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    Neben dem internationalen Freiwilligendienst „weltwärts“ wird auch der seit drei Jahren bestehende Freiwilligendienst „kulturweit“ immer beliebter. Das geht aus dem zweiten „kulturweit“-Bericht hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Demnach haben sich 2011 rund 3.200 Personen auf einen der jährlich knapp 400 Plätze beworben. Damit ist die Bewerberzahl im Vergleich zu den beiden Vorjahren noch einmal deutlich gestiegen.

    Insgesamt waren in den vergangenen drei Jahren über 1.000 junge Freiwillige in Auslandseinrichtungen der deutschen Kultur- und Bildungspolitik aktiv. Die Einsatzstellen befanden sich im vergangenen Jahr in 58 Ländern. Besonders beliebt waren die Region Lateinamerika und Mittel- und Südosteuropa, heißt es in dem Bericht. Die Aufgaben der Freiwilligen waren vielfältig – von der Hausaufgabenbetreuung in der Deutschen Schule Budapest bis zur Veranstaltungsorganisation beim Deutschen Akademischen Auslandsdienst in Mexiko-Stadt. 96 Prozent der Freiwilligen gaben nach ihrem Aufenthalt an, dass sie „kulturweit“ weiterempfehlen würden. Und 98 Prozent der Einsatzstellen bewerten ihre Teilnahme an dem Programm als Erfolg.

    Seit 2009 haben junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren die Möglichkeit, mit „kulturweit“ einen Freiwilligendienst im Ausland zu leisten. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate. Die Einsatzstellen befinden sich in den Entwicklungsländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sowie in Staaten Mittel- und Osteuropas. „kulturweit“ ist ein Projekt der Deutschen UNESCO-Kommission und wird vom Auswärtigen Amt gefördert. (Quelle: epo.de)

    Weitere Infos gibt es unter http://www.kulturweit.de

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