Top Bücher über Mexiko

Niemand liebt das Leben mehr als wir

Buchbesprechung Mexiko niemand liebt das leben mehr als wir

Buchbesprechung 28.08.21:

Mit guten Autoren kann man ein Land ideal miterleben. Autoren, die neugierig, aufgeschlossen und auch an sich selbst zweifelnd sind. Dieses Buch erreicht es und somit erfährt man viel über Mexiko.

Meist trifft die Autorin sich mit Leuten aus sozialen Organisationen oder Künstlern. So erfährt man viele Meinungen, viel über das alltägliche Leben und über die Kulturen und Mentalität. Und natürlich lernt man viel über die Missstände und Probleme in Mexiko. Wobei es beeindruckend viele Organisationen und mutige Leute in Mexiko gibt, die sich gegen die träge Regierung, die korrupte Polizei und die brutalen Drogenkartelle wehren.
Ein Großteil des Buches berichtet und vor allem über den Süden Mexikos.

Was mir auch gefällt ist ihre Erzählart: ohne Vorurteile und voller Neugierde reist sie durch Mexiko und erzählt aufrichtig über Mexiko und ihre Reise.
Auch toll sind die Beschreibungen der Landschaften. So erlebe ich die verschiedenen klimatischen Zonen. Vom Urwald bis in die kargen Berge. Vom Süden bis in den Norden.

Fazit Mexiko: Dieses Buch ist eine vielschichtige Reise durch Mexiko. Durch das Land, die Kulturen, die Leute, die Probleme.


Das Labyrinth der Einsamkeit

Buchbesprechung Das Labyrinth der Einsamkeit

Buchbesprechung Mexiko 25.11.21:

Der Titel ist irreführend. Es ist kein Roman, sondern eine Sammlung von langen, tiefgründigen Gedanken über 10 Themen des mexikanischen Autors Octavia Paz.

Gedanken, die sich damit beschäftigen, wie sich Mexiko formte und wandelte durch seine Geschichte. Wie die Gesellschaft, Einstellungen der sozialen Schichten sich ergaben im Laufe der Zeit und Revolution.

Es geht um viele Themen. Es geht es um die Beherrschung des Landes durch die Azteken, die immer noch Einfluss auf die aktuelle Gesellschaft nimmt. Es geht um Ureinwohner, die spanischen Eroberer, die Oberschicht. Es geht sehr viel um die Revolution, wie sie die Gesellschaft versuchte sich zu verändern und viel über die Fehler der Revolution.

Das Lesen ist auf der einen Seite interessant, denn man ist beeindruckt von seinem Gespür für die Gesellschaft und Geschichte Mexikos. Auf der anderen Seite sind die Kapitel lang und auch sind es oft keine sachlichen, leicht verfolgbaren Gedankengänge, sondern oft verliert sich der Faden und lange Sätze streifen vom Hauptthema ab. Auch bauen die Kapitel nicht aufeinander auf. Sondern Gedankengänge vom Autor.

Auch sein Schreibstil ist, mit den vielen Gedanken, nur langsam lesbar, mit eigener Müdigkeit schwer lesbar. Sodass ich für dieses Buch lange brauchte, aber viel über Mexiko erfuhr und das obwohl geschrieben 1920 .

Fazit Mexiko: ein Buch über Mexikos Gesellschaft, Mentalität und Geschichte. Wohl keiner hatte so einen analytischen Blick auf die Gesellschaft Mexikos.

 

 


Auf dem Schlangenpfad

Titel: Auf dem Schlangenpfad
Author: Paul Theroux
Verlag: Hoffmann und Campe
Erscheinung: November 2019
Seitenzahl: 432

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Buchrezension

Das Image von Mexiko ist schlecht: Armut, Korruption, Drogen, Kriminalität. Am besten einfach wegbleiben.

Der Autor Paul Theroux lässt sich davon nicht abschrecken. Er ist unbefangen neugierig auf die Leute, als glaube er an das Gute und hinterfragt das schlechte Image. Das ist die beste Voraussetzung, um ein Land kennen zu lernen und einen interessanten Einblick über Mexiko zu vermitteln.

Gut ist auch, dass er mit einfachen Leuten plaudert, nach ihren Meinungen fragt. Das er Intellektuelle trifft und das er schon viele Bücher über Mexiko kennt. So erleben wir die Gedanken und Bilder von anderen Autoren (und lernen andere Bücher über Mexiko kennen).
So erleben wir die einfachen Leute, die er kennen lernt. Ihre Ängste, Ansichten und viele berichten von ihrer Zeit in den USA (denn viele arbeiteten dort) und feiern Feste mit dem Autor.

Durch seine unvoreingenommene Kontaktfreudigkeit erfahren wir viel über das Leben und die Gesellschaft in Mexiko. Über Probleme, gesellschaftliche wie politische. Über Feste, Kartelle, Flüchtlinge, Traditionen, die revolutionären Zapatisten und vieles mehr.

Mitreisend sind auch seine Beschreibungen der Landschaften - Berge, Wüste, Strand - und Städte: Mexiko Stadt, Oaxaca, die Städte an der Grenze.

Fazit: Ein gutes Buch, in dem man mitreist und Mexiko miterlebt.


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¡Es reicht!: Der Fall Mexiko: Warum wir eine neue globale Drogenpolitik brauchen

 

Buchbesprechung 15.08.2021:

genanbau und Handel fing 1910 mit chinesischen Bauern in Gebiet Sinaloa an, die Opium anzubauen. Mexiko war arm. In den USA herrschte Alkoholverbot und Mexiko profitierte davon, in dem es Alkohol über die offenen Grenzen schmuggelte und Drogen anbaute und in die USA schmuggelten.

Der Drogenhandel baute sich im Schutze der mexikanischen Regierung auf. Die Kartelle blieben überschaubar und der Machtkampf untereinander ebenfalls. Auch war es keine Gefährdung für das mexikanische Volk. Die Kartelle und Politiker gingen zusammen Essen. Das Alkoholverbot in den USA wird aufgehoben und der Alkoholhandel bringt kein Geld mehr. Aber die Nachfrage nach Drogen steigt während des zweiten Weltkriegs und vor allem seit der Hippie-Zeit.

Ende der 1980zigern gerät Mexiko in eine tiefe Wirtschaftskrise und die USA verlangen als Gegenleistung für Kredite Auslieferungen von führenden Kartellbossen. Das Blatt wendet sich. Allerdings nicht zum Guten, denn vorher hatte der Staat gute Verbindung zu den Kartellen nun haben sie Kartell-Bosse an die USA ausgeliefert. Die Kartelle trennen sich vom geschwächten Staat und lassen sich nichts mehr vorschreiben.

Zweitens, waren die Positionen von Kartellbossen nun neu zu besetzen,was zu Bandenkriegen führte. Außerdem versuchte jedes Kartell das Chaos zu nutzen Gebiete von anderen Kartellen zu erobern.

Die USA verlangten auch für den Kredit, dass der mexikanische Staat, der seit der Revolution die Bauern und Bildung unterstütze, diese Unterstützungen einstellte. Damit wurden viele kleine Bauern arm und suchten in Städten nach neuem Einkommen, wo sie den Kartellen in die Hände fielen.

Der Staat ist schwach und die Kartelle sind stark. Die Kartelle fühlen sich nicht mehr dem Staat und dem Volk verpflichtet, sondern beginnen einen Krieg gegeneinander bei dem keine Rücksicht mehr gilt für die eigene Bevölkerung. Kartelle zerstören Dörfer und Felder, Entführungen mit Lösegeldforderungen, Schutzgeld für Unternehmen, Ärzten und Bauern, Zwangsprostitution, Raub (Autos vor allem) und Einbrüche, Flüchtlinge müssen Schutzgeld zahlen oder werden willkürlich erschossen.

Die neue Regierung vom Politiker Calderon leitet den Drogenkrieg gegen die Kartelle ein. Es kommt zu wilden Gefechten unter der vor allem die Zivilbevölkerung leidet. Das Militär ist brutal zu den Bauern und die Kartelle gehen aus dem Krieg nicht geschwächt hervor, aber die Bevölkerung, denn im eigenen Land herrscht Krieg.


Drogenkorridor Mexiko

Buchbesprechung Dezember 2014:

[eine Reise durchs Drogenland] Im Norden Mexikos herrschen die Drogenkartelle. Das Buch ist eine Reise, die an neun Orten haltmacht.
Die Reise startet in der Stadt Culiacan am Pazifik, fast in der Mitte von Mexiko und endet mit mehreren Zwischenstopps an der USA-Grenze in der Stadt Ciudad Juarez. Startet von da, wo die Drogen angebaut werden, entlang dem Weg des Transports, bis zur USA Grenze.

[ein Treffen mit Leuten vor Ort] Die Autorin trifft immer wieder Leute, die dem Terror ausgesetzt sind. Berichtet wie brutal die Kartelle Personen kaltblütig ermorden, wie machtlos und unterwandert die Polizei ist. Eine marode Polizei, die unter der Kontrolle der Kartelle steht.
Zeigt uns Orte des Grauens, wo Erschießungen stattfanden. Orte, wo Frauenmorde massenweise geschehen, weil die Polizei nichts tut. Dörfer, die aufgelöst wurden, weil sie an der Drogentransitroute liegen. Orte, wo Kartelle entstanden und heute noch prachtvoll existieren.

[Fazit] Ein tolles Buch. Einmal, weil durch die Reise Gebiete kennen lernt, die von Kartellen beherrscht und ausgeblutet werden. Man lernt viel über die Regionen.
Zweitens, weil die Autorin viel recherchierte. So fängt die Reise dort an, wo der Drogenhandel entstand und zeigt den Weg der Drogen durch das nördliche Mexiko bis zur USA-Grenze.
Dadurch erfährt man viel über die grausamen, mächtigen Drogenkartelle.

Fazit Mexiko: Ein tolles Buch, weil man mitreist und miterlebt. Und letztlich viel über die Macht der Drogenkartelle und die kaputte Polizei erfährt.

