Claudia unterwegs als Geocacherin

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An dieser Stelle wird Claudia, die als Geocacherin aktiv ist, in Zukunft immer mal wieder über ihre Geocaching-Abenteuer berichten. Geocaching… äh ja, schon mal gehört, wird manch einer jetzt denken. Als Einstieg in diese spannende Schatzsuche, die immer mehr Leute fasziniert und stetig neue Anhänger findet, schreibt Claudia, was Geocaching ist und wie es funktioniert. Außerdem gibt sie Tipps zu ihren Lieblingscaches. Unser Tipp: Lasst euch infizieren!

Was ist Geocaching und wie funktioniert’s?

Beim Geocaching handelt es sich um eine Art moderne Schatzsuche. Allerdings wird kein wertvoller Schatz gesucht, sondern in der Regel Dosen aus Plastik! Bei der Suche wird auch keine „Schatzkarte“ benutzt, sondern – nach meiner Meinung ist das etwas leichter – man geht per Koordinaten auf die Suche nach dem Versteck.

Es gibt also eine Person, die begibt sich mit einem GPS-Gerät (= Navi, das auch genauso funktioniert wie ein Auto-Navi) ins Grüne, sucht sich eine raffinierte oder schöne Stelle und versteckt dort z.B. eine Dose. Die Koordinaten, an denen man die Dose versteckt, merkt man sich und gibt sie bei geocaching.com ein. Man bekommt dann eine bestimmte Cache-Nummer (GCXXXX) zugewiesen für diese Dose und hinterlegt weitere Infos zu diesem Cache: wie groß ist die Dose (Nano, Mikro, Small, Regular, Large), wie schwer ist sie versteckt (Schwierigkeitsgrad 1 – 5, wobei eine 1 für sehr einfach und eine 5 für wahnsinnig raffiniert steht) und wie sieht das Gelände aus, wo die Dose versteckt ist. Gelände 1 – 5, wobei eine 1 für ebenes Gelände steht, bei einer 5 braucht man z.B. eine Kletterausrüstung, eine Leiter, ein Boot oder eine Tauchausrüstung.

Jetzt gibt es eine weitere Person, die sich auf die Suche nach der versteckten Dose macht. Gut ausgerüstet mit Navi, Kugelschreiber und evtl. ein paar Hilfsmitteln (Lupe, Lampe, Leiter…). Sobald die Dose gefunden ist, verewigt sich der Cacher im dort deponierten Logbuch – normalerweise ein ganz normales Büchlein, in das man Datum und seinen Nickname bei Geocaching, z.B. Geocacherin, schreibt. Wieder daheim, wiederholt man das Prozedere nochmal auf der Seite geocaching.com. So behält man den Überblick, wie viele und welche Caches man schon gemacht hat.

Cache-Typen und Multis

Weiterhin gibt es verschiedene Cache-Typen, etwa traditionelle Caches, von der Cacher-Gemeinde auch Tradis genannt (nicht zu verwechseln mit Trabbis ;-). Bei einem Tradi stehen die Koordinaten schon konkret im Netz, man spielt sie aufs Smartphone (z.B. mit c:geo) oder auf das Navigerät (große Differenzen übrigens bei den Cachern, welches Gerät besser ist, ein Garmin oder ein Magellan) und sucht die Koordinaten direkt auf.

Zudem gibt es noch sogenannte Multis: bei diesen Geocaches läuft man u.U. mehrere Stationen ab, bevor man dann zum Finale kommt, was meistens auch noch berechnet werden muss. Bei Mystery-Caches muss im Vorfeld etwas errätselt werden und die Ergebnisse des Rätsels sind dann meistens die finalen Koordinaten.

Außerdem gibt es noch viele weitere Cache-Arten. Wer noch Fragen zum Geocaching hat, kann sich gerne an mich wenden oder auf der offiziellen Geocaching Seite schmökern unter www.geocaching.com. Dort findet ihr einen 75 Sekunden Beitrag mit den wichtigsten Infos zum Cachen und viele zusätzliche Infos. Die Cacher-Gemeinde ist in der Regel sehr nett und hilft jederzeit weiter.

Meine Top 5 Geocaches:

GC5XD34 5* TB-Hotel „Alte Lesehalle Duhnen“ in Cuxhaven

GC5PMK8 X-beliebiger Leitplankencache…? in der Nähe von Ellerstadt

GC4XMCM RV 5.08: Brugge in Brügge

GC2Y7RV Touristic-Spot: Hackesche Höfe in Berlin

GC5MF4H VHT 02: Hexenhaus in Preisweiler-Oberhofen. Hierbei handelt es sich um zwei Runden, VHT steht für Vogelhaus-Trail. Insgesamt wurden ca. rund 25 Vogelhäuser individuell gestaltet und ausgehängt – eine tolle Runde.

Viel Spaß beim Suchen & Finden
Eure Geocacherin Claudia

 

Claudia Niesert

Nach dem Abi ging’s für mich ein Jahr als Au-Pair nach Los Angeles. Für ein Auslandssemester war ich in Göteborg und auch nach meinem Studium hat mich das Thema Ausland und Reisen nicht losgelassen. Seit letztem Sommer habe ich das Zelten und Airbnb für mich entdeckt. Meine aktuelle Leidenschaft: Geocaching auf Reisen.
Claudia Niesert

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