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    „Schulbrücken nach Indien“- Internationaler Workshop

    Schulpartnerschaften sind in der Schullandschaft akzeptierte Realität, beziehen sich jedoch – wegen der vielen europäischen Förderprogramme – überwiegend auf Europa. Hier finden wechselseitige Begegnungen, gemeinsame Unterrichtsprojekte und ein Dialog zwischen den Lehrern statt. Schulpartnerschaften mit Entwicklungs- oder Schwellenländern stoßen dagegen oft auf Widerstände: Sie scheinen exotisch oder sind reine Patenschaften, was ihre pädagogischen Chancen verdeckt.

    Wie sehr eine Schulverbindung zwischen Indien und Deutschland die im Curriculum geforderten Inhalte bereichern kann, zeigte die Einstiegspräsentation der 25 Workshop-Teilnehmer. Vom fremdsprachlichen Briefwechsel im Frühenglisch, über Hintergrundprojekte zum Thema Kinderarbeit bis zum ambitionierten Kunstprojekt wurden Erfahrungen aus verschiedenen Schulformen vorgestellt.

    Anknüpfend an Unterrichtsthemen im Geografie-, Politik- oder Ethikunterricht hatten die Lehrer persönliche Verbindungen ihrer Schule zu einer Bildungseinrichtung in Indien genutzt, um den Umgang mit Fremdem zu trainieren und den Blick auf gemeinsame Themen wie Traditionen oder Umweltschutz zu lenken. Ergebnisse waren unter anderen globaler Wissenserwerb der Schüler und Solidaritätsaktionen.

    Im Rahmen des entwicklungspolitischen Netzwerkes Hessen (EPN) soll in Zukunft eine Einstiegsseite zu Schulpartnerschaften allen hessischen Indien-Partnerschaften Möglichkeit zur Selbstdarstellung bieten. Schulen, die in das Netzwerk aufgenommen werden wollen, wenden sich an die Karl Kübel Stiftung in Bensheim (r.tietz@kkstiftung.de).

    http://www.kkstiftung.de

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