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Südafrika: Rainbow Nation Südafrika

Bericht von Hae-Rim Shin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Südafrika: Rainbow Nation Südafrika

Südafrika ist in vielerlei Hinsicht eines der spannendsten Länder dieser Welt. Bereits die Tatsache, dass es dort 11 Amtssprachen gibt, lässt erahnen, wie dieses Land zu seinem Spitznamen „Rainbow Nation“ gekommen ist. Nicht nur aufgrund der kulturellen und ethnischen Vielfalt hat sich Südafrika in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Reiseziele Deutschlands etabliert. Überwältigende Naturschauspiele, ein vielfältiges Tierreich und die gelassene Freundlichkeit, die einem dort begegnet sind für viele Besucher ein Grund, immer wieder in dieses besondere Land zurück zu kehren.

So viel bunte und faszinierende Schönheit und der hohe Lebensstandard, den die meisten Besucher dort kennen lernen, lassen schnell vergessen, dass es sich bei Südafrika um ein Entwicklungsland handelt, das sich noch immer mitten in einem schwierigen Transformationsprozess befindet. Erst 1994 wurde hier die Apartheid abgeschafft. Der Übergang zu einem demokratischen Land konnte zwar relativ friedlich vollzogen werden und fand große internationale Anerkennung. Aber die Zeit des staatlich gepredigten Rassismus und die wirtschaftliche Isolation während der Sanktionsjahre haben tiefe Spuren in Wirtschaft und Gesellschaft hinterlassen.

Zu den größten Problemen des Landes zählt nach wie vor die gewaltige Ungleichheit der Einkommensverteilung. Diese massive Diskrepanz zählt zu den größten der Welt und ist noch immer weitgehend schwarz-weiß geprägt. Auch die enorm hohe Arbeitslosigkeit von 40% betrifft vor allem die schwarze Bevölkerung, wobei die Jugendarbeitslosigkeit besonders gravierend ist. Ein weiteres hochaktuelles und wichtiges Thema in Südafrika ist die Verbreitung von HIV/Aids. Nirgendwo auf der Welt breitet sich die HIV-Epidemie so rasant aus wie in Südafrika. 

 
Jeder Fünfte trägt bereits das Virus in sich und jeden Tag werden etwa 1800 Menschen neu damit infiziert. Trotz verbesserter Medikamente mit lebensverlängernder Wirkung werden immer mehr Menschen an Aids sterben. Das Land ist von der Gefahr bedroht, dass in absehbarer Zeit einerseits der Wirtschaft ein Teil der erwerbsfähigen Bevölkerung fehlen wird und andererseits in vielen Familien ein oder sogar beide Elternteile sterben werden.

Hae-Rim Shin

 

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