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    Anonym
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    Vom Klimawandel stärker betroffen als Arktis und Antarktis sind nach Einschätzung chinesischer Experten die Gletscher des Himalaya, der in diesem Zusammenhang auch als dritter Pol bezeichnet wird.

    Besonders stark gefährdet ist dabei das Hochland Tibets, das durch die Umweltpolitik Chinas durch Rohstoffabbau, Waldrodung und Umleitung oder Stauung von Flüssen und Seen ausgebeutet und zerstört wird. Die tibetische Gletscherschmelze wird nach Einschätzung der Wissenschaftler dabei zu Hochwasser, vermehrter Erosion und Schlammlawinen führen und zudem wird auf lange Sicht die Wasserzufuhr zu den Flüssen Indus und Ganges zum Erliegen kommen mit entsprechend katastrophalen Folgen für die betroffenen Gebiete.

    Zu dieser Problematik veranstaltet die Tibet Initiative Deutschland am 25. März 2011 in Berlin eine Tagung unter dem Titel: »Der dritte Pol in Gefahr – Chinas Umweltpolitik in Tibet«.

    Referenten sind dabei unter anderem:
    – Dr. Franz Alt (Journalist, Publizist, Autor)
    – Tenzin Norbu (Direktor des Umwelt- und Entwicklungszentrums der tibetischen Exilregierung)
    – Kelsang Gyaltsan (Gesandter des Dalai Lama für Europa)

    Weitere Informationen zum Thema und Programm der Tagung finden sich unter:

    http://www.tibet-initiative.de/de/aktionen/aktuelle_aktionen/umwelttagung_in_berlin/

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