Chihuahua: Frauenmorde, Rechtstreit für Indios
Cuauhtémoc: Mennoniten flüchtet vor Drogenhandel
Creel: Massaker an Zivilbevölkerung, Raramuri Indianer, Kartellstützpunkt auf Ranch
Badiraguato: Ursprung des Drogenanbaus und Kartelle
Culiacán: Drogenumschlagsstadt
Lebaron: Mormonen kämpfen gegen die Kartelle
Dörfer entlang der Drogenstraße


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In Mexiko - Reise durch ein hitziges Land

Buchbesprechung ‎Dezember ‎2022:
Ein gutes Buch führt uns an die Kultur, Mentaliät des Landes heran. Zeigt uns das Leben und wie die Leute ticken. Ein guter Autor geht mit Neugierde und Empathie voran, hat sich vorher schon über das Land intensiv informiert, Kontakte geknüpft.
120 Seiten gelesen und nichts über Mexiko erfahren. 120 Seiten gelesen und flüchtig ein paar Mexikaner kennen gelernt. Ein sehr schlechtes Buch.
Weil der Autour nicht aus der Touristenperspektive heraus kommt und wie ein selbstherrlicher Gockel durch touristische Orte flaniert und aus beschränkter Perspektive labbert und immer wieder abschweift in belanglose Sätze. Er jubelt über gutaussehende mexikanische Frauen, motzt über das mexikanische Fernsehen und berichtet, wie schnell ein Indio Volk rennen kann.
Fazit Mexiko: Ein Gelaber, als hätte der Autor eine Reise nach Mexiko gewonnen und keine Ahnung vom Land.

Reiseführer Yucatan & Chiapas

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Buch Reiseführer Yucatan & Chiapas
Yucatán und Chiapas von Dumont Reise-Taschenbuch
Autor: Hans-Joachim Aubert
Preis1: 7,99 Euro
292 Seiten und 1 Karte
inkl. Gratis-Updates zum Downloaden
ISBN 978-3-7701-7553-6

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Buchrezension
Work and Travel ist richtig angesagt. Vor allem nach dem Abi zieht es viele zum Jobben in die

Ich habe diesmal das Dumont Reise-Taschenbuch unter die Lupe genommen und die Tipps auf Herz und Nieren geprüft.
Das Reise Taschenbuch ist der „kleine“ Bruder vom Mexiko Dumont Reisehandbuch. Halb so dick, dafür aber auf Yucatan und Chiapas konzentriert.

Es sind wie immer allgemeine Informationen zu Mexiko, geschichtliche Daten und Reiseinfos von A – Z vorzufinden. Verschiedene Themen (Mayas, Lacandonen, Piraten und dem mexikanischen Totenkult) werden mehrseitig vorgestellt und der Leser erhält schöne Einblicke zu Land und Leuten.

Highlights sind hier mit einem roten Ausrufezeichen gekennzeichnet und meiner Meinung nach wurden auch alle Highlights gut getroffen. Die Kategorien „Lieblingsort“ und „Mein Tipp“ sind teilweise Orte, die man selbst ebenfalls als Lieblingsort entdecken würde, die Tipps sind teilweise noch Insider Tipps (wenn man mal von der Auflage des Buches absieht).

Besonders gut gefallen haben mir die Übersichtskarten zu den größten und wichtigsten Maya-Stätten wie z.B. Chichen Itza, Uxmal und Palenque. Damit kann man sich auch vor Ort wunderbar orientieren und zusätzliche Infos erhöhen den Genuss der Pyramiden.

Alles in allem finde ich das feine aber kleine Reise-Taschenbuch von Dumont für die Vorbereitung eines Yucatan-Urlaubs gut. Hotels oder sogar AirBnBs würde ich mir lieber selbst raussuchen (wobei für jeden Geldbeutel etwas dabei war), Restauranttipps sind für mich nicht unbedingt nötig. Vor Ort wird man immer fündig. Mir sind allgemeine Tipps, Informationen zu den Dörfern und Städten, sowie Kartenmaterial wichtig und die gab es hier in Hülle und Fülle.

 


Kleine Geschichte Mexikos

Das Buch "Kleine Geschichte Mexikos" ist das beste, denn es gibt in 200 Seiten die Geschichte, ohne das es zu ausschweifend, zu langweilig ausführlich ist. Sondern die Länge der Kapitel sind angemessen, sodass man die Veränderungen in der Geschichte und die Auswirkungen auf Mexiko begreift (lediglich die Zeit des Unabhängigkeitskriegesist wenig beschrieben).

Das Buch ist eingeteilt in die historischen Phasen:
* Die indianischen Hochkulturen (Olmeken, Mayas, Azteken,...)
* die Kolonialzeit (von der Eroberung durch Cortez, Aufbau und Veränderung während der spanischen Herrschaft.
* die Unabhängigkeit (und den Niedergang, die Diktaturen, Revolution und bis ins 20. Jahrhundert).

Fazit Mexiko: Um Mexiko zu verstehen muss man die Geschichte kennen und dieses Buch ist dafür am geeignesten.


Gebrauchsanweisung für Mexiko

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Buch Gebrauchsanweisung für Mexiko
Gebrauchsanweisung für Mexiko
Verlag: Piper
Seitenzahl: 218
ISBN-13: 9783492276634

Buchrezension:
Was ist Mexiko vor dem Buch ?

Mexiko ist ein beliebtes Urlaubsland: alte Azteken und Maya Städte und Strände. Mexiko ist ein Land aus dem viele in die USA flüchten, in denen in manchen Städten die Gewalt herrscht. Von den Zapatisten, dem Totenfeiertag und vom Drogenhandel. Über diese Punkte habe ich schon gehört.

Was ist Mexiko nach dem Buch ?
Wenn es nach dem Autor geht, ist Mexiko ein Land voller Kultur und beindruckenden Bauwerken, von den Ureinwohnern bis zu spanischen Herrenhäusern, das Essen ist genial lecker und vielfältig.

Mexiko ist ein Land, wie in Europa, durchdacht und sicher. Beindruckende Landschaft, mit dem Zug von der Küste in die Berge und beindruckenden Städten wie Tulum, Chiapas, Oaxaca, Acapulco, Tepoztlán, San Miguel de Allende, Guanajuato, San Pedro Garza Garcia.

So fliegt der Autor über die positiven Seiten Mexikos und verstreut schöne Bilder als wäre er vom Tourismusverband Mexikos bestochen worden.
Kein einziger Satz mit Kritik. Nicht ganz richtig, denn in zwei Kapiteln schreibt er über die Mexikaner, die verzweifelt in die USA wollen und ein Kapitel über die Mafia. Das sind dann 30 Seiten von 219.

Der Rest besteht aus Beschreibungen, aber nichts Hintergründiges. Als hätte der Autor während des Schreibens nur gelächelt. Viele Sätze im Kapitel über das Essen triefen vor Kitsch. Man erfährt nichts über das Leben in Mexiko, nichts über die Lebensart der Mexikaner.

Fazit: das Buch zeigt höchstens, wie interessant Mexiko ist, allerdings zu glänzend beleuchtet. Zu positiv. Ohne dass man viel über das Land und die Leute erfährt.

Notizen zum Inhalt:
Besiedlung durch die Mayas, Azteken, 1519 Einfall der Spanier, Unabhängigkeit, Krieg gegen die USA; Militärdiktatur, Revolution, die PRI-Partei, die Sprachen, Schriftsteller, Frida Kahlo, sehenswerte Orte, Zapatisten, Erdbeben, Vulkane, die Eisenbahnstrecke El Chepe, Totenfest in Guanajuato, Essen & Gerichte, Tequila und Cola, Mexikaner in den USA; Amerikaner in Mexiko, Milliardär Carlos Slim & Konzerne, religiöse Spektakel, populäre Sportarten, Musiker, Filme.

Fettnäpfchenführer Mexiko

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Fettnäpfchenführer Mexiko
Fettnäpfchenführer Mexiko
Verlag: Conbook Verlag
3. Aufl.
Seitenzahl: 256
ISBN-13: 9783943176032

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Buchrezension:
Die Studentin Lilly ist für mehrere Monate in Mexiko-Stadt und lernt mit ihrem mexikanischen WG-Partner Héctor Mexiko kennen. Außerdem kommt der Onkel Anton längere Zeit zu Besuch und er hat noch weniger Ahnung über das Land und die Fettnäpfchen. Man reist als Leser mit und am Ende jedes Kapitels gibt’s unter der Überschrift Reingetreten die Erklärung zu Fehlverhalten und unter der nächsten Überschrift: Umgangen steht dann ein Ratschlag zum richtigen Verhalten.

Das Buch „Fettnäpfchenführer Mexiko” erschienen im Conbook Verlag greift in Geschichten verpackt die Punkte auf über die man in Mexiko stolpert: Bestechung, Drogen und Mafia und anderes nicht gerade sehr positives wie Machoverhalten, Unpünktlichkeit, konservative Religiosität.

Andererseits zeigt es auch die interessanten Punkte Mexikos wie die Mentalität der Gelassenheit, Humor, Freundlichkeit, Ess- und Drinkspezialitäten, alte Städte, Tradition der mexikanischen Völker (z.B.: Tag der Toten, Wunderheiler).

Dazu wird viel Unbekanntes gezeigt: die Sittenpolizei der Indios, Wassermangel, kein Alkohol in der Öffentlichkeit, die konservative Einstellung zu Sex und Partnerschaft. Auch im Buch enthalten sind Einblicke auf den Staat: die Geschichte, die Parteien in der Politik und der Konflikt mit den USA.

Fazit: Die vielen Erfahrungen der Autoren helfen Mexiko zu verstehen und peinliche Patzer zu vermeiden.


Tage der Toten

Roman

 

Buchbesprechung Januar 22:

Mexiko Drogenhandel. Der Drogenpolizist mit Name Keller kämpft in Mexiko gegen den Drogenhandel, vor allem gegen ein Kartell jahrelang.

Der Krimi von 670 Seiten ist durchgehend packend. Immer spannend, mitreisend. Auch toll, weil man viel über den Drogenhandel und die Verstrickung in den USA erfährt.
Ich hatte schon lange keinen Krimi mehr gelesen und war sehr positiv überascht, denn das Buch so packend spannend das ich die 670 Seiten bald verschlungen hatte.
Dazu lernt man viel über die Drogenkartelle: wie sich der Drogenhandel entwickelte im Laufe der Jahre bis hin zu den Verstrickungen in den USA. Wie und wo sie Macht ausüben.

