in der Dünenlandschaft, Candomblé, spirituelle Kommune bei Itacaré, Passionspiele im Hinterland, Caporeira Tanzunterricht, Krebse fangen im Mangrovensumpf, etc.

Fazit: Ein wirklich interessantes Buch über ein Brasilien, wie man es nicht vermutet.

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Lesereise Amazonas

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Lesereise Amazonas
Buchbesprechung:
Amazonas – wir kennen es nur als Naturwildniss. Bewohnt von Indianern und armen Leuten, die dort ihr Glück versuchen, von Großgrundbesitzern und Firmen die Raubbau betreiben.
Der Autor schreibt in 16 kleinen Kapiteln über das Amazonasgebiet. Er erzählt über den Tourismus, Ökoprojekte, Drogen und Großgrundbesitzer, Kriminelle, Kautschuksammlern, Indios und über Personen des Widerstands.

Lesenswert. Ich mag seinen ironischen Ton. Man reist mit und trifft Leute. Er zeigt das bizarre, chaotische Leben im Amazonasgebiet.
(einziges Mango ist der lange Bericht über das ganze Leben von Humboldt zwanzig Seiten lang).

Stichwörter zum Inhalt:
Was ist Amazonas, Schutzaktionen, ein Armer erzählt über sein Liebesleben, Eroberung, die harten Lebensbedingungen, das große Fest im Indio Dorf Boi Bumba, Touristen im Urwald, der vorgespielte Amazonas im Luxushotel, Ökoholzabbau, Acre vor der Drogen- zur Ökostadt, Marina Silvas, Kautschuksammler, eine Stadt am Rande des Indioschutzgebietes, Mystik eines Indiostammes, Indiostamm will fernsehen, schwimmender Gerichtshof


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Lesereise Brasilien

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Lesereise Brasilien
Buchbesprechung:
Die Autorin beschreibt in 17 Kapiteln Brasilien. Vom Norden bis zum Süden und den Städten, dazu auch noch gut erzählt. Allerdings hat die Autorin Christine Wollowski auch das Buch ‚Ein Jahr in Brasilien‘ geschrieben und dort kommen sehr viele Berichte bereits vor und dazu bietet das andere Buch noch mehr.

Notizen zum Inhalt:

Surfer Wellen auf dem Amazonas, die Trauminsel Fernando de Noronha, Fest und Messe im dürren Sertao, das ehemalige Bohemeviertel in Rio, im Schutzgebiet im Amazonas leben Mensch und Tier gemeinsam, leben in der Wüste, sozialer Tourismus in Fischerdörfen des Ceará, Favela, Marajó die Amazonasinsel, bayrische Passionsspiele, die alten Goldgräberorte werden Ausflugsziel, Prostitution in Recife, Pannendienst mit Boot, Schildkröten schlüpfen, deutsche Auswanderer in Südbrasilien, die Insel Paquetá vor Rio, ein Tag aus dem Leben in Rio.

Verhalten & Fettnäpfchen

Fettnäpfchenführer Brasilien

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Fettnäpfchenführer Brasilien

Buchbesprechung:
Linda geht als Deutschlehrerin für ein paar Monate nach Brasilien, besser gesagt Rio. Sie wohnt bei einer brasilianischen Familie und stolpert von Kapitel für Kapitel in Fettnäpfchen. Dazu wird in Kästchen weiteres hintergründiges über das Land, Gesellschaft, etc. berichtet. Man lernt den brasilianischen Alltag, die Sitten, Bräuche und wie man sich nicht verhalten soll kennen.

Kurzum, das Buch gibt einen sehr guten Einblick, Überblick über das korrekte Verhalten in Brasilien bzw. Rio. Und das will gelernt sein, denn es gibt viele Unterschiede. Die Brasilianer sind kontaktfreudig, neugierig. Andereseits konservativ und eine ungewohnte Hierarchie. Nicht zu vergessen wichtige Verhaltenstipps, um nicht Opfer der hohen Kriminalität zu werden.

Notizen zum Inhalt:

Land:
Telefonzelle am Flughafen, Währung & Kurs, die Parteien, Debakel bei der WM und Olympia, Portugiesisch in Brasilien, Jeitinko = kleines Illegales am Staat vorbei, Silvesterbräuche, Bossa Nova, Shopping Rio, Früchtereichtum, Kilo-Restaurants, Hausangestellte, Softdrinks, fehlender Umweltschutz, Strandleben, TV-Seifenopern, bekannte Brasilianer, Geschichte der Sklaverei, Biere, Malandro, Churrasco-Grillen, Fußballspiele im Stadion, Feijoada = Nationalgericht, Samba, Hautfarben, evangelische Kirche, Besuch in Sao Paulo, Homosexuelle, Militärdiktatur, Stundenhotels, Afrobrasilianische Religionen, Deutschbrasilianer, Schönheitsoperationen, Karneval,

Verhalten – Tipps:
telefonieren, Taxi, Dusche & Klo, Verhalten gegenüber der Polizei, Begrüßung, Essen und Rotzen, Kaffee trinken, Mitfahren im Auto, Busfahren, Verhalten am Strand, Verhalten gegenüber Hausangestellten, Wäsche waschen, Verkehr in Rio, Bikinikauf, Bannkkonten, Brasilian-Wax, Trinkgeld, Apotheke & Ärzte, Anmache, im Restaurant & Trinkgeld, Besuch in der Favela, Vorurteile gegen Amazonasschützer, Besuch in Salvador,

Orte: Rio, Sao Paulo, Salvador, Blumenau

Romane über das Leben in Brasilien