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Fettnäpfchenführer Taiwan

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Wo Götter kuppeln und Ärzte gebrochene Herzen heilen
Fettnäpfchenführer Taiwan

Beschreibung vom Verlag:
»Made in Taiwan« ist jedem ein Begriff, doch die Wenigsten wissen, was es mit diesem Taiwan eigentlich auf sich hat. Zu Unrecht, denn was auf dieser kleinen Insel zusammengeschmolzen ist, ist ein ganz einzigartiges Völkchen: Ureinwohner, chinesische und südostasiatische Migranten und Menschen aus allen Ecken der Welt. Das alles gewürzt mit Einflüssen aus der japanischen Kolonialzeit und der heutigen koreanischen und japanischen Pop-Kultur. Aber auch uralte Traditionen, Religion und Aberglauben, die vom chinesischen Festland längst verschwunden sind, werden hier bis heute gepflegt – selbst von der jungen Generation und im modernen Alltag.

All das möchte Sophie mit eigenen Augen sehen und beschließt, sich auf den Weg zur anderen Seite der Welt zu machen, um dort ein Jahr lang Chinesisch zu lernen. Dank ihrer taiwanischen Freunde Mei-yin und Queenie lernt sie, den richtigen Ton zu treffen – nicht nur in der Sprache, sondern auch im alltäglichen Leben. Denn hier gilt es nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen das Gesicht zu wahren, sondern auch bei Erdbeben und Taifunen ruhig zu bleiben. Und das alles unter Millionen von Menschen auf engstem Raum.

Begleiten Sie Sophie und erfahren Sie, warum man keine Birne mit seinem Schatz teilen sollte, wie man sich von Göttern verkuppeln lässt und was es noch alles zu beachten gilt, um die aufregende und einzigartige Kultur Taiwans fettnäpfchenfrei kennen und lieben zu lernen.

Buchbesprechung:
Taiwan ist ein Land, über das man wenig weiß. Wie stelle ich es mir vor ? Eine dicht besiedelte Insel, die Leute arbeitsam und sehr gehorsam. Ein konservativer Staat, der sich immer von China bedroht fühlt.

Die Autorin Deike Langenschläger erzählt von Sofie, die aus Liebeskummer über den Freund, der sich im Stick gelassen hat, nach Taiwan geht, um Chinesisch zu lernen. Ohne große Vorbereitung kommt sie an, nimmt Unterricht, lernt zwei Freundinnen kennen und später den taiwanesischen Freund.

Als Leser begleitet man Sofie, wie sie sich einlebt, die Besonderheiten kennenlernt und immer wieder in Fettnäpfchen tritt. Dazu gibt es dann pro Kapitel eine Erklärung (Was ist schief gelaufen) und Ratschlag (Was können Sie besser machen). Dazu noch ‚Apropos‘ Kästchen, in dem noch mehr über das Thema berichtet wird oder andere Tipps enthalten sind.

So lernt man sehr viel über das Land, die Leute, die vielen Rituale, Aberglauben, über das korrekte Verhalten und Benehmen, Kultur und Gebräuche, über Religion, Politik, Erdbeben und Taifun…also sehr viel Information.

Dazu ist es noch spannend geschrieben. Als Leser kommt es mir vor, als ob die ganzen Fettnäpfchen der Autorin wirklich passierten, als ob dies der eigene Erfahrungsbericht der Autorin ist.

Notizen zum Inhalt: Geschichte, Reisezeit, Klima, Flug, Couchsurfing, Frühstücken im Café, Wohnungssuche, Nachtleben, Müllabfuhr, Neujahrstag, erster Tag auf der Sprachschule, Gesundheitsuntersuchung, Laternenfest, chinesischer Doktor, im Park, einen neuen Namen finden, Tempelbesuch, Namensstein, Spielsucht, Jademarkt, Nachtmarkt, Taipeh 101, Moped fahren, Luftschutzübungen, Taifun, arbeiten als Deutschlehrer, Schule & Nachhilfe, Geistertage, Strand und Hitzeschlag, Mondfest, Warme Quellen, eine Freundin ist Mutter geworden, Hochzeit, Weihnachten.

Fazit: echt gutes Buch, sehr informativ und interessant. Volle Punktzahl !


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