Auch erfährt man auch viel über Mexiko.

Mexiko-Ein Länderporträt

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Mexiko-Ein Länderporträt

KulturSchock Mexiko

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KulturSchock Mexiko

Geschäftskultur Mexiko kompakt

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Geschäftskultur Mexiko kompakt

Notizen

Kartelle

* heißen: Zetas / Sinaloa / Golf-Kartell / Jalisco-Nueva-Generation

Orte - Gebiete

* Sierra Madre = trockene Region
* San Miguel de Allende, Guanajuato = Siedlung pensionierte Amis
* Puerto Vallarta = Touristenhochburg, Häuser von Gringos und Kanadier
* Coyoacan / Mexico- City = hier lebten Frida Kahlo und Trotzki
* Bundesstaat Nayarit = Drogenanbaugebiet

Singapur

Ein Jahr in Singapur

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Ein Jahr in Singapur

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Usbekistan

KulturSchock Usbekistan

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KulturSchock Usbekistan

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Dubai

Gebrauchsanweisung Dubai und die Emirate

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Gebrauchsanweisung Dubai und die Emirate

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Afrika Länder

Jenseits von Europa

Was afrikanische Unternehmen besser machen

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Buchbesprechung Jenseits von Europa

 

Buchbesprechung Afrika Januar 23:

Das Buch ist gut, weil
* es positive Personen in Afrika zeigt
* weil es einen anderen Blick auf Afrika gibt
* weil es interessante Leute zeigt
* weil es gut geschrieben ist. Man erlebt die Länder Afrikas

Ein mehrschichtiges Afrika-Buch über pfiffige Unternehmer mit viel Durchhaltevermögen, die Gesellschaft, Wirtschaft, Probleme, Land und Leute.
Das Buch enthält 14 Unternehmergeschichten, in der die Autoren mit den Unternehmern sprechen, über dessen Leben und Firma berichten. Hört sich wohl etwas trocken an, aber das Buch ist nie langweilig, sondern erfrischend abwechslungsreich, weil die Autoren auch über das Land, ihre Reise in dem Land berichten. So erlebe ich mitreisend die Städte, Länder, Klima und die Lage im Land.
Afrika aus einer neuen, interessanten Perspektive.

* Äthiopien: Taxi App
* Elfenbeinküste: Solarstrom
* Ghana: Tankstellen
* Kenia: Filmproduzent
* Kenia / Nigeria: Logistik Plattform
* Mosambik: Safari-Park
* Nigeria: Bluttransport
* Ruanda: E-Commerce
* Senegal: Mode
* Simbabwe: Security Firma
* Simbabwe: eine Frau mit vielen Geschäftsideen
* Südafrika: Maschinen für die Minen
* Südafrika: Krokodilleder
* Uganda: Fruchtsäfte

 

 


Ein letztes Mal in Afrika

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Buchbesprechung ein letztes Mal in Afrika

Buchbesprechung Afrika 24.07.22;

Der Autor reist durch Südafrika, Namibia und Angola. Er reist nicht durch das Land, sondern in das Land, denn er ist neugierig auf das alte Afrika vor der Kolonisation, auf das Stammesleben, Feste, Jagd.

Gleichzeitig erkundet er das heutige Leben abseits des Touristenpanoramas, in den Slums Südafrikas und Namibias, im Hinterland von Namibia und in der Armut, Korruption Angolas. Er erzählt von der ausbeuterischen Kolonialzeit der Portugiesen und dem Bürgerkrieg in Angola. Über die Apartheid und Kämpfe in Südafrika und Namibia.

Hauptsächlich beschreibt er seine Reise in das Leben der kleinen Leute (im Bus, Kneipe, Slums). Diese neugierige Suche nach dem Leben der kleinen Leute im Jetzt und die sehnsüchtige Suche nach dem alten Afrika spürt man als Leser. Sein leicht melancholischer und selbstironischer Erzählstil (warum tue ich mir das im Alter an). Seine ruhige, selbstkritische Art schaffen eine Stimmung, in der ich als Leser die Reise miterlebe und neugierig weiter mitreise. Diese Suche nach Verborgenem im Herzen der Finsternis macht es spannend.

Fazit: Ein tolles Buch, um die Länder, Lebensart, Kultur, Chaos zu bereisen.

Freiwilligendienst in Gambia

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Freiwilligendienst_Gambia
Buchrezension
Das Buch berichtet wie ein Blog über das tägliche Leben beim Freiwilligendienst als Hilfslehrer in einem kleinen Ort in Gambia.
Der Autor schildert seine täglichen Erfahrungen und man bekommt schon Einblick in die Mentalität, aber sonst nichts Recherchiertes oder Tiefgründiges. Auch unternimmt der Autor nichts Besonderes vor Ort.

Trotzdem ein lesenswertes Buch für jemanden der zum Freiwilligendienst nach Afrika will.

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Lesereise Simbabwe

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wikiausland.de
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KulturSchock Tansania

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KulturSchock Tansania

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Top Bücher über Südafrika - Lesetipps

Top Bücher Südafrika

Top Bücher über Südafrika zeigen und erklären die Gesellschaft, Kultur sowie die Veränderung seit Ende der Apartheid.
Das Land begreifen vor der Südafrika Reise / Backpacking.

Blogger Lieschenradieschen-reist #buchtipp #Südafrika #reisebücher erstellt zusammen mit:
Ich bin Lynn – 24 Jahre alt, Studentin aus Deutschland, begeisterte Fotografin und Globetrotterin. mehr über LIESCHENRADIESCHEN REISTweitere Beiträge:

Top Bücher über Südafrika

Bücher über Gesellschaft, Land, Geschichte Südafrikas

Gebrauchsanweisung für Kapstadt und Südafrika

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Buch-Gebrauchsanweisung-für-Südafrika Titel: Gebrauchsanweisung für Kapstadt und Südafrika
Autor:Elke Naters, Sven Lager
Seiten: 240
Erscheinung: August 2020
ISBN: 9783492059701

 

Buchrezension:

In dem Buch ‚Gebrauchsanweisung für Südafrika‘ von Elke Naters und Sven Lager, erschienen im Piper Verlag, lernt man das unbekannte Südafrika kennen in Kapitel über die Buren, das vielfältige und reichhaltige Essen, Kulturleben mit Musik, Kunst und Komikern, über die Sprache und gängigen Sportarten, alternative, engagierte Ideen der Leute, der korrupte, schwerfällige Staat. Zu jedem Thema bringen die Erzähler ihre eigenen Erfahrungen aus dem Leben in Südafrika hinzu.

Über die Südafrikaner: die Aufgeschlossenheit gegenüber Fremden, der Humor und Lässigkeit, aber auch die Kriminalität und den Okkultismus.
Dazu erfährt der Leser in drei Kapitel über die Entwicklung von der Apartheid zur Freiheit, über die Buren, schwarzen Völker und die Kollision der Kulturen.

Die Autoren Elke Naters und Sven Lage, leben schon lange in Südafrika und zeigen Südafrika ist vielfältig. Von Großstädten mit viel Kultur bis hin zu weiter Wildnis und Strände. Betont im Buch - mit Beschreibung von Stränden und Landschaften - kommt die weite und wilde Natur Südafrikas zur Geltung.

Fazit -Top Bücher Südafrika:ein gelungenes Buch zur Einführung über Südafrika.


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Südafrika 151

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Buch Südafrika 151 @Lynn Benda - LIESCHENRADIESCHEN REIST Titel: Südafrika 151

Verlag: C.H.Beck Paperback Bd.1409
Seiten: 141
Erscheinung: Oktober 2018
ISBN: 9783406720024

Buchrezension:
Das Buch Südafrika 151 von Elena Beis, erschienen im Conbook Verlag, enthält 151 Einblicke in Südafrika. Dazu gibt es pro Einblick eine Doppelseite auf der einen Seite mit Text und auf der anderen mit Bilder illustriert.

Dank Fotos und Text reist man mit der Autorin durch das Land und sieht im Detail die schönen, besonderen und hässlichen Seiten. Man erfährt von Redewendungen, Kochrezepten, Essgewohnheiten, Musik, von den verschiedenen Völkern bis hin zur Armut, Kriminalität, Mafiabossen, Drogen, AIDS etc.

Mit den recherchierten Einblicken lernt man die Mentalität und Merkwürdigkeiten kennen. Darum das richtige Buch, um Südafrika zu erleben, wie es in keinem Reiseführer steht.


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Top Bücher über Südafrika

Kleine Geschichte Südafrikas

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Fettnäpfchenführer Südafrika #buchtipp #Südafrika #reisebücher

Verlag: C.H.Beck
Seiten: 141
Erscheinung: Mai 2018
ISBN: 9783406720024

Buchrezension von people-aborad:

Südafrika kann man nicht verstehen, weder die Gesellschaft noch die Probleme, wenn man die Geschichte Südafrikas nicht kennt. Denn die Geschichte reicht bis in die Gegenwart, denn bis heute stehen immer mehrere Seiten gegeneinander: die Buren, die Engländer und als jahrhundertelanges Opfer die Schwarzen (und noch die Coloured).

Angefangen mit dem Urvolk, der Besiedlung der Bantu-Völker. Dann die Buren, die Übernahme durch die Engländer, der Kampf der Buren für ihren eigenen Staat gegen die einheimischen Schwarzen und gegen England.

Die weißen verbündeten sich und führten die Apartheid ein. Die Schwarzen wehrten sich und erreichten endlich freie Wahlen. Und doch nach den ersten guten Jahren zerfällt die schwarze Partei ANC in Korruption und die erhoffte Verbesserung der Situation der Schwarzen bleibt aus.
Südafrikas Geschichte zu kennen ist wichtig, weil die Auswirkungen bis in die heutige Zeit reichen und damit ein Muss, wenn man das Land verstehen will (nicht nur schönes Panorama und schöne Natur).

Fazit: Das Buch ist ideal, denn in den 124 Seiten steht alles, was man wissen
muss. Es ist aufschlussreich und interessant zu lesen.

Reisegast in Südafrika

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Top Bücher über Südafrika Reisegast in Südafrika #buchtipp #Südafrika #reisebücher
Reisegast in Südafrika
Verlag: Iwanowski Autor: Guido Pinkau
Seiten: 221
Erscheinung: März 2014
ISBN: 9783861970880
Buchrezension:

Die Idee dieser Buchreihe ist gut. Einblick in die Kultur, Völker und die Lebensart in Südafrika.

So lerne ich im ersten Kapitel über das Klima, Flora und die wilden Tiere (The Big Five). Nächstes Kapitel: es geht um die Geschichte. So lernt man Kapitel für Kapitel die Ethnien, Geschichte, Wirtschaft, Wein & Straußen, Kultur und Sportarten kennen.

In zwei Kapiteln geht es um die größeren Städte: Johannesburg, Durban, Pretoria und Kapstadt, was eher in einen Reiseführer gehört.

Zwar ist das Buch schon älter, von 2010, aber es bringt, was der Titel verspricht: Fremde Kulturen ! verstehen und erleben.

Das Buch zeigt uns Südafrika. Es klärt uns auf über die nicht gerade einfache Vergangenheit, über die vielen noch bestehenden Probleme. Auch beinhaltet es viele Verhaltenstipps. Besonders aufschlussreich fand ich das Kapitel über die vielen Völker und Geschichte Südafrikas.


Erfahrungsberichte – Leben in Südafrika

Ein Jahr in Südafrika

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Ein-Jahr-in-Südafrika Titel: Ein Jahr in Südafrika
Autor: Kristina Maroldt
Seiten: 192
Erscheinung: 2011
ISBN: 9783451338793
Buchrezension:
Unser Bild von Südafrika: Wildnis, Meer und pulsierende Städten mit Ghettos und Villenvierteln. Das alles hässlich umrahmt von Rassismus (trotz des Ende esder Apartheid), Kriminalität und Korruption.

Das Buch ‚Ein Jahr in Südafrika‘ von Kristina Maroldt, erschienen im Herder Verlag, gibt auf 190 Seiten ausführliche Eindrücke. Die Autorin beschreibt die eigenen Erfahrungen im täglichen Leben und springt in alle soziale Schichten: Karneval mit einer Gruppe aus dem Vorort, Gespräch mit einer Schriftstellerin und dem Leiter eines Sozialprojektes, Braai-Grillfeste der Weißen, Gespräche mit Freunden und Nachbarn, Ausflüge in die Wildnis.

Dazu noch‘ Lektionen‘, das heißt kurze Beschreibung der besonderen Merkmale Südafrikas wie Straßenverkehr, Weihnachten, Mode und Essen.

Ein Buch, das spannend ist und einem zum Schmunzeln bringt, und so ein neues Bild von Südafrika entstehen lässt: Farbenfroh und lebendig in einem neuen Rahmen - ein Land im Umbruch.


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Kap meiner Hoffnung

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Kap meiner Hoffnung Südafrika #buchtipp #Südafrika #reisebücher Titel: Kap meiner Hoffmung - Als Kinderärztin in Südafrika
Verlag: A1 Verlag
Erscheinung: 2010
ISBN 978-3-940666-13-0

Buchrezension:

Liebe Autorin,

viele Lebensberichte versinken in langweiligen Sätzen, in denen entweder eine Bescheidenheit oder abgehobener Durchblick vermittelt werden soll und dabei so oberflächlich langweilig rüberkommt wie eine Werbesendung.

Bei Ihnen ist das ganz anders.

Bei Ihnen erlebt man eine andere Stimmung. Sie berichten offen und ehrlich. Sie sind voller Tatendrang die Lage der Leute zu verbessern und gleichzeitig sind sie neugierig und ohne Vorurteile gegenüber den fremden Kulturen und Lebensarten nach dem Motto: "Anschauen und darüber nachdenken, aber nie schnell beurteilen".

Sie sind engagierte Kinderärztin in Südafrika und erzählen uns viel über Ihr Leben und viel über die Gesellschaft (Zulu, Ende der Apartheid, Lesotho, homelands, ANC Regierung) und über die Probleme in Südafrika (Armut und Elend, AIDS Epedemie, Rolle der Frauen, Gewalt und Kriminalität, Abwanderung der Weißen, Personalmangel, Ignoranz).

Kurzum, ich habe das Buch verschlungen und viel über Südafrika erfahren und ihr Leben miterlebt.

111 Gründe, Südafrika zu lieben

111 Gründe Südafrika zu lieben #buchtipp #Südafrika #reisebücher @Lynn Benda - LIESCHENRADIESCHEN REIST Titel: 111 Gründe, Südafrika zu lieben
Autor: Heike Pander
Seiten: 288
Erscheinung: Dezember 2019
ISBN: 9783862657971

Buchrezension von LIESCHENRADIESCHEN-REIST.COM

111 Gründe, Südafrika zu lieben unterhaltsam geschrieben ist. Tatsächlich hat es Heike Pander geschafft, dass ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe. Etwas was ich normalerweise von Romanen oder Erzählungen kenne, nicht aber von kürzeren Abschnitten zu bestimmten Themen, so wie in diesem Fall.

Top Bücher über Südafrika

Verhalten in Südafrika

Fettnäpfchenführer Südafrika

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Fettnäpfchenführer Südafrika #buchtipp #Südafrika #reisebücher @Lynn Benda - LIESCHENRADIESCHEN REIST Titel: Fettnäpfchenführer Südafrika
Autor: Elena Beis
Seiten: 284
Erscheinung: April 2019
ISBN: 9783958891890
Buchrezension von people-aborad:

Das Buch beschreibt die Reise von Simon (ein relaxter Surfer) und Silvie (eine typische, voreingenommene und neugierige Touristin) von Kapstadt über Johannesburg zum Kruger Nationalpark. Dabei stolpern sie von einem Fettnäpfchen ins nächste und meistens, ohne dass sie es merken.

Die Autorin Elena Beis hat Ihre – wahrscheinlich jahrelange – Erfahrungen über Südafrika in dem Buch Fettnäpfchenführer Südafrika, erschienen im Conbook Verlag] umgesetzt in eine Geschichte mit einzelnen Szenen. Jede Szene erzählt von Etappen der Reise und beinhaltet die direkten Tipps und Erklärungen dazu.
Es geht um die Völker Südafrikas und der entsprechende Verhaltenskodex, das Verhalten gegenüber Armut, das Kap und Affen, Strände und Haie, Kapstadt und Taxis, Restaurant und Benehmen, über Braai (= das südafrikanische Grillen), Xhosa / Zulu Dorfleben, Johannesburg und Geschäftsgespräche. Zum Schluss noch über den Kruger Nationalpark und Safari.

Diese vielen Erklärungen geben einen tiefen und ausführlichen Einblick auf Südafrika. Man lernt, auf welche Situationen man stoßen kann und wie man sich verhalten soll und wie nicht. Dabei zeigt die Autorin das faszinierende an Südafrika: auf der einen Seite Städte mit internationaler Kultur und auf der anderen Seite afrikanische Wildnis.

Fazit - Top Bücher Südafrika: Empfehlenswert !

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Top Bücher über Südafrika

Bücher über die Veränderungen in Südafrika seit der Apartheid

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Mandelas Traum

Top Bücher über Südafrika Mandelas Traum Titel: Mandelas Traum – Meine Reise durch Südafrika
Autor: Leonie March
Seiten: 300
Erscheinung: April 2018
ISBN: 9783770182893

Buchvorstellung Youtube-Video:

Buchrezension:
Sehr geehrte Autorin - Leonie March,

ich habe Ihr Buch: Mandelas Traum gelesen und es hat mir sehr gut gefallen.

Bin 1971 geboren und hatte als Jugendlicher über die Ungerechtigkeit der Apartheid in Südafrika erfahren und natürlich, damals noch, durch die vielen Benefiz-Rockkonzerte für Mandelas Freilassung mitgebangt voller Sympathie für ihn. Beeindruckend war, wie er nach seiner Freilassung Südafrika friedlich aus der Apartheid führte. Ein Mann, der sehr viel erleiden musste und doch noch Frieden ausstrahlte und uns mitriss mit seiner Energie und Wärme.

Südafrika - ein Land, dessen Wandel ich von jungen Jahren an verfolgte, weil es ein Experiment war, ob Menschen, die verfeindet waren einen guten, gerechten und gemeinsamen Weg finden können.

In George Orwells Buch "Farm der Tiere" erheben sich die Tiere gegen ihren tyrannischen Hofbesitzer. Viele kommen dabei um oder sind verwundet. Viele rackern sich ab und geben alles für den Umbruch. Nach dem der Tyrann vertrieben ist, kommen die Schweine an die Macht und nutzen die anderen Tiere nur zu ihrem eigenen Vorteil aus.
Nach Mandelas Tod kamen auch in Südafrika die Schweine an die Macht, die ihre neue Machtstellung schamlos für ihr eigenes Interesse ausnutzen und sich wenig um die Not, Verbesserung im Land kümmern. Die all die Toten und Opfer des Kampfes vergessen haben und nur in die eigene Tasche wirtschaften. Schweine eben.

Lange hörte man nichts neues Positives mehr. Es war eher so, als ob man noch nach kleinen Indizien für eine bessere Zukunft suchte, in einem Land in dem die Revolution, der Umbruch nur wenigen etwas brachte. Wie so oft in der Geschichte.

Ihr Buch steigt gerade hier ein. Eigentlich sie und ihr Buch, denn sie reisen durch Südafrika und berichten über die Spuren und Wunden der Apartheid, über die jetzige korrupte Regierung. Sie reisen, um herauszufinden, wie es den Bürgern Südafrikas geht. Gibt es noch positive Bewegungen, Hoffnung ?
Wie gehen sie vor ? In dem sie Leute treffen, die viel Kontakt mit anderen Leuten haben, sei es einer aus einem soziale Projekt in Kapstadt oder ein außergewöhnlicher Fremdenführer, der durch die Problemviertel und die Vergangenheit Johannesburgs führt, sei es ein Künstler und Könige an der Grenze zu Simbabwe.

Viele Leute kämpfen mit einer Ausdauer und Energie weiter, weil sonst das Land zusammenbricht. Immer noch für eine bessere Zukunft.

So höre ich Gespräche mit interessanten Leuten und sehe unbekannte Gegenden, ganz zu schweigen von der Vielfältigkeit der Natur, Klima, Kulturen.
So zeigen sie ein Südafrika, wie es in keinem Touristenführer steht.

Fazit - Top Bücher Südafrika: ein tolles Buch, das uns das heutige Südafrika erklärt und beschreibt.

Der Inhalt:

Durban: soziale Projekte für die Straßenhändler, indisches Fest in
Drakensberge: San Ureinwohner
Eastern Cape: derStamm der Mpondo soll einer Titanförderung weichen, Mandelas Heimatort und der ominöse Politiker Mandla Mandela
Transkei: Pferderennen im Hinterland
East London: wo die Autorin als Austauschschülerin die Apartheid erlebte.
Kapstadt: Veränderung im Viertel Woodstock, Bo-Kaap in der Apartheid und heute, Lango-Township
Westküste: ehemalige Diamantenstadt Kleinzee, ein Dorf an der Grenze zu Namibia, in das Vertriebene zurückkehren.
Norden/Nordosten: Poetry Vortrag in der Oase Kuruman, Modjadji - Ort der Regenkönigin, Künstler und Könige und Geister.
Johannesburg: illegaler Bergbau in still gelegten Stollen, gesellschaftliche-politische Führung durch das Viertel Brixton, Tanzwettbewerb im Vorort.

Südafrika - Ein Länderporträt

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Südafrika ein Länderporträt #buchtipp #Südafrika #reisebücher

Titel: Südafrika - Ein Länderporträt
Verlag: Ch. Links Verlag
Erschienen: März 2017
Seitenzahl: 216

Buchrezension von LIESCHENRADIESCHEN-REIST.COM

eine empfehlenswerte Lektüre, die über Reiseführer Informationen hinaus, tiefer in das Land eintauchen wollen.

 

Buchrezension von peole-abroad.de

In den letzten Büchern über Südafrika, gelesen vor ein paar Jahren, lebt die Hoffnung.
Einmal, weil in Südafrika die gegnerischen Parteien einen friedlichen Umbruch in die Demokratie erreichten. Zweitens Südafrika glänzte mit dem tollen Nelson Mandela und der Fußball-WM. Dazu ist Südafrika voll von atemberaubender Natur und Kultur.

Mit diesem Buch zerfällt das glorreiche, glänzende Bild in einen Scherbenhaufen. Die ANC brachte Finsternis über das Regenbogenland. Die Maßnahmen den Schwarzen mehr Einfluss im Land und mehr Wohlstand zu bringen, endete nach kurzem Erfolg in den ersten Jahren in einer immensen Korruption, steigender Kriminalität, Stromausfälle, Niedergang des Rechtssystems. So weit, dass man mit einem Kollaps rechnen muss, wie im Nachbarland Simbabwe.

Dazu ist die Regierung und vor allem das Staatsoberhaupt Zuma schuld. Ein Vorbild für Korruption und er pfeift auf die Verfassung. Der ganze Apparat des ANC schert sich wenig um das Volk. Es geht nur noch um die eigenen Einkünfte. Die Reichen wollen ihr Geld verteidigen, andere wollen mit allen Mitteln an Geld und der Staat schafft es nicht die kriminellen Energien zu bremsen, sondern Staatsbeamte, etc. bedienen sich.
Die Wirtschaft, der Staat, die Infrastruktur gehen zu Grunde und die Überfälle, Einbrüche werden immer zahlreicher und brutaler.

Mitte der Neunziger war Südafrika ein interessantes Land. Ein Land, das sich verändert, entwickelt, voller Ideen und auf neuen Wegen Probleme zu lösen. Und nun ?
Frustrierend, deprimierend, wo doch Südafrika ein Vorbild war für die friedliche Konfliktlösung. Gemeinsam eine neue Zukunft für alle zu erschaffen.

Fazit - Top Bücher Südafrika: ein sehr informatives, erschütterndes, aufrüttelndes Buch.

Südafrika mit 21

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Südafrika mit 21 #buchtipp #Südafrika #reisebücher
Titel: Südafrika mit 21
Verlag: Peter Hammer Verlag
Erschienen: März 2017
Seitenzahl: 201

Buchbesprechung
Die Apartheid ist seit 21 Jahren zu Ende. Wie lebt man heute in Südafrika ? Was denken die Leute über ihr Leben in Südafrika ?
Die zwei Autoren stellen sich auch diese Frage. Um Antworten zu finden, treffen sie sich mit 16 jungen Menschen, die in dem Jahr zur Welt kamen, als Nelson Mandela die erste demokratische Wahl gewann und somit die Apartheid beendete.

Es sind 16 Lebensgeschichten von weißen, mehrheitlich aber schwarzen Südafrikanern, die befragt werden über ihr bisheriges Leben und über ihre Zukunftspläne.
Als Leser erlebe ich deren Schicksale mit all den sozialen und familiären Problemen. Wie in den schwarzen Familien, die Mutter mit den Kindern vom Vater in Stich gelassen wird, was aber anscheinend nicht so schlimm ist, weil der Vater die Mutter und Kinder schlägt. Wie Drogen, Alkohol und Diebstahl die Townships bedroht. Wie oft die Mutter nicht viel von ihren Kindern mitbekommt, weil sie weit weg (meist bei den Weißen im Haushalt) arbeiten muss. Wie Schwule und Lesben schikaniert und bedroht werden. Wie schwierig es ist, wenn du Talent hast, darin gefördert zu werden. Meist nur mit wohlwollendem Einfluss der Weißen, Schulen, Organisationen.

Aber das Buch ist keine Polemik oder Anklage gegen die weiße Oberschicht, auch nicht gegen die ANC, sondern es sind Lebensgeschichten, Schicksale.
Als Leser erfahre ich dadurch viel über das Leben in Südafrika. Auch über die Mentalität und die sozialen Probleme. Oft bewundere ich die Erzähler mit welcher Entschlossenheit, Ausdauer und Geradlinigkeit sie in schwierigen, bedrohlichen Situationen ihr Leben versuchen trotzdem voran zu kommen.

Die Leute erzählen und als Leser höre ich zu und zum Glück sehen die Erzähler den Leser nicht, denn oft bewegen einen diese Schicksale. Man reagiert emotional: traurig über die Armut und Ungerechtigkeit und gleichzeitig bewundert man die Standfestigkeit und Ausdauer in ihrem harten Leben.
Es ist kein Sachbuch über die gesellschaftlichen Veränderungen seit dem Ende der Apartheid, aber es ist ein gutes Buch über Leute und das Leben in Südafrika. Berührend und verstörend.

Notizen zum Inhalt:
junge Frau mit schwerer Kindheit, aus der schwarzen Armut zum Musiklehrer, ein Junge vom Land will Bildung, die weiße Enklave Orania, eine begabte Tänzerin und zwei Identitäten beim Ausweisamt, eine lesbische Rapperin, Tochter zwei weißer lesbischer Frauen, Schwanger in der Schulzeit, Zwillingen touren mit klassischer Musik durch die Welt, Modedesignerin, muslimischer Kricket Spieler aus Australien

Born free

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Born Free #buchtipp #Südafrika #reisebücher

Titel: Born free - Mein Leben im Südafrika nach der Apartheid
Verlag: Rotpunktverlag
Erschienen: Februar 2016
Seitenzahl: 191

Buchbesprechung

Kurzer Prozess: das Lesen lohnt sich nicht !

Der Buchtitel: "Born free - mein Leben im Südafrika nach der Apartheid" war für mich ein Indiz, dass das Buch ein Leben unter der ANC Regierung nach dem Ende der Apartheid beschreibt und eine Analyse über den Verfall der ANC ist. Ein Verfall hin zu einer Partei, die das Volk mit ihren Problemen in Stich gelassen hat und sich nur um das eigene Absahnen schert.

Pustekuchen !!! Die Autorin erzählt nur von sich. Angefangen mit ihrer kämpferischen Mutter, ihrer Kindheit, ihr schulischer und beruflicher Werdegang. Ihren Blick immer nur auf sich und ihre Familie gerichtet. Das war es dann aber auch schon. Wenig über die ANC, wobei das Buch am Anfang ein Brief an die ANC ist. Aber kein einziger tiefgründiger Satz, der nur annähernd den Verfall der ANC analysiert.

Stattdessen geht es Seite um Seite um ihren Werdegang. Wie erfolgreich sie in der Schule ist, dann unbedingt auf ihre ausgewählte Uni will, dann aber bei einem Barbecue bei der Uni angewidert von der Arroganz der weißen Studenten ist. Anschließend arbeitet sie für eine politische Organisation, mit der sie dann aber in Clinch kommt und zu einer anderen Organisation wechselt. Wo sie sich - oh wie erstaunlich - wieder empört und sich mit denen auch verkracht.

Mich wundert, dass sie sich als so intelligent beschreibt und doch immer - ohne nur eine einzige Weisheit daraus zu ziehen - enorme Energie verschwendet in hysterischem Gemotze und leider nicht bemerkt, wie sie sich und vielen ihrer Mitstreiter schadet.

Fazit - Top Bücher Südafrika: lohnt sich nicht. Nichts über die ANC, nichts über die Gesellschaft.

Top Bücher über Südafrika

Romane über Südafrika


nach der Apartheid:
  • Du musst verrückt sein, wenn du trotzdem glücklich bist
  • positiv
  • Keine Zeit wie diese
Ende der Apartheid :
  • Farbenblind
  • Vermessenes Land
  • Niemand, der mit mir geht
Zeit des Umbruchs:
  • Das Erbe der Apartheid
  • Wende am Kap
Zeit der Apartheid :
  • Die spätbürgerliche Welt
  • Geteilte Welt
  • Julys Leute
  • Die Geschichte meines Sohnes
  • Philida

Südafrika Romane - nach der Apartheid spielen

Du musst verrückt sein, wenn du trotzdem glücklich bist

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Du musst verrückt sein, wenn du trotzdem glücklich bist #buchtipp #Südafrika #reisebücher @Lynn Benda - LIESCHENRADIESCHEN REIST Titel: Du musst verrückt sein, wenn du trotzdem glücklich bist
Autor:Kopano Matlwa
Seiten: 208
Erscheinung: August 2019
ISBN: 9783442757800

Buchrezension von LIESCHENRADIESCHEN-REIST.COM

Ein Roman, der sowohl Menschen anspricht, die sich mit der bewegten Geschichte Südafrikas auseinandersetzen. Als auch für all diejenigen, die komplexe Erzählungen mögen und Charaktere, die sich tiefgründig entwickeln.

positiv

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Top Bücher über Südafrika positiv #buchtipp #Südafrika #reisebücher @Lynn Benda - LIESCHENRADIESCHEN REIST Titel: positiv
Autor: Masande Ntshanga Verlag: Verlag: Wunderhorn
Seitenanzahl: 200 Seiten
Erscheinung: Mai 2018
ISBN 978-3-88423-584-3

Buchrezension von LIESCHENRADIESCHEN-REIST.COM

Ein Roman, der viele unterschiedliche Themen aufgreift. Auf den unterschiedlichen Ebenen begegnen dem Lesenden nicht nur Fragen, die sich Heranwachsende stellen, sondern auch der HIV/AIDS Politik unter der Mbeki Regierung (1999-2008)

Keine Zeit wie diese

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Keine-Zeit-wie-diese #buchtipp #Südafrika #reisebücher

Titel: Keine Zeit wie diese
Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch
Erscheinung: November 2013
ISBN-13: 9783833309243

Buchbesprechung:

In dem Roman "Keine Zeit wie diese" geht es um ein Ehepaar - sie schwarz, er weiß - dass im Untergrund gegen die Apartheid kämpfte und nun mit Hoffnung und Energie die neue Republik mitgestalten wollen.

Sie arbeitet als Rechtsanwältin und er als Lehrer an der Uni. Sie ziehen nach dem Ende der Apartheid aus dem Untergrund in ein Stadtviertel in die Nähe zu Freunden, die alle politisch aktiv waren und sind. Eine Familie wird gegründet, ein Leben im Mittelstandsvorort.

Darum geht es in dem Buch, wie sich Südafrika verändert nach Mandela in der Gesellschaft, im sozialen Umfeld, in der Familie.

Geschickt erzählt, sodass ich als Leser dabei bin wie sich das Leben der Familie, Freunde, des Landes verändert. Dazwischen immer wieder aufwühlende Gedanken über Gerechtigkeit und das Leben.

In 500 Seiten Südafrika erlebt: wie die Hoffnung nach der Apartheid zur Enttäuschung wird, wie der Regierungschef Zuma - früher Rebell -zum Parasit wird, wie der ANC von der Partei des Umbruchs (Regenbogennation) zur Partei des selbstgefälligen, korrupten Untergangs wird und doch ihre Anhänger weiter bei Stimmung hält. Aus dem Kampf um die Gerechtigkeit wird ein Kampf um Besitz, die Ideologien verkauft, die Armen bleiben arm, Zerfall und Dekadenz.

Hinter dem Roman steckt eine Studie über die Veränderung des Landes seit Ende der Apartheid und aus dieser Studie wird eine Geschichte über das Leben und die Menschen nach der Apartheid. Die Autorin Nadine Gordimer ist Literaturnobelpreisträgerin und den hat sie verdient. Sie zeigt uns seit vielen Büchern das Leben, die Menschen und Probleme Südafrikas.

Einziger Vorbehalt: man sollte etwas Bescheid wissen über Südafrika, über die Apartheid, den ANC.

Fazit - Top Bücher Südafrika: ein mitreisender Roman voller Leben.

Südafrika Romane - Ende der Apartheid

Farbenblind

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Farbenblind #buchtipp #Südafrika #reisebücher @Lynn Benda - LIESCHENRADIESCHEN REIST Titel: Farbenblind
Autor: Masande Ntshanga Verlag: Trevor Noah
Seitenanzahl: 336 Seiten
Erscheinung: März 2017
ISBN 9783896675903

Buchrezension von LIESCHENRADIESCHEN-REIST.COM

Farbenblind ist einfach unglaublich unterhaltsam und ich lege es jedem ans Herz, der sich für Südafrika, die Geschichte der Apartheid aber auch über das Leben eines außergewöhnlichen jungen Mannes.

Vermessenes Land

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Vermessenes Land #buchtipp #Südafrika #reisebücher Titel: Vermessenes Land
Autor: Imraan Coovadia Verlag: Verlag: Wunderhorn
Erscheinung: 2016
ISBN 9783884235331

Buchbesprechung:

[Inhalt]

Es sind zehn Kapitel mit einer Geschichte über eine Situation. Es fängt an 1971 in der Apartheid und endet 2010. Gut ist, dass man durch diese Zeitreise den Umbruch mit seinen Problemen miterlebt. Man erlebt wie die Leute in den Zeiten lebten und wie der Wandel die Leben beeinflusste. Ein Teil will die neue Freiheit nur nutzen, um an Geld zu kommen, egal wie, und auf der anderen Seite, die verbitterten Reichen, die nichts abgeben wollen und mit Mistrauen und Angst reagieren oder abhauen. Diese Entwurzelung und Aufbrauch.

Zuerst merkt man nicht, dass die Charakter in den späteren Geschichten immer wieder vorkommen, also aufpassen, gleich die Namen merken, denn bei den vielen Namen von Vater, Sohn und Onkel, die dann selbst zum Vater werden. Das Namen- und Verhältnisgewusel ist sehr verwirrend.

[mein urteil]

Komischerweise wurde ich beim Lesen immer schläfrig müde. Liegt wohl daran, dass viele Namen und neue Geschichten vorkommen. An sich eine gute Idee ein spannendes Buch zu schreiben, aber es fehlte die Tiefe der Charakter. Meistens lernte ich die Charakter nur oberflächlich kennen. So entstand in meinem Kopf ein Bild seines Charakters und im nächsten Satz werden andere Charaktereigenschaften beschrieben, die nicht passen. Also irgendwie tappt man im Dunkeln.

Wie gesagt, positiv ist die Idee, anhand von Personen erlebt man die verschiedenen Zeiten in Südafrika:

  • Apartheid: ein weißer Professor im Widerstand, ein Schwarzer, dem die Aufenthaltsgenehmigung geklaut wird, geheiemes ANC Treffen, ein Inder will bei Weißen Musik machen, ein Räuber wird in den Townships verbrannt.
  • Ende der Apartheid /übergangszeit: Rugby-Worldcup und ein Inder als Gast im weißen Bonzenhotel, ein Apartheidtreuer verteidigt seine Position, Fußball-Weltmeisterschaft und zwielichtige Gestalten.

Niemand, der mit mir geht

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Top Bücher über Südafrika Roman Niemand, der mit mir geht #buchtipp #Südafrika #reisebücher

Titel: Niemand der mit mir geht
Verlag: Suhrkamp Verlag
Erscheinung: 1997
ISBN-13: 9783518391501

Buchbesprechung:

Die Autorin Nadine Gordimer kennt Südafrika aus allen Blickwinkeln. Als privilegierte Weiße geboren, der Vater war jüdischer Kommunist, entschied sie sich gegen die Apartheid zu kämpfen. So sprang sie von ihrer hohen sozialen Position ab auf die Seite der Unterdrückten. Sie erlebte den Schwarzen Widerstand. Erlebte die weißen Unterdrücker. Aber auch erlebte sie die Schwarzen, ihr Mißtrauen gegen sie als Weiße, wie die Schwarzen auch gegeneinander kämpften und schließlich, wie sie sich bedienen am neuen Staat.

Südafrika, ein Land von weißen Siedlern erobert, die Schwarzen unterdrückend. Weißer Reichtum und schwarze Armut. Dann die jahrzehntelange Revolte voller Blut, Tod, Frust, Parolen, Verrat, Verachtung und Hass bis zur Abschaffung der Apartheid. Hier spielt das Buch "Niemand der mit mir spricht" kurz nach Ende der Apartheid. So geht es in dem Buch, um die Juristin Vera Stark, die in einer NGO arbeitet und sich für die Rechte einsetzt, die kurz nach dem Ende der Apartheid den Schwarzen zustehen. So bereist sie eine Farm, in der ein Weißer die Schwarzen vertreiben will und erlebt den Hochmut der Weißen, aber auch die Schwarzen, die bitterarm und gewaltbereit sind. So erlebe ich als Leser auch die Familie von Vera. Wie sie sich langsam von ihrem Mann abwendet (auch geht es viel um Sex) und wie ihre Kinder ihren Weg in der Gesellschaft suchen.

In dem Buch kommen viele Charaktere vor: Ein jahrelanger Widerstandskämpfer, der gegen die internen Schwarzen Verräter kämpfen musste, jahrelang im Untergrund und nun vom ANC im neuen Parlament nicht mehr aufgestellt wird. Ausgedient und abgelegt.

Ein Schwarzer, der seine Familie im Hinterland verließ, um Arbeit zu finden und nun in der Anwaltskanzlei arbeitet. Herausgerissen aus der Heimat.

Ein weiterer Schwarzer, der nun in Konzernen der Weißen arbeitet und im Parlament tätig ist. Vorwand der Weißen nun kooperativ zu sein. Ihr Mann der versucht eine Firma zu gründen. Der neue Optimismus.

Was haben alle Charakter gemeinsam ? Um was geht es in dem Buch ?

Alle Charakter versuchen aus ihrem Land, das nun endlich von der Unterdrückung befreit ist, das beste zu machen. Herauszuwachsen in eine bessere und vor allem freie Zukunft und doch ist dieser freie Weg voller Enttäuschungen, Verrat und Scheitern.

Aber trotzdem endlich frei ? Oder lässt diese traumatisierte Gesellschaft, diese zerstörten Menschen es nicht zu, dass es sich zum Guten hin entwickelt ?

Fazit - Top Bücher Südafrika: Fakt ist, es ist wieder ein mitreisendes Lesen und ein Erleben der Gesellschaft Südafrikas.

Südafrika Romane - Zeit des Umbruchs:

Das Erbe der Apartheid

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Top Bücher über Südafrika Erbe der Apartheid #buchtipp #Südafrika #reisebücher
Titel: Das Erbe der Apartheid
Verlag: Verlag Barbara Budrich
Seitenzahl: 224
ISBN-13: 9783866490253
Erschienen: 2004

Buchbesprechung:
1994 - eine schwarze Psychologin will dem Bösen - dem Obersten Verbrecher der Apartheid - Eugene de Kock gegenübertreten und herausfinden, wie er tickt, was er denkt und wie er mit der Schuld umgeht.

Eugene de Kock hat jahrelang als Leiter des Todesschwadron Leute erschossen, in die Luft gesprengt, gefoltert.

So wie damals Eugene de Kock dachte, so dachten viele, vor allem die Buren. Die Schwarzen haben keine Zivilisation. Die Herrschaft des schwarzen Mannes war ein sicherer Weg das Land zu zerstören.

Die ANC will den Kommunismus und ist damit gegen die Demokratie. Die Weißen müssen gegen den Kommunismus kämpfen (es gab Bürgerkriege in den angrenzenden Ländern, in denen Kommunisten gegen die Regierungen kämpften).

Die Weißen sind Christen, die ihre religiöse Überzeugung verteidigen müssen gegen die Kommunisten. Apartheid ist Gottes Ruf.
So fühlte er sich als Kreuzritter der Apartheid, der das Böse und den Untergang bekämpft.

Die Psychologin lernt ihn kennen und stößt auf viel Unterwartetes. Sie kämpft selbst mit sich und ihren Einstellungen und beleuchtet sein und ihr Verhalten.

Außerdem geht es in dem Buch darum, wie die Angehörigen der Opfer damit umgehen. Die Autorin war im "Truth and Reconciliations Commissions". Da mussten Täter den Angehörigen, Zuschauern Rede stehen mit dem Ziel einen Dialog zustande zu bringen.

So erlebt man in dem Buch die Psyche beider Seiten, erfährt über viele Gräueltaten und wie Angehörige der Opfer darauf reagieren. Ich kann mich noch erinnern, wie erschütternd die Berichte im Fernsehen über die Gräueltaten waren, wie der schwarze Erzbischof Desmond Tutu, der immer lächelte, weinte.
Ein Buch, das auf die Einstellungen, Psyche des Mörders Eugene de Kock und auf das Trauma der Betroffenen eingeht und uns zeigt, wie dieses es verarbeiten. Es analysiert die Psyche der Gesellschaft und nennt Wege, wie man mit dem Verlust und dem Hass umgehen kann.

Fazit: Dieses Buch ist schon beeindruckend, einmal weil es alles offen legt: das Grauen, den Täter, die Opfer.

Wende am Kap

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Top Bücher über Südafrika Wende am Kap #buchtipp #Südafrika #reisebücher

Titel Wende am Kapp
Autor: Reino Paul Gevers
Verlag: lit Verlag
ISBN: 3-89473-200-8
Erschienen: 1992

Buchbesprechung:
1990 - Südafrika am Ende der Apartheid.

Mandela ist aus dem Gefängnis frei. Die ersten Wahlen, wo alle Rassen das gleiche Stimmrecht haben, stehen bevor.

Der Autor ist Journalist und in Südafrika aufgewachsen. Er zeigt uns die Schwachstellen des Landes: die rassistischen weißen Bauern, die Ghettos, das rassistische Schulsystem, die radikalen weißen Parteien. Er zeigt uns, wie scheinheilig die Weißen ihren Reichtum aus der Unterdrückung der Schwarzen schröpften (… und wie manche weißen sozial für die Schwarzen engagiert sind). Aber auch, wie zerstritten die Schwarzen untereinander sein können (die Massaker der Inkatha), wie Suff und alte Traditionen ihren Willen zum Fortschritt im Weg stehen und wie sie von den Weißen ohne Respekt, ohne Verantwortung und Rücksicht willkürlich behandelt werden.

Das Buch sind 19 Geschichten über Südafrika und seine Probleme, sowie auch manches Kapitel über die Schönheiten des Landes: die wilde Natur, multikulturelle Städte wie Durban.

Als Leser merkt man, dass er das Land liebt und sehr gut kennt. Er führt uns durch marode Gegebenheiten der Gesellschaft, Probleme, Schönheiten der Natur und Kultur in der Zeit des Umbruchs. Er liebt Südafrika und ist verbittert, wie das Land von der weißen Arroganz und der anschwellenden Gewalt, besonders nach der Ankündigung des Endes der Apartheid an den Rand des Kollaps getrieben wird.

Fazit: lohnt sich, wenn Südafrika in Zeiten des Umbruchs erleben will.

Notizen zum Inhalt:
Transvaal: deutsche Bauern, religiös und brutal / Nordost Natal: Naturpark und Tsetse Fliege / Durban: eine bunt gemischte Stadt / Pietermaritzburg: Inkatha massakriert andere Schwarze mit Unterstützung der Weißen / kriminelle Polizei / Kindheit in Dundee/ der weiße Mann dreht durch: Gewalt in der Familie / geflüchtete deutsche Juden / schwarze Unternehmer und Führungskräfte / Straßenkinder in Johannesburg / Schulsystem / Umweltverschmutzung / SOWETO / Gemetzel in Townships: Schwarze gegen Schwarze

Südafrika Romane - Zeit der Apartheid

Die spätbürgerliche Welt

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Top Bücher über Südafrika Die-spätbürgerliche-Welt #buchtipp #Südafrika #reisebücher Titel: Die spätbürgerliche Welt
Autor: Nadine Gordimer Verlag: S. Fischer
Erscheinung: 1994
ISBN 9783100270160

Buchbesprechung:

Südafrika, ein Roman geschrieben 1966. Es geht um Max einen Weißen, der im Untergrund gegen die Apartheid kämpfte.

Elizabeth ist die Ex-Frau, sie bekommt den Tod von Max mitgeteilt. Hier beginnt das Buch und es berichtet über eine kurze Zeitspanne, der Tag nach der Todesnachricht. Ein Tag in Südafrika und mit vielen Gedanken, Erzählungen aus der Vergangenheit des Paares, aus der Psyche des Toten. Wie er aus einer reichen weißen Familie aussteigt und den Widerstand gegen die Apartheid unterstützen will und dann, als er von der Polizei geschnappt wird, die Seiten wechselt und Verrat begeht. Seine Ideale und Mitstreiter verrät.

Wieder packend, denn der Roman gibt einen Einblick in die Gesellschaft und das Leben in Südafrika damals 1966. In das Denken der Weißen Oberschicht, in die Leute des Widerstands. Aber, das was mir besonders gefällt, keine Seite wird als Held oder als Unschuld dargestellt, sondern alles ist in unsicherer Erscheinung: was heute dein Freund, kann morgen dein Verräter sein. Man spürt einem Nebel der Trostlosigkeit, dem Mut weiter zu machen. Leute, die zu Grunde gingen. Leute, die einen Weg fanden.

Fazit - Top Bücher Südafrika: Ich habe das Buch verschlungen, denn es ist vielschichtig und man lebt mit. Erlebt das Land, die Gesellschaft, Psyche, Denken der Leute und doch nie verachtend oder nie zu eindeutig.

Geteilte Welt

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Top Bücher über Südafrika Die-spätbürgerliche-Welt #buchtipp #Südafrika #reisebücher Titel: Geteilt Welt
Autor: Nadine Gordimer Verlag: S. Fischer
Erscheinung: 1994
ISBN 9783100270160

Buchbesprechung:
Das Buch ist eine Geschichte aus dem Leben in der Apartheid 1979.
Es erzählt, wie die schwarze Miriam in einem von Weißen geführten Möbel-, Radioladen in Johannesburg arbeitet und was sie dort alles erlebt und was sie dazu denkt.

Die Kapitel erinnern mich an eine Fernsehserie, in der immer die gleichen Leute vorkommen. Man erlebt die zwei weißen Mitarbeiterinnen voller Rassismus, den jüdischen Chef in seiner Geldgier (der manchmal auch menschlich ist), andere schwarze Mitarbeiter vom einfachen Ladentüröffner bis zu den schwarzen schlitzohrigen Außenvertreter, die alles auf Ratenzahlungen verkaufen und dann kommen die schwarzen Käufer in den Laden und wollen um Zahlungsaufschub jammernd erbitten, während sie von den Weißen verhöhnt werden.

Man erlebt den Rassismus im kleinen Arbeitsleben und lernt die schlechten Meinungen der Buren gegenüber den Schwarzen kennen und anders herum wie Schwarze versuchen an Geld zu kommen.

Ein Buch ohne große Dramatik oder Anschuldigungen, eher über das Leben voller Rassismus in einem Laden in Südafrika 1979.

Fazit - Top Bücher Südafrika:
leicht zu lesen und interessant, die Ereignisse mit zu erleben und vor allem die gegenseitigen Meinungen zu hören.

Julys Leute

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Top Bücher über Südafrika Die-spätbürgerliche-Welt #buchtipp #Südafrika #reisebücher Titel: Julys Leute
Autor: Nadine Gordimer
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Erscheinung: 2005
ISBN-13 : 978-3596168194

Buchbesprechung:
Ich dachte, man bekommt viel über das Landleben der Schwarzen mit, abseits der Townships. Vielleicht auch über das Gesellschaftsleben (Stamm, Hierarchie) und ihre Probleme.
Leider nur wenig. Auch lernt man nur wenige Leute kennen, denn es dreht sich um die weiße Familie, July und das Auto.
Also alles, was Nadine Gordimer so toll kann: die lebendige Beschreibung der Situation der Leute und ihr Leben, wie ihr Leben im Wandel der Gesellschaft durcheinander geworfen wird. All das fehlt.
So war das Buch mit gerade mal zweihundert Seiten etwas langweilig und wenig mitreisend.

Fazit:
Enthält nicht viel Neues oder Packendes.

Die Geschichte meines Sohnes

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Top Bücher über Südafrika Die-spätbürgerliche-Welt #buchtipp #Südafrika #reisebücher Titel: Die Geschichte meines Sohnes
Autor: Nadine Gordimer
Verlag: S. Fischer
Erscheinung: 1994

Buchbesprechung:
Das Buch protzt nicht. Weder vor Idealismus, noch vor Helden.
In den 1970ern fängt es an, als Sunny, Lehrer im Schwarzenghetto, seinen Schülern auf einem Protestmarsch hilft und dabei von der ANC als guter Redner erkannt und aufgenommen wird. Der Sprung in den Strom.
So bekommt er ein Haus im Weißenviertel gestellt, wo er mit seiner Frau, der Tochter und dem Sohn einzieht.
Er kommt ins Gefängnis, wo sich die weiße Frau Hannah von einer NGO um ihn kümmert und eine Liebesaffäre entsteht….
Danach hat er ein jahrelanges Verhältnis mit Hannah. Sie sind sich gegenseitig die einzigen zuverlässigen Freunde. Innig in Sex und politischen Diskussionen. Während seine Ehefrau zu ihm hält, sich um die Familie kümmert.
Keiner ist ein Held ! Jeder versucht seinen Weg zu finden, sein eigenes Leben zu finden und die Gesellschaft zu verändern.
Immer zwischen eigenem Interesse und moralischer Pflicht. In einem Land, in dem man den politischen Strömungen ausgesetzt ist. Man schwimmt mit dem Strom der Apartheid, spart Energie und schaut weg. Oder man kämpft und glaubt an die Moral, Kameradschaft und bildet einen Gegenstrom.
Letztlich ist es eine Geschichte, in der die Hauptpersonen in dem Strom gezogen werden.
Entweder oben schwimmen. Oder nach unten gezogen werden im Chaos Südafrikas.

Fazit - Top Bücher Südafrika: Ein packendes, nachdenkliches, aufrüttelndes Buch.

Philida

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Andre Brink ist ein südafrikanischer Schriftsteller, auf den ich durch eine @arte.tv Dokumentation über sein Buch "Die andere Seite der Stille" aufmerksam geworden bin. Bei der Recherche nach dem Buch hat jedoch ein anderes Werk von Andre Brink mein Interesse geweckt. Es handelt von Philida, einer jungen Sklavin, und ihrem Leben in einem Südafrika, dass sich zwei Jahre vor der Abschaffung der Sklaverei befindet. Ihr Schicksal ist eng mit dem ihrer Besitzer, den Weinbauern Brinks verknüft. Hierbei beschreibt der Autor seine eigene Familiengeschichte semi-biographisch aus der Sicht von Philida. Die Gesichte hat mich sehr berührt, weil Philida einen sehr starken, eigenwilligen Charakter hat, mit dem großen Streben nach Freiheit. Trotz ihres vorbestimmten Lebens als Sklavin, zeigt sie viel Liebe und Zuneigung, aber auch den Mut, Gefühle zuzulassen. In dem Zusammenhang kann ich nur "Der Wassertänzer" von Ta-Nehisi Coates empfehlen. Wie das Buch zu mir fand: gebraucht gekauft Gelesen: Juni 2020 (unbezahlte Werbung) #andrebrink #südafrika #sklaverei #historischeromane #geschichtesüdafrika #buchrezession #querbeetlesen #lesen #germanbookstagram #buchtipp #leseratte #buchempfehlung #bookstagrammer #buchliebe #buchliebhaberin #lesesüchtig #hauptsachelesen

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Stimmung im Land - anhand der Bücher

* seit der Amtszeit Zuma wurde das Land sehr korrupt.
* das Land hat kein Geld mehr und kann seine Leute nicht mehr bezahlen. Daher viele Streiks
* weltweit führend in der Kriminalität: Vergewaltigungen und Überfällen, kriminelle Banden
* sehr hohe AIDS Rate
* der Staat funktioniert schlecht: Stromausfälle, Müllentsorgung
* die Psyche der Leute ist immer noch geprägt durch die Apartheitszeit
* in schwarzen Familien haut der Vater sehr oft ab
* Familien werden auseinandergerissen, weil die Mutter die ganze Woche irgendwo anders arbeitet (Hausfrau bei Weißen) und der Mann ebenfalls.

Notizen aus Top Bücher Südafrika: zur Geschichte, Völker Südafrikas

 

Völker in Südafrika:

Europäische Siedler aus Holland = Buren, Engländer, französische Hugenotten, Deutsche

mit der Abschaffung der Apartheid verliert der weiße Mann seine partriachalische Stellung. Vorher war klar getrennt, das Weiße gutbezahlte Jobs und Positionen hatten und nun sind diese Privilegien nicht mehr gewährt. Früher konnte der Weiße die Schwarzen von oben herab ohne Konsequenzen schlecht behandeln. Nun sind die Jobs und Positionen auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr sicher.

radikale rassistische Organisatioinen wie:

                      • AWB = Afrikaner Weerstandsbewegung = Nazis
                      • Afrikaner Volksweg - ein neues Burengebiet erschließen in der Nähe von Upington

Sklaven aus Indonesien, Madagaskar, Indien

Afrikanische: Khoikhoi, San, Venda, Khoissan, Zulu

Apartheid:

"Die Gesetzte der Apartheid … ruhten auf sieben Säulen: auf der schärferen Definition von Rasse, auf der exklusiv weißen Teilhabe an politischen Institutionen und der Kontrolle darüber, auf getrennten Institutionen oder Territorien für Schwarze, auf der räumlichen Segregation in Stadt und Land, auf der Kontrolle der schwarzen Migration in die Städte, der strikten Trennung des Arbeitsmarktes so wie schließlich auch der Trennung unterschiedlicher Einrichtungen des täglichen Lebens."

Seite 73 - Buch Kleine Geschichte Südafrikas CH. Beck Verlag

Homelands: die Weißen und Schwarzen sollten getrennt leben. Die Weißen in den Städten und den weißen Farmen. Die Schwarzen in eigens dafür geschaffene Landesteile: die Homelands. Dort sollten sie in eigener Verwaltung leben (mit Kontrolle und Finanzierung der Weißen). Wenn Schwarze als Arbeitskraft gebraucht wurden in der Stadt, dann sollten sie eine Genehmigung bekommen und in den Townships-Ghettos wohnen wie SOWETO, so langes sie gebraucht wurden und wenn nicht wieder zurückkehren in die Homelands.

Homelands: Transkei, Bophuthatswana , Venda, Ciskei (mehr Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Homeland

 

Geschichte Südafrikas:

  •  1488 - der Portugiese Bartolomeu Diaz entdeckt das Kap der Guten Hoffnung
  •  1652 - Jan van Riebeeck beginnt mit Gründung einer Niederlassung
  •  1806 - Kap fällt an Großbritannien
  •  1834 - Sklaverei wird von den Briten abgeschafft
  •  1834/35 - der große Treck. Die Buren ziehen weg von den Küsten, aus dem Bereich der Briten und wollen ihren eigenen Staat
  •  1838 - Schlacht am Blood River. Trecker gegen Zulu mit 3.000 toten Zulu
  •  1842 - der englische Gouverneur Sir George Grey führt die Apartheid für Siedler gegen die schwarzen Urvölker ein
  •  1860- indische Arbeiter werden ins Land geholt
  •  1860 die Buren Republiken (Transvaals, Orange Free State) vereinen sich zur unabhängigen ZAR, Hauptstadt: Bloemfontein
  •  1870 Diamantenfund in Kimberly und Witwatersrand (Johannesburg)
  •  1899 - 1902 Bürgerkrieg der Buren gegen die Briten
  •  1910 - Wahlrecht (nur für Weiße)
  •  1923 - ANC entsteht (ist aber noch sehr gemäßigt)
  •  1924 - Hertzog wird Regierungschef. Diskriminierung & Gesetze gegen Schwarze nehmen zu
  •  1948 bis 1954 - Malan wird gewählt und setzt über 1.000 Gesetze für die Apartheid ein.
    • Rassen: White, Coloureds (Asiaten), Schwarze
    •  den Rassen wurden Wohngebiete zugewiesen. Gemischte Viertel wie District Six, Sophiatown werden aufgelöst
    •  für die Schwarzen entstehen Homelands in den Reservaten, damit sie von den Weißen getrennt sind, wie unabhängige Staaten und nur noch zum Arbeiten kommen dürfen. Homelands wie: Transkei, Bophutatswana, Venda und Ciskei
    •  Schulsystem wird geändert, damit Bildung den Schwarzen erschwert wird
  • 1952 - Missachtungskampagne gegen Apartheidsgesetze
  • 1960 - Sharpeville Massaker - bei einer Demo werden 69 Demonstranten erschossen
  • 1964  - Rivonia-Prozess - Mandela und andere werden zu lebenslanger Haft verurteilt. Danach herrschte eine Lähmung im schwarzen Widerstand
  • 1976 - Schüleraufstand in Soweto und anderen Teilen im Land. Afrikaans soll Unterrichtssprache werden. 600 Tote bei Straßenschlachten in Soweto
  •  1977 - Widerstandkämpfer Steve Biko wird von Polizisten getötet.
  •  1989 - Ender der Achtziger kommt es immer wieder zu geheimen Treffen zwischen der weißen Regierung und ANC-Führern. Südafrika leidet unter den internationalen Wirtschaftssanktionen.
  •  1990 - Präsident de Klerk kündigt das Ende der Apartheid an und Mandela wird frei gelassen (nach 27 Jahren Haft)
  •  1994 - aus den Wahlen geht die ANC als klarer Sieger hervor. Mandela wird Präsident
  •  1996 - die neue Verfassung wird eingeführt

Ubuntu
zu deutsch: " Menschen sind Menschen durch andere Menschen". Konkret kann dazu die Bereitschaft und Fähigkeit gehören, zusammen zu arbeiten, zu teilen, niemand in der Not im Stich zu lassen.


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  • Afrika: Marokko, Südafrika
  • Asien: China, Indien, Indonesien, Japan, Laos, Thailand, Vietnam.
    <l/i>
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  • USA, Kanada